Blühstreifen in der Landschaft

Das Land Brandenburg hat in diesem Jahr erstmals den Anbau von Blühflächen auf Äckern gefördert. Etwa 30 Millionen Euro sollen in den nächsten 5 Jahren dafür aufgewendet werden. Verwendet werden darf jedoch nur Saatgut von heimische Pflanzen. Mit dem Programm werden neue Nahrungsquellen für Bienen und andere Wildtiere erschlossen.

Das Saatgut einjähriger Blühstreifen soll einer Richtlinie zufolge 17 Wild- und Kulturarten enthalten. Dazu zählen Klatschmohn, Kornblumen, Spitzwegerich, Dill, Buchweizen und Sonnenblumen. Für mehrjährige werden 34 Wildarten empfohlen, in denen mindestens 27 Pflanzen wie Wiesenkerbel, Feldbeifuß, Johanniskraut und Hasenklee vorkommen müssen.

Wer jetzt eine Wanderung z.B. rund um Friedersdorf oder Rückersdorf unternimmt, der kann sich an dem späten "Blühen" sicher erfreuen.

 

Gebiet

  • Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft

Meldung vom 04.11.2020