Pressemitteilungen

Naturpark verstärkt Fokus auf Norden

Doberlug-Kirchhain.

Neues Besucherzentrum im Schloss Doberlug ist für das Jahr 2018 angekündigt. Von Heike Lehmann Ein neues Besucherzentrum vom Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft im Schloss Doberlug – das hatte Lars Thielemann, Leiter der Naturparkverwaltung, als Idee schon bei der Jahrestagung vor zwei Jahren verkündet. Zwei Jahre später, am vergangenen Mittwoch, berichtete er, dass derzeit an der Umsetzung gearbeitet werde und 2018 die Einweihung des Bildungs- und Besucherinformationszentrums erfolgen solle. Die Jahrestagung 2017 hatte damit ihren Paukenschlag. Erste visuelle Eindrücke, die den Mitgliedern des Fördervereins, Gästen und Interessierten per Entwurfsskizze und Foto vermittelt wurden, lassen den Spannungsbogen weiter wachsen.

Die Ausstellungsmöbel werden derzeit in den Werkstätten des Filmstudios Babelsberg gebaut. Das macht neugierig. Lars Thielemann sagt: „Die Ausstellung wird bewusst modern gestaltet und weicht so von den klassisch-naturkundlichen Varianten ab. Sie wird sich wie ein Gebirgszug durch drei Räume im Erdgeschoss des Schlosses ziehen. Der Besucher wird animiert, auf Spurensuche zu gehen. Wie ein Detektiv könne er sich die Zusammenhänge erarbeiten, unterstützt von bewegten Bildern und einer App, die digitalen Mehrwert bietet und auch im realen Naturpark als Reiseführer benutzt werden kann. „Mit der Ausstellung kann der Besucher das Wirken des Menschen in unserer Kulturlandschaft erkunden sowie den fortwährenden Prozess des (Landschafts)wandels erleben“, ergänzt Katrin Heinrich vom Besucherzentrum. Konzipiert wurde die Ausstellung von der Berliner Firma: „stories within architecture“, die nach einer Ausschreibung mit ihren Ideen überzeugt hatte. Thielemann unterstreicht, dass man damit als Naturpark „das tolle Schloss mitgestalten und nachnutzen will“. Eine entsprechende Anfrage vom Bürgermeister der Stadt Doberlug-Kirchhain sei schon vor Jahren gekommen.

2017 habe man beim Naturpark personelle Stabilität in allen Bereichen erreicht, blickte Thielemann zurück. Vier junge Frauen im Besucherzentrum Bad Liebenwerda – das trotz der Ambitionen für das Schloss Doberlug dort als Infopunkt bestehen bleibt, vier Mitarbeiter der Naturwacht und vier Mitarbeiter in der Naturparkverwaltung plus Bundesfreiwilligendienstler.

Das Wirken im Naturpark ziele darauf, mehr regionale Identität zu schaffen. Naturparkfest und die jährliche Naturparkgemeinde seien ein bewährtes Instrument. Gespannt sei er auf das Fest im kommenden Jahr, das diesmal Sorno ausrichten werde. 130 beeindruckende Bilder habe es wieder beim Fotowettbewerb, der alljährlich von der Sparkasse Elbe-Elster unterstützt werde, gegeben. Mit Ranger-Touren, Bildungsangeboten, Radtouren und Vorträgen werden Gäste in die Region gelockt. Neue Info-Stelen und Schilder transportieren Wissenswertes zur Natur.

41 Veranstaltungen zum Klimaschutz und Biodiversität hat es 2017 gegeben. Der Wettbewerb „Grün ist bunt“ – unterstützt von der Volksbank Elsterland eG – ist erfolgreich fortgeführt worden. Stolz verwies Thielemann auf die aktiven Junior-Rangergruppen und das Sommer-Naturschutzcamp zum Thema Insekten mit 30 Kindern. Im Juli 2018 werden sich etwa 100 Junior-Ranger aus ganz Brandenburg in der Niederlausitzer Heidelandschaft treffen.

Mit Verweis auf die biologische Vielfalt erwähnte der Naturparkchef die erste nachgewiesene erfolgreiche Brut beim Uhu. „Zwei Junge sind ausgeflogen“, so Thielemann. Einen deutlich positiven Trend gebe es bei der Besiedlung der Fledermauswinterquartiere in Hohenleipisch.

30 000 Euro seien in den Erhalt der Unkenteiche bei Doberlug-Kirchhain geflossen. 214 Interessierte haben das Praxisangebot zum Obstbaumschnitt angenommen, 2000 Besucher wurden beim 23. Niederlausitzer Apfeltag gezählt, inzwischen gebe es 119 Baumpaten für den Pomologischen Garten in Döllingen.

Drei Fangaktionen hat es in diesem Jahr im Rahmen des viel beachteten Projekts zur Wiederansiedlung des Auerhuhns gegeben. 58 Vögel sind neu in die Niederlausitz geholt worden, mehrere Reproduktionsnachweise seien erbracht worden. Seit diesem Jahr ist ein neues Auerhuhn -Team beim Förderverein des Naturparks beschäftigt. „Die kontinuierliche Arbeit bis 2021 ist abgesichert“, so Thielemann. Seit Donnerstag berichten Teamvertreter in Österreich bei einem Expertentreffen von ihrer Arbeit.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 17.11.17 von Frau Lehmann

www.lr-online.de/lausitz/finsterwalde/jahrestagung-vom-naturpark-niederlausitzer-heidelandschaft_aid-6842947

Naturpark führt Jahrestagung durch

Doberlug/Kirchhain.

Der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft führt am Mittwoch, 15. November, seine Jahrestagung durch. Die Veranstaltung findet im Refektorium in Doberlug-Kirchhain statt. Neben einem Rückblick auf das vergangene Jahr referiert Dr. Jürgen Stein, Leiter der NSG-Verwaltung Königsbrücker Heide / Gohrischheide Zeithain, über ehemals militärisch genutzte Heidelandschaften in Nordsachsen.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 14.11.17 (pm/blu)

www.lr-online.de/lausitz/finsterwalde/naturpark-fuehrt-jahrestagung-durch_aid-6827765

Auf Spuren-Suche mit dem Natur-Ranger

Prieschka.

Am Samstag, 18. November, lädt die Naturwacht um 14 Uhr zu einer Ranger-Tour in das Naturschutzgebiet „Alte Röder“ ein. Bei der etwa zweistündigen Wanderung mit der Rangerin Nadja Poser gehen die Teilnehmer auf Tierspurensuche. Von Heike Lehmann

Zwar lassen sich Spuren scheuer Waldbewohner am besten finden, wenn der Schnee frisch gefallen ist. Aber was, wenn es nun nicht geschneit hat? Tiere hinterlassen vielfältige Spuren, die nicht immer nur von ihren Fußabdrücken stammen. Auf diese meist unbemerkten Hinweise im Wald wird die geübte Fachfrau besonders hinweisen. Sie verspricht: „Die Teilnehmer lernen bei dieser gemeinsamen Wanderung in der Natur zu lesen.“

Die Tour ist etwa 5 Kilometer lang. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Spenden sind erwünscht.

