Wiedehopf - Vogel des Jahres 2022

Die Familie der Wiedehöpfe zählt zu den Hopf -bzw. Hornvögeln. Er ist kein Singvogel und trotzdem kann das Männchen singen. Bei Gefahr rufen Männchen und Weibchen ein rauhes "Tschrääh". Am Boden sitzend hat er die Federhaube meistens angelegt und ist somit gur getarnt.

Wiedehopfe leben an warmen, trockenen Orten mit eher spärlicher Vegetation. Mit seinem langen, leicht gebogenen Schnabel sammelt er größere Insekten wie Hirschkäfer, Heuschrecken, Raupen oder Engerlinge vom Boden auf. Aber auch Spinnen, Regenwürmer, Tausendfüßler und sogar kleine Eidechsen und Frösche werden gefressen. Der Schnabel ist sehr stabil, so dass er im Boden herumstochern kann.

Sie bauen ihre Nester meist in Baumhöhlen, Holzstapel, Felsspalten oder in Erdlöchern unter Wurzeln. 

Bei der Balz stellt das Männchen die Federhaube auf und sträubt sein Gefieder an der Kehle. Dabei ruft es laut. Kommt ein Weibchen in die Nähe, dann versucht das Männchen Futter zu übergeben oder es bietet mit lautem Krächzen einen Brutplatz an. Wenn das Weibchen den Platz akzeptiert, kommt es zur Paarung.

Das Weibchen legt fünf bis sieben Eier, aus denen nach etwa zweieinhalb Wochen die Jungen schlüpfen. Die Fütterung wird hauptsächlich vom Männchen vorgenommen. Drei bis vier Wochen nach dem Schlüpfen verlassen die jungen Wiedehopfe das Nest.

Wiedehopf lat. Name: Upupa epops

Größe: bis 30cm

Lebensraum: warme Gegenden, Weinberge, Ackerlandschaften, Parks, Auwälder

Gebiet

  • Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft

Kategorien

  • Vögel