"Beim Füttern über die Schulter geschaut" am 19.8.18

Der Umgang mit verletzten Greifvögeln ist nicht einfach und auch nicht ganz ungefährlich. Neben einer ausgeprägten Tierliebe und umfangreichen Artenkenntnissen erfordert die Tätigkeit Wissen über die Verhaltensweisen der einzelnen Arten, die Biologie, den Umgang und das Handling beim Einfangen, der Versorgung, der Fütterung – insbesondere wenn gestopft werden muss – und der Freilassung. Etliche Weiterbildungsmaßnahmen an anerkannten Einrichtungen erfolgten in den letzten Jahren und es müssen bestimmte Berechtigungen (zum Beispiel zum Beringen und zum Wiederauswildern) erworben werden. Wie in einem richtigen Krankenhaus müssen die Patienten rundum versorgt werden, also auch an Wochenenden und Feiertagen, und es müssen verschiedene organisatorische Voraussetzungen berücksichtigt werden. So ist es notwendig, immer für genügend Futtervorrat zu sorgen. Da manche Tiere nur lebendes Futter bevorzugen, ist es wichtig, immer eine bestimmte Anzahl von Mäusen zu halten, die natürlich auch versorgt werden müssen.

Treff: 15.00 Uhr an der Oppelhainer Greifvogelstation

Dauer: ca. 1 Stunde

Gebiet

  • Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft

Meldung vom 08.08.2018