Eine Anmeldung ist bis zum Donnerstag, 16. November, unter Telefon 035341 10192 oder per E-Mail an heidelandschaft@naturwacht.de erforderlich. Der genaue Treffpunkt wird bei der Anmeldung mitgeteilt. Bitte nutzen Sie den Anrufbeantworter und hinterlassen sie ihre Telefonnummer und die Anzahl der Teilnehmer.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 11.11.2017 von Frau Lehmann

 

www.lr-online.de/lausitz/elsterwerda/auf-spuren-suche-mit-dem-natur-ranger_aid-6817199

Auerhuhn steht im Mittelpunkt des Vortrags

Finsterwalde.

Auf Einladung des NABU-Regionalverbandes Finsterwaldes berichtet Dr. Alexander Zimmermann vom Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft am Mittwoch, 8. November, von der Wiederansiedlung des Auerhuhns in Brandenburg. Sylvia Kunze Das Auerhuhn war immerhin bis in die 1990er Jahre in der Region zu Hause, ein Auerhahn ist daher auch Wappenvogel des Naturparks. Das Naturpark-Projekt zur Wiederbesiedlung dient Naturschutz und Tourismus gleichermaßen und hat unter Fachleuten weit über die Region hinaus Beachtung gefunden.

Der öffentliche Vortrag beginnt um 18 Uhr im Speisesaal des Sängerstadtgymnasiums, Straße der Jugend 3, statt. Der Eintritt ist frei.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 6.11.17

www.lr-online.de/lausitz/finsterwalde/auerhuhn-steht-im-mittelpunkt-des-vortrags_aid-6795937

Jäger der Nacht haben in EE eine Lobby

Doberlug-Kirchhain. Der Fledermausexperte Maik Korreng hat den Landes-Naturschutzpreis 2017 bekommen – eine große Ehre für den Naturschützer, der die einzigen nachtaktiven flugfähigen Säugetiere aufspürt und ihnen Lebensraum sichert. Von Heike Lehmann

Eine Fledermaus zu Gesicht zu bekommen, ist ausgesprochen schwierig. Die scheuen Tiere bevorzugen für ihre Streifzüge die schützende Dunkelheit der Nacht. Deshalb bleibt Maik Korreng, ehrenamtlicher Fledermausexperte im Naturschutzbund, nichts anderes übrig, als sich gleichfalls nachts auf Exkursion zu begeben. Der Naturschützer aus Massen spürt die Tiere auf, um Nachweise ihrer Population zu dokumentieren, und er sichert ihnen Lebensraum. Korreng baut Kästen, bringt sie an, kontrolliert sie. Ihm ist gelungen, in Elbe-Elster viele Erstnachweise zu erbringen, zum Beispiel für die Bechstein-Fledermaus und die Mopsfledermaus. Beide Arten stehen in Brandenburg auf der Roten Liste. Maik Korreng lässt andere an seiner Leidenschaft für Fledermäuse teilhaben. Dafür ist er am Freitag mit dem Brandenburger Naturschutzpreisen geehrt worden. Umweltminister Jörg Vogelsänger persönlich hat die Auszeichnung in Doberlug-Kirchhain übergeben. Er attestierte Maik Korreng: „Es ist unverzeichtbar, was sie machen.“ Seit 1998 vergibt die Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg diese Ehrungen.

Der Preis ist dotiert mit 3000 Euro. Maik Korreng will sich davon für seine ehrenamtliche Arbeit einen Traum erfüllen. „Ich möchte mir ein Anlockgerät für Fledermäuse davon kaufen“, sagt er. Davon könnten viele andere Menschen in Elbe-Elster etwas haben. Denn vor zehn Jahren hat Maik Korreng, Mitglied der Initiative Fledermausschutz Elbe-Elster und 2. Vorsitzender vom Regionalverband Finsterwalde im Naturschutzbund, die Idee, über die „einzigen nachtaktiven flugfähigen Säugetiere“, wie er sagt, in einer Fledermausnacht anschaulich aufzuklären. Seitdem hat sich diese Veranstaltung in Elbe-Elster zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Korreng überlegt schon, wo sie 2018 stattfinden soll.

Der Ort der Preisübergabe war nicht zufällig gewählt. Denn unweit vom Schloss Doberlug wird ein neues Feldermaus-Winterquartier errichtet – eine Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme für frühere Fledermausquartiere, die bei der Sanierung von Rautenstock und Schloss entdeckt, aber zerstört wurden. Das Quartier an der Elsteraue grenzt an den Naturpark und an das Naturschutzgebiet Buchwald.

Es wurde geplant vom Planungsbüro MKS Architekten Spremberg. Es baut die Werner Ecknig Bau GmbH aus Uebigau-Wahenbrück. Ein Blick auf die Pläne lässt erahnen: Hier entsteht quasi ein Hotel gehobener Kategorie für Fledermäuse. Die Kosten dafür scheinen es zu bestätigen. „Für uns heißt das 14 000 Euro für die Planung und 86 000 Euro Baukosten“, sagt Bürgermeister Bodo Broszinski. Abgefedert werden könne die Summe durch Städtebaufördermittel.

Auch Maik Korreng hatte sich für diesen Neubau stark gemacht. „Wir hoffen, dass sich bis zu fünf Arten hier ansiedeln werden. Möglich wären das Braune Langohr, das Graue Langohr, die Wasserfledermaus oder die Mopsfledermaus. Wegen des angrenzenden Naturschutzgebietes sind die Voraussetzungen günstig.“

Der Naturschutzpreis werde ihn beflügeln, versicherte er. „Auf Kirchböden zu stöbern, in Bunkern herumzukriechen – das übt auf mich nach wie vor einen großen Reiz aus. Außerdem ist jedes Mal die Freude groß, wenn man ein Tier gefunden hat und herausfindet, welche Art es ist.“

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 28./29.10.17 von Heike Lehmann

www.lr-online.de/lausitz/finsterwalde/brandenburger-naturschutzpreis-fuer-einen-fledermausexperten_aid-6769206

Maik Korreng bekommt den Landes-Naturschutzpreis

Doberlug-Kirchhain.

Am Freitag wird Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD) den Brandenburger Naturschutzpreis an Maik Korreng aus Massen überreichen. Im Anschluss erläutert Maik Korreng Belange der bedrohten Säugetiere am Beispiel des im Bau befindlichen Fledermausquartiers neben dem Schloss Doberlug. Von Heike Lehmann

Mit dem Naturschutzpreis zeichnet die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg herausragende Leistungen im Naturschutz und der Landschaftspflege aus, heißt es in einer Mitteilung vom Umweltministerium. Seit vielen Jahren engagiere sich Maik Korreng aus Massen ehrenamtlich für den Fledermausschutz im Landkreis Elbe-Elster. „Seine Arbeit ist nicht nur von der Datenerhebung und Naturschutzforschung geprägt, sondern vielfach von praktischer und konzeptioneller Natur. Sein Wissen und seine Erfahrungen kommen damit auch anderen zu Gute. Während seiner spannenden Erlebnisangebote können die Besucher zudem den verborgenen Nachtjägern ganz nahe kommen“, wird die Auszeichnung begründet.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 25.10.17 von Frau Lehmann

www.lr-online.de/lausitz/finsterwalde/landes-naturschutzpreis-fuer-maik-korreng_aid-6753161

EU-Geld aus dem Heimatfonds

Bad Liebenwerda.

 Die EU fördert die Entwicklung des ländlichen Raumes.Wie das hilft, zeigt der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft. Von Wendler

 Als Brandenburgs Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger (SPD) am Nachmittag zum Spaten greift, hat es angefangen zu regnen. Der Himmel über dem Pomologischen Schau- und Lehrgarten Döllingen hängt grau und schwer über der Landschaft, als Vogelsänger einen „Danziger Kantapfel“ in die Erde pflanzt, für den er nun Pate ist. Der Schaugarten mit 400 heimischen Obstgehölzen von fast 60 Sorten, darunter alte Raritäten, gehört zum Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft. Parkleiter Lars Thielemann hätte sich für den Ministerbesuch auch besseres Wetter gewünscht. Doch er ist froh, dass Vogelsänger sich fast einen Tag für den Besuch Zeit nimmt.

Der Minister wiederum wird sich an diesem regnerischen Novembertag bei dem Naturpark dafür bedanken, dass hier seit Jahren EU-För­dergelder aus dem „Heimatfonds“ ELER so sinnvoll ausgegeben werden: „Wir sind in Brüssel gelobt worden, dass wir bei der Nutzung dieser Förderung so weit vorn liegen.“ Der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft habe daran einen Anteil, so Vogelsänger.

Der vor 21 Jahren gegründete Naturpark, das sind 480 Quadratkilometer im Süden von Brandenburg zwischen Lauchhammer, Bad Liebenwerda, Doberlug-Kirchhain und Finsterwalde. 46 Dörfer und Städte gehören dazu. Die Hälfte der Fläche wird landwirtschaftlich genutzt, der Rest ist Wald. „Wir haben hier eine besondere Artenvielfalt“, versichert Parkleiter Thielemann.

Für Vogelkundler sei das Gebiet, das zum Teil aus Bergbaufolgelandschaft besteht, schon lange ein Anziehungspunkt. Doch wie schafft es eine Region, mit diesem Park zu wirtschaften? Wer Brandenburgs Landwirtschaftsminister Vogelsänger an diesem Tag begleitet, erfährt, dass es nur sehr langsam gelingt und in kleinen Schritten.

„Wir sind nicht der Spreewald“, sagt Parkleiter Thielemann. Da habe jeder bei dem Namen gleich Bilder im Kopf: „Bei uns müssen diese Bilder erst entstehen.“ Dazu ist die Niederlausitzer Heide für Berliner etwa zwei Stunden Fahrzeit entfernt. „Im Naturpark Fläming sind die Hauptstädter in nur einer Stunde“, so Thielemann. Das sei schon ein Entscheidungskriterium für den Wochenendausflug.

Spektakuläre Sehenswürdigkeiten gibt es – abgesehen von der nahegelegenen begehbaren Förderbrücke F 60 – kaum. Doch Naturliebhaber und Erholungsuchende, besonders auch Radtouristen, können viel entdecken: Große zusammenhängende Waldbestände, Niederungen und Moorflächen, einen der größten unzerschnittenen Traubeneichenwälder Deutschlands. Viele Vogelarten bis hin zum Seeadler.

Doch Parkchef Thielemann zeigt dem Landwirtschaftsminister bei seinem Besuch vor allem, wie mit dem Naturpark auch Arbeit geschaffen wird. Es geht um die Erzeugung regionaler Produkte, Vermarktung und Verarbeitung, zum Beispiel im landwirtschaftlichen Betrieb von Kathrin Preußer.

Zur Mutterkuhhaltung bewirtschaftet der Betrieb seit über fünfzehn Jahren auch 50 Hektar Streuobstwiese mit 4000 Apfel-und Birnen-Bäumen. Aus den Früchten entsteht Saft in Bio-Qualität und Obstler. Den lässt Kathrin Preußer bisher in der Nähe von Magdeburg brennen. Bald schon könnte das in Lauchhammer-West im Betrieb von Christian Wolf geschehen.

Wolf hat eine gebrauchte Brennanlage gekauft und umgebaut. Ende des Jahres soll sie in Betrieb gehen, kündigt der Nebenerwerbslandwirt an. Die Brennerei werde ein Schaubetrieb. „Wir dürfen das Logo des Naturparkes verwenden, das hilft uns bei der Vermarktung“, so Wolf.

Menschen wie Kathrin Preußer und Christian Wolf zusammenzubringen, das ist für Naturparkchef Lars Thielemann ein wichtiger Teil der Arbeit. Dazu gehören Petra Wetzel, die mit ihrer Heidemanufaktur in kleinen Mengen regional erzeugtes Obst verarbeitet, ebenso wie Frank Schreiber, mehrfach ausgezeichneter Spitzenkoch im „Goldenen Hahn“ in Finsterwalde.

Schreiber bezieht seine Kartoffeln aus der Nähe und kauft Eier für sein Restaurant beim Bio-Gut Besenborstel in Sonnewalde. Der Betrieb bietet eine regionale Bio-Abo-Kiste an und vermarktet seine Produkte auch in Richtung Berlin. Die Entstehung wurde durch eine Idee des Naturparkes initiiert, der Betrieb anfangs über zwei Jahre gefördert.

Der „Goldene Hahn“ in Finsterwalde, der Eier von Besenborstel verarbeitet, ist auch Mitglied der „Regionalen Speisekarte“, ein Projekt, welches von der Naturparkverwaltung angestoßen wurde. Ein Dutzend Restaurants vom einfachen Landgasthof bis zum Spitzenbetrieb von Frank Schreiber verarbeiten unter diesem Logo regionale Produkte von Landwirten, Jägern und Fischern. „Ich bin stolz, dort mitzumachen“, versichert der Chef des „Goldenen Hahn“.

Für Naturparkchef Lars Thielemann ist die Zusammenarbeit mit Schreiber wichtig: „Viele Vogelkundler, die in die Region kommen, wollen am Abend auch gut essen.“ Und für Vogelliebhaber nimmt ein anderes Naturparkprojekt immer greifbarere Konturen an, welches das Zeug zum Spektakulären hat: die Wiederansiedlung des Auerhuhns.

In der Greifvogelstation der Oberförsterei Hohenleipisch präsentiert Thielemann dem Landwirtschaftsminister den Stand der Auerhuhnpopulation. 60 bis 70 Tiere leben bereits wieder im Freiland. Ziel sei es, einen stabilen, sich selbst reproduzierenden Bestand zu erreichen. Auerhühner, die vor 100 Jahren in großer Zahl in der Niederlausitzer Heide lebten, sind alles andere als leicht wieder in die Natur zurückzubringen, so Thielemann. Viele derartige Vorhaben seien gescheitert. Fünfzehn Jahre hätten deshalb die sorgfältigen Vorbereitungen im Naturpark gedauert, wo die letzten der Großvögel Mitte der 90er-Jahre in freier Wildbahn gesichtet worden waren. Anders als in anderen Regionen seien keine Zuchttiere ausgewildert worden, sondern Auerhühner, die aus dem reichhaltigen Bestand in Schweden eingefangen wurden. Vorher war der Waldbestand sorgfältig analysiert worden, um den Tieren einen geeigneten Lebensraum zu bieten.

Sichtungen, genetische Untersuchungen von Federresten und Daten von Sendern, mit denen noch zehn Tiere ausgerüstet sind, liefern Informationen über den Bestand. „Wir konnten Nachkommen der ausgesetzten Tiere nachweisen und bereits deren Nachkommen“, so Thielemann. Das zeige, dass es funktionieren kann.

Dabei haben Auerhühner in freier Wildbahn mit Habicht und Fuchs gefährliche Feinde. Aus hundert gelegten Eiern der Großvögel schlüpfen nur drei Jungvögel, die das erste Lebensjahr überstehen.

Bis 2020 sollen im Naturpark Niederlausitz weitere in Schweden gefangene Tiere freigelassen werden. Bis dahin ist auch die Finanzierung des Auerhahn-Projektes gesichert. 1,4 Millionen Euro für einen Zeitraum von fünf Jahren zahlt die EU dafür.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 25.10.17

www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/eu-geld-fuer-naturpark-niederlausitzer-heide_aid-6754088

"Liebhaber" in Schweden beschafft

Bad Liebenwerda/Jämtland.

 Die „Damen“ des Auerhuhnprojektes des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft bekommen „Männer“. Frank Claus Wieder Erfolg für die Auerhuhnfänger vom Auerhuhnprojekt des Naturparkes Niederlausitzer Heidelandschaft (Elbe-Elster): In der mittelschwedischen Provinz Jämtland – an den Grenzen zu Norwegen und Lappland gelegen – hat das Team fünf der äußerst scheuen Auerhähne gefangen. Seit der vergangenen Woche erobern die Tiere ihre neue Heimat in der Babbener Heide zwischen Sonnewalde und Calau. Dort werden die „Männer“ von den „Damen“ sicher rechtzeitig vor der Balz freudig begrüßt.

„Sie müssen sich das so vorstellen: Beim Fahren die Reifen qualmen lassen, macht ja auch nur Spaß, wenn jemand zuguckt“, zieht Lars Thielemann, Leiter des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft einen bildhaften Vergleich zum menschlichen Balzverhalten und lacht. Nach der erfolgreichen Frühjahrsfangaktion in Lappland – ingesamt 51 Auerhennen gingen ins Netz – wurden 32 in der Babbener Heide rechtzeitig vor der Balz im nächsten Frühjahr ausgesetzt. Die restlichen Tiere fanden ihre neue Heimat in der Rochauer Heide zwischen Hohenbucko und Dahme sowie im Naturschutzgebiet Weißhaus bei Finsterwalde. Nur ein Tier hatte damals den Flug aus Schweden nicht überlebt.

Dabei gestaltete sich die „Männer-Besorgungsaktion“ – genauso schwierig wie erwartet. „Die ersten drei Tage haben wir kein Tier überlisten können“, berichtet Projektleiter Dr. Alexander Zimmermann. „Da war die Stimmung der Fangcrew schon ziemlich am Boden.“ Sollte die bei den Hennen angewendete Technik mit speziellem Fangkescher bei den „Herren“ nicht aufgehen? Überlistet werden die Hühnervögel aus dem fahrenden Auto heraus, weil sich in diesem Gebiet Schwedens viele Tiere an den Straßenrändern aufhalten. Doch dann änderte sich die Wetterlage. Es wurde diesiger, regnerischer. Das Team entschied sich, bei Einbruch der Dunkelheit zu starten und ohne Licht auf den ohnehin kaum frequentierten Straßen zu fahren. Ein genialer Schachzug. Nun gelang es, den nur einen Moment unaufmerksamen Hähnen den Kescher überzustülpen. Wieder mal war Naturparkleiter Lars Thielemann der erfolgreichste Jäger. Doch der will darüber eigentlich nichts lesen: „Auerhuhnfang ist Mannschaftsleistung. Du brauchst gute Fänger, gute Fahrer und eine Truppe mit Leidenschaft und Ausdauer. Allein der Rücktransport mit dem Auto über fast 1500 Kilometer ist eine Tortur für alle.“

Während die Hennen eher im Frühjahr gefangen werden, stellt die Crew den Hähnen im Herbst nach. „Dann ist keine Balzzeit, die Männer sind nicht so voller Testosteron“, erklärt Alexander Zimmermann. Fang und Transport in der Balzzeit würden die mit Hormonen vollgepumpten „Männer“ vermutlich nicht überleben. Dass es den Deutschen gelang, gleich fünf Hähne zu überlisten, hat selbst Eric Ringaby, den Auerhuhn-Experten in Schweden und längst freundschaftlich verbundenen Projektpartner überrascht. „Hähne zu fangen, ist eine Kunst“, hat er der Naturpark-Crew immer wieder gesagt und vor allem eins gefordert: Ausdauer. Inzwischen sucht er für die Crew aus Südbrandenburg die besten Fanggebiete aus und stellt die Kontakte zu den dortigen Forstbetrieben her. „Er ist für uns der Türöffner. Was er bewegt, kann keine Anfrage per Brief oder E-Mail ersetzen“, sagt Lars Thielemann.

Das im Jahr 2011 begonnene Projekt zur Wiederansiedlung des Auerhuhns ist auf dem Weg, ein Erfolg zu werden. Es ist übrigens das einzige in Deutschland, bei dem Auerhühner anderswo gefangen werden; die übrigen setzen auf Aufzuchtstationen vor Ort. „Wir gehen jetzt von 60 bis 80 etablierten Tieren aus“, sagt Projektleiter Alexander Zimmermann und warnt sofort vor Euphorie: „Wir stehen immer noch am Anfang.“ Dabei sind die Zeichen wirklich ermutigend. Inzwischen gibt es nachgewiesen 21 echte Brandenburger Auerhühner, neun Hähne und zwölf Hennen. Das sind Tiere, die hier in erster und zweiter Generation geschlüpft sind. Das gesamte, inzwischen europaweit beäugte Auerhuhn-Projekt wird wissenschaftlich begleitet. „Wir haben jetzt bereits 137 Federproben in den Schutzgebieten sammeln können“, sagt der Projektchef. „Und wir bekommen immer mehr Meldungen über Tier-Sichtungen.“ Die Federn werden nun ins Institut für Zoo- und Wildtierforschung nach Berlin geschafft, wo sie mit den entnommenen Genproben der in die Freiheit entlassen Tiere verglichen werden. Und schon jetzt laufen die Vorbereitungen für die nächste Frühjahrsfangaktion. Dann müssen sich die „Damen“ wieder vor den Kescher schwingenden Herren in Acht nehmen.

Hinweise zu Tier-Sichtungen bitte unbedingt dem Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft geben. Am besten geht das über die Internetseite www.naturpark-nlh.de unter dem Stichwort Auerhuhn-Projekt.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 14. / 15.10.17 von Frank Claus

www.lr-online.de/nachrichten/auerhuhnprojekt-elbe-elster-schweden_aid-5816015

Naturparks präsentieren sich im Rathaus Berlin-Mitte

Berlin. "Auf in den Süden" heißt es noch bis zum 29. November in der Berolina-Galerie im Rathaus Berlin-Mitte im Herzen Berlins. pm/leh

In einer Ausstellung präsentieren sich dort seit gestern die südlich Berlins gelegenen Brandenburger Naturparks und das Biosphärenreservat Spreewald und wollen Lust machen auf Ausflüge. Die vorgestellten Gebiete gehören zu den Nationalen Naturlandschaften in Brandenburg, die sich in allen Himmelsrichtungen rings um Berlin auf einem Drittel der Brandenburger Landesfläche erstrecken. Die elf Naturparks, drei Biosphärenreservate und der Nationalpark Unteres Odertal, bewahren die schönsten und artenreichsten Landschaften des Landes. Sie sind Refugien für selten gewordene Tiere und Pflanzen - und bieten den Menschen Entschleunigung, Erholung und Genuss, vor allem aber besondere Naturerlebnisse. Und was liegt im Herbst näher als eine Reise in den Süden? In den Spreewald zum Beispiel, der als UNESCO-Biosphärenreservat weitaus mehr zu bieten hat als die traditionelle Kahnfahrt. Zu entdecken sind unter anderem auch ein alter Höhenzug und neue Seen im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft sowie Moore, Heide und Blütenträume im Naturpark Niederlausitzer Landrücken.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 12.10.17 von Frau Lehmann

www.lr-online.de/lausitz/finsterwalde/naturparks-praesentieren-sich-im-rathaus-berlin-mitte_aid-5621098

Apfeltag ist trotz Regen ein Magnet

Döllingen

"Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt so, wie es ist", mit dieser alten Bauernregel hatte der Döllinger Ortsbürgermeister und Schützenvereinsvorsitzende Bernd Binder diesmal wieder einmal voll ins Schwarze getroffen. Während sonst beim Apfeltag meist die Sonne und damit ein herrlicher Altweibersommer seine ganze Pracht entfaltet und Bernd Binder entsprechende auf die Schönheit von Döllingen bezogene Sprüche parat hat, herrschte nun eine graue Stimmung und Nieselregen über dem Festgelände. Selbst der unter freiem Himmel veranschlagte Gottesdienst musste am Morgen unter das Festzelt umziehen. Enttäuscht zeigte sich zunächst auch Naturparkchef Lars Thielemann: "Wir haben ein straffes und abwechslungsreiches Programm organisiert. Wer will, kann vom frühen Morgen bis Abend bleiben, ohne Langeweile zu bekommen. Leider spielt das Wetter nicht mit." Bereits eine Stunde nach Eröffnung waren aber die ersten Flächen zugeparkt. Unablässig strömten die Besucher auf dem Weg vom oder zum Wahllokal nach Döllingen zum Pomologischen Schau- und Lehrgarten. Über 70 Händler, Anlaufpunkte und Stationen hatten der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, Kerngehäuse e.V. und pro agro e.V. in diesem Jahr organisiert. Immer wieder ein Besuchermagnet ist dabei die Apfelsortenbestimmung im großen Festzelt. Insgesamt 306 verschiedene Sorten hat Pomologe Hans-Jürgen Mortag dabei gezählt - zum großen Teil historische Sorten. Allerdings: "Wir können in diesem Jahr in Döllingen nur etwa 20 Prozent der Apfelsorten gegenüber dem Vorjahr registrieren", rechnet er vor. Grund seien die Nachtfröste im Frühjahr, die in der Baumblüte Schäden verursacht haben., so Mortag. Nur in geschützten Lagen in Ortschaften haben die Bäume die kalte Witterung überstanden. Schlechtes Obstjahr - gutes Pilzjahr! Mit immerhin über 100 verschiedenen Arten heimischer Pilze war Wolfgang Büttner aus Hirschfeld angereist. Insgesamt mehrere Stunden an zwei Tagen hat er für diese Ausbeute benötigt. So konnte er zum Beispiel 19 giftige-, 37 ungenießbare und 40 essbare Arten präsentieren. Einige Besucher brachten selber Pilze zur Bestimmung mit.

Mit einer Vielzahl verschiedenster Offerten sowohl kulinarischer als auch kultureller Art hatte der 23. Apfeltag für jede Altersgruppe interessante Angebote parat. Den traditionellen Erntedank haben die Teilnehmer des diesjährigen Erntewagenkorsos symbolisiert, der aus Richtung Hohenleipisch, Plessa und Döllingen zum Pomologischen Garten Döllingen unterwegs war.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 25.9.17 von Veit Rösler

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Apfeltag-ist-trotz-Regen-ein-Magnet;art1059,6249345

Apfeltag in Döllingen

Döllingen Der Theologieprofessor Martin Luther wird am Sonntag im Garten Eden in Döllingen erwartet.  Dann findet der inzwischen 23. Apfeltag in Döllingen mit Apfelsortenschau und erstmals einer Pilzausstellung mit Beratung statt. Die Besucher sind in dem Pomologischen Schau- und Lehrgarten zwischen 10 und 18 Uhr willkommen.

An dieser Stelle entfalten im Frühjahr in einem duftenden und summenden Fest für alle Sinne Hunderte Obstgehölze bei der Baumblüte ihre strahlende Pracht. Hier feiern beim Blütenfest Tausende Menschen mitten in der Natur. Hier wachsen bis zum Herbst als Produkte von Frühling und Sommer unzählige leckere Früchte an den Bäumen. Der Schau- und Lehrgarten in Döllingen hat sich in den Jahren nach seiner Gründung zu einem echten Garten Eden entwickelt.

Der Reformator spielt am Sonntagnachmittag um 14 Uhr beim Theaterstück des Heimatvereins "Die Lobenburger" die Hauptrolle. Mit dabei ist Luthers Frau Katharina von Bora und mit Margarete eines seiner sechs Kinder.

Der Pomologische Schau- und Lehrgarten steht ganz im Zeichen des schmackhaften Kernobstes. Alles rund um das Lieblingsobst der Deutschen ? eine Ausstellung zeigt 100 verschiedene Sorten. Wissenswertes, Köstliches und Regionales, Modernes und Altertümliches, Musikalisches und Unterhaltsames gilt es zu entdecken, informiert Andrea Opitz vom Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft.

Zwei Pomologen aus Thüringen bestimmen Apfelsorten, die die Besucher mitbringen können. Beim Regionalmarkt mit Handwerkerstraße präsentieren sich etwa 70 Aussteller. Die Erntewagen des Obstbauvereins Hohenleipisch werden um 13 Uhr erwartet. Anschließend wird die Erntekrone geflochten. Mit Festgottesdienst, Baumschnittseminaren (11 und 15 Uhr), Musikanten und vielem mehr soll der Apfeltag ein Fest für die ganze Familie werden.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 21.9.17 von Veit Rösler

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Apfeltag-in-Doellingen;art1059,6224576

 

 

Am Sonntag wieder Apfeltag in Döllingen

Döllingen

Der Pomologische Schau- und Lehrgarten in Döllingen steht an diesem Sonntag, 24. September, ganz im Zeichen des schmackhaften Kernobstes. Alles rund um das Lieblingsobst der Deutschen, Wissenswertes und Informatives, Köstliches und Regionales, Modernes und Altertümliches, Musikalisches und Unterhaltsames gilt es zu entdecken. Mit Festgottesdienst, Apfel- und Pilzausstellung, Obstsorten- und Pilzbestimmung, Baumschnittseminar, Erntewagenkorso, Musikanten, buntem Markttreiben und vielem mehr wird es ein gebührendes Fest für die ganze Familie sein. Zwischen 10 und 18 Uhr werden Hunderte Gäste erwartet.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 18.9.17 von Frank Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Am-Sonntag-wieder-Apfeltag-in-Doellingen;art1059,6233736

 

 

Am Samstag Sinnes-Tour rund um Döllingen

Döllingen

Am Samstag, 16. September, lädt die Naturwacht um 14 Uhr zu einer Ranger-Tour in die Streuobstwiesen Döllingens ein. Bei der etwa 2,5-stündigen Wanderung mit der Rangerin Nadja Poser tauchen Teilnehmer in die Kraftquelle "Natur" ein. Die Tour ist etwa sieben Kilometer lang und festes Schuhwerk ist empfehlenswert. Eine Anmeldung ist bis zum Donnerstag, 14. September, unter Telefon 035341 10192 oder heidelandschaft@naturwacht.de erforderlich. Interessenten können auf den Anrufbeantworter sprechen und sollten dort ihre Rufnummer für den Rückruf hinterlassen.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 14.09.17 von Frank Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Am-Samstag-Sinnes-Tour-rund-um-Doellingen;art1059,6224638

23. Niederlausitzer Apfeltag

Auszug aus dem Kreisanzeiger vom 6.9.17

www.lkee.de/media/custom/2112_5224_1.PDF

Lobenburgfest ohne Burgspektakel, aber mit Fürstengefolge

Hohenleipisch

Prächtiger Wagentross mit August dem Starken an der Spitze rollt durch die Heidelandschaft. Hat der König Nachfahren in Hohenleipisch und Umgebung? Lobenburgfest ohne Burgspektakel, aber mit Fürstengefolge  Ein Lobenburgfest ohne Burgspektakel? Dieses war bis vor einem Jahr noch auf der Lobenburg in Hohenleipisch einer der ultimativen Programmhöhepunkte, der jeweils an zwei Abenden viele Gäste auf das Festgelände gelockt hatte. Nunmehr ist das Spektakel ausgefallen. Der Kommentar von Heimatvereins-chefin Petra Wetzel (61): "Wir haben es einfach nicht mehr geschafft."

Die Stücke müssen immer wieder neu geschrieben werden, dann beginnen ein Vierteljahr vor dem Fest die Proben. Krankheitsbedingt war es diesmal nicht möglich. "Daran sieht man, was für Arbeit darin steckt", meint die engagierte Vereinsvorsitzende.

Das Stück war bereits angekündigt worden: Der Theologieprofessor Martin Luther sollte seine Thesen an die Lobenburg nageln.

Ganz ohne spektakuläre Verkleidungen und schauspielerische Theatralik ging das Fest auch diesmal nicht ab. Kein Geringerer als August der Starke (Friedrich August I. von Sachsen), ab 1694 Kurfürst und Herzog von Sachsen, und seine Mätresse Anna Constantia Reichsgräfin von Cosel hatten in ihr altes Jagdgebiet geladen, in die Liebenwerdaer Heide nördlich von Hohenleipisch. Mit sechs Pferden, zwei Kremsern und einer Wagonette wurde am Sonnabend in die Heide gestartet. Die mitreisenden Marketenderinnen sangen und summten mit den Heidehonig-Bienen um die Wette. Die vierstündigen Kremsertouren werden seit zehn Jahren veranstaltet. Allein die Lobenburger schaffen bis zu 20 Touren im Jahr. Daneben organisieren der "Goldene Löwe" und der Reit- und Fahrverein Plessa noch einmal jeweils etwa so viele Rundreisen durch den Naturpark.

"Wir locken Gäste aus Berlin-Brandenburg und Sachsen sowie aus Österreich in unsere Region. Neben der Heidetour gibt es eine Lobenrunde und neuerdings eine Glühweintour", so Petra Wetzel. Neben Gabriele (66) und Günther Neustadt (69) als Gräfin Cosel und August der Starke sorgte Oberforstrat Uwe Lewandowski (57) für interessante Informationen.

Die Heide steht derzeit in voller Blüte. Auch die ersten Schneegänse wurden schon in Schneeflugformation gesichtet. Demnach sei ein zeitiger und noch dazu harter Winter in Sicht, so Uwe Lewandowski.

Die sächsischen Kurfürsten schossen in diesem Gebiet pro Jagdsaison bis zu fünfzehn Auerhähne. Noch 1747 gab es vier "Auerhahnbalzen" in den Revieren um Dobra, Hohenleipisch und Gorden. Das Gebiet gehörte bis 1815 zu Sachsen. Nach der "Übergabe" an Preußen wurde es forstwirtschaftlich neu unterteilt und später im alten Jagdhaus eine Forstwirtschaftsschule eingerichtet. Um 1960 richtete der Staat zwei Manöverfelder ein, wobei die südliche Fläche für Fahrübungen (Panzer und Lkw) und der Nordsektor als Schießplatz genutzt wurde. Durch die intensive Nutzung entstanden die Heideflächen.

Im Naturschutzgebiet "Forsthaus Prösa" soll die Calluna-Besenheide erhalten bleiben. Der Auerhahn wird wieder angesiedelt. Auch andere alte Geschichten machen in Hohenleipisch immer wieder mal die Runde. Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass der sächsische König August der Starke auch bei den einheimischen Frauen Erfolge verbucht haben soll und das im Laufe der Zeit sogar insgesamt sechsmal. Immerhin wurden dem König insgesamt acht Kinder nachgewiesen und 354 nachgesagt.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 28.8.17 von Veit Rösler

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Lobenburgfest-ohne-Burgspektakel-aber-mit-Fuerstengefolge;art1059,6185322

 

 

Gartenplausch und Kaffeeklatsch in Döllingen

Döllingen

Am Sonntag öffnet der Pomologische Schau- und Lehrgarten Döllingen von 14 bis 17 Uhr wieder zum Gartenplausch und Kaffeeklatsch seine Pforten. Der Garten ist ein Schlaraffenland für alle Obstliebhaber. Hier wachsen auf drei Hektar 400 verschiedene Obstgehölze. Diese Vielfalt an altbewährten und lokalen Obstsorten ist einzigartig, jeder kann hier seine Lieblingssorte finden. Die eine oder andere Frucht kann an diesem Tag auch probiert werden. Wer in seinem eigenen Garten im Herbst einen Obstbaum einer besonderen Sorte pflanzen möchte, kann sich beim Gartenplausch beraten lassen und diesen auch gleich bestellen. Auch die unterschiedlichsten Sorten von Süßkirschen, Pflaumen, Zwetschken und Renekloden sind wieder im Angebot.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 25.8.17 von pm/blu

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Gartenplausch-und-Kaffeeklatsch-in-Doellingen;art1059,6179079

Heidespaziergang mit der Rangerin

Bad Liebenwerda

Mit der Rangerin Petra Wießner geht es am Sonntag durch die blühende Heide. Die zweistündige Wanderung führt zum Naturschutzgebiet "Forsthaus Prösa". Mit Transfer von Bad Liebenwerda und Führung kostet die Teilnahme fünf Euro. Anmeldung bis 13 Uhr im Naturparkhaus. Dort geht es um 14 Uhr auch los.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 23.8.17 von red/mf

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Heidespaziergang-mit-der-Rangerin;art1059,6176811

Im Kremser durch die Heidelandschaft

Hohenleipisch

Zu einer Kremserfahrt durch die blühende Heidelandschaft in der Umgebung lädt Anja Krausch vom Landgasthof "Zum goldenen Löwen" in Hohenleipisch am morgigen Sonntag ein. Nach der gemütlichen Runde wird in den Gasthof eingekehrt, wo regionale Spezialitäten serviert werden. Die Tour startet um 10 Uhr am "Löwen". Treffpunkt ist um 9.30 Uhr der Parkplatz vor der Sparkasse in der Ortsmitte. Bitte vorher telefonisch unter 03533 7592 anmelden!

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 19.8.17 von red/mf

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/herzberg/Im-Kremser-durch-die-Heidelandschaft;art1056,6166328

Blütenpracht im Reich des Auerhahns

Bad Liebenwerda

In die prächtig blühende Heide wird die erlebnisreiche Fahrradtour führen, die am Samstag in Bad Liebenwerda gestartet wird. Die Tour führt zu den Blütenteppichen am Thurmberg mir dem ehemaligen Jagd- und Forsthaus Prösa. Nach einem zünftigen Picknick wird die Aufzucht von Greifvögeln und Auerwild beobachtet werden können.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 17.8.17 red/mf

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Bluetenpracht-im-Reich-des-Auerhahns;art1059,6161815

 

 

Mit den Rangern Schnucken gucken

Bad Liebenwerda

Die Ranger Ina Tschiesche und Tino Gärtner laden am Sonnabend zu einer sechsstündigen Ranger-Erlebnistour ein. Zu sehen sein wird auch eine Herde Heidschnucken. Treffpunkt ist im Naturparkhaus Bad Liebenwerda, Markt 20, um 10 Uhr. Eine Anmeldung ist nur noch bis heute möglich (Telefon 035341 10192 oder E-Mail: heidelandschaft@naturwacht.de).

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 17.8.17 von red/mf

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Mit-den-Rangern-Schnucken-gucken;art1059,6161822

Die Heide und das Heidelamm genießen

Maasdorf/Hohenleipisch/Doberlug-Kirchhain/Elsterwerda

Beim Heidefest, bei geführten Wanderungen, Rad- und Kremsertouren oder auch mit Niederlausitzer Heidelammspezialitäten in der regionalen Gastronomie ist die einzigartige Natur in der Heidelandschaft zu erleben und zu genießen. Andrea Opitz vom Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft: "An Angeboten mangelt es nicht. Ab Samstag steht zudem das Niederlausitzer Heidelamm auf der Regionalen Speisekarte. Pünktlich zur Heideblüte kommt wieder Fleisch von unseren Landschaftspflegern, der Heidschnucke auf den Tisch."

Und das sind die vier Gaststätten der "Regionalen Speisekarte", die ab Samstag verstärkt auf das Niederlausitzer Heidelamm setzen:

Hotel und Gaststätte Parkschlößchen Maasdorf,

Gaststätte "Zum Goldenen Löwen" Hohenleipisch,

Waldschänke Bad Erna im Naherholungsgebiet Bad Erna Doberlug-Kirchhain

Parkrestaurant Holzhof in Elsterwerda.

Übrigens: Die Heidschnucken sind notwendig, um aufkommende Birken- und Kiefernschösslinge zu verbeißen und die Heide zu verjüngen. Ohne sie würde es keine Heideblüte geben, die Flächen würden verbuschen und die Heide würde absterben.

Andrea Opitz: "Aus diesem ganz besonders gesunden und hochwertigen Fleisch können ganz verschiedene Köstlichkeiten zubereitet werden. Jede Gaststätte bietet andere an."

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 10.8.17 von Frau Böttcher

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/finsterwalde/Die-Heide-und-das-Heidelamm-geniessen;art1057,6146454

Rangertour: Schnucken gucken

Bad Liebenwerda

Zu einer Kleinbus-Exkursion durch das NSG "Forsthaus Prösa" lädt die Naturwacht am Samstag, 19. August ein.  Bei der etwa sechsstündigen Fahrt mit Kleinbussen und kleineren Wanderungen mit den Rangern Ina Tschieche und Tino Gärtner geht es auf Entdeckungsreise zu den Schnucken. Treff ist 10 Uhr am Naturparkhaus Bad Liebenwerda. Eine Anmeldung bis Donnerstag, 17. August unter Telefon 035341 10192 oder E-Mail an heidelandschaft@naturwacht.de ist unbedingt erforderlich. Kosten 15 Euro pro Person und für Kinder 5 Euro.

Auszug aus der Lausitezr Rundschau vom 8.8.17

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/herzberg/Rangertour-Schnucken-gucken;art1056,6142136

Der nächste Ferienspaß im Naturparkhaus

Bad Liebenwerda

Ferienkinder, Spürnasen und Nachwuchsköche aufgepasst: Im Naturparkhaus Bad Liebenwerda gibt es für Sechs- bis Elfjährige wöchentlich mittwochs und donnerstags während der Sommerferien Neues zu entdecken.

Am Mittwoch, 9. August, zum Küchenzirkus heißt es: "Frisch, frischer, am frischesten ? da haben wir den Salat". Welche spannenden, abwechslungsreichen und leckeren Salatkreationen nur darauf warten, ausprobiert zu werden, finden die Kinder ab 14.30 Uhr gemeinsam heraus.

Zwei Stunden lang darf zusammen gekleckert, geschnitten, gezaubert und genossen werden. Die Kosten: 5 Euro pro Teilnehmer.

"Schmetterling ? Flatterding" gibt am Donnerstag, 10. August, zu den Spürnasenferien bunte Einblicke in die geheimnisvolle Welt der geflügelten Insekten. Für 2,50 Euro pro Teilnehmer tauchen die Mädchen und Jungen um 14.30 Uhr für anderthalb Stunden in das außergewöhnliche Leben der Schmetterlinge und Nachtfalter ab.

Noch gibt es bei dem Ferienspaß freie Plätze. Um Anmeldung unter 035341 471594 wird gebeten. Fragen an info@naturpark-nlh.de. Los geht es immer um 14.30 Uhr.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 8.8.17 von pm/blu

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Der-naechste-Ferienspass-im-Naturparkhaus;art1059,6142232

Kein gutes Weißstorch-Jahr im Altkreis Bad Liebenwerda

Hohenleipisch

Die ehrenamtliche Weißstorchbetreuerin Petra Wießner hat in den vergangenen Wochen bei 30 Horstpaaren lediglich 47 flügge Jungstörche gezählt.

Das Storchenjahr im Kurstadt-Altkreis hat mit etwas weniger Verzug als im vergangenen Jahr begonnen. Die Ankunft der Altstörche in ihren Brutgebieten zog sich vom 26. März bis Anfang Mai. Zu den Nachzüglern gehörten Stolzenhain und Prieschka. Hier wurde auch noch mit der Brut begonnen. Während einige Jungstörche schon ausgeflogen sind, ist der Jungstorch in Prieschka erst halbwüchsig. Vermutlich werden die Altstörche etwas später in den Süden aufbrechen, um ihren Nachwuchs noch flugreif zu füttern.

Anfang Juni wurde unter dem Nest in Beiersdorf ein Jungstorch mit einer Ringelnatter im Schnabel gefunden. Sehr wahrscheinlich ist er daran erstickt. In Kosilenzien wurden die Jungstörche am 13. Juni vermutlich Opfer eines Seeadlers. Am 22. Juni sorgte ein starker Sturm mit Gewitter, Starkregen und Hagel für zwei tote Jungstörche in Beiersdorf. Sie lagen mit dem Nest unter dem Mast. In Theisa, Kröbeln und Oschätzchen sind die Jungen seitdem vermisst. In Möglenz wurde ein Altstorch verletzt. Hier engagierte sich H. Teichert und brachte das Tier in die Pflegestation nach Reddern. Nach kurzer Pflege konnte er wieder ausgewildert werden.

Bei Horstkontrollen durch NABU-Weißstorchbetreuerin Petra Wießner und durch Meldungen von Weißstorchfreunden konnten 30 besetzte Horste im Altkreis Bad Liebenwerda registriert werden. Unbesetzt blieben in diesem Jahr 13 Horste (Vorjahr 8). Und zwar in Bad Liebenwerda Fitzkowplatz und Lessingstraße, Elsterwerda-Gartenstadt, Plessa-Feuerwehr, Schraden, Maasdorf-Natoureum und Brennereischornstein, Gröden-Trockenwerk, Thalberg und Großthiemig an der Schmiede sowie Koßdorf, Hirschfeld und Beutersitz. In Wahrenbrück und auf dem Bieligkhof in Bad Liebenwerda kam es zu keiner Brut. Altstörche waren aber anwesend.

Ausfliegen werden voraussichtlich 47 Jungstörche. Damit ist es nach 2013 mit neun flüggen Jungtieren das drittschlechteste Jahr seit 1993. Es gab keine Viererbrut. Weiterhin sieben Dreierbruten, elf Bruten mit zwei Jungtieren und vier Brutpaare zogen nur einen Jungstorch groß.

Des weiteren konnten wieder Ringstörche auf den Nestern abgelesen werden. In Prösen brütet ein Brutpaar nun schon das vierte Jahr gemeinsam. Beide Altstörche sind beringt und neun beziehungsweise zehn Jahre alt. Der Ringstorch in Plessa Süd ist bereits 17 Jahre. Ein stolzes Alter für einen freilebenden Weißstorch. Er wurde 1999 in Zabeltitz nestjung beringt.

Auszug aus der Lausitezr Rundschau vom 4.8.17 von pm/blu

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Kein-gutes-Weissstorch-Jahr-im-Altkreis-Bad-Liebenwerda;art1059,6134143

 

 

Großer Ferienspaß im Naturparkhaus

Bad Liebenwerda

Ferienkinder, Spürnasen und Nachwuchsköche aufgepasst: Im Naturparkhaus Bad Liebenwerda gibt es für Sechs- bis Elfjährige wöchentlich während der Sommerferien Neues zu entdecken. Jeden Mittwoch findet der vom Rotary Club Herzberg gesponserte kreative Küchenzirkus statt. Großer Ferienspaß im Naturparkhaus Immer donnerstags steigen laut Einladung des Naturparkhauses zudem "spannende Spürnasenferien".

"Pasta La Vista, Baby" heißt es am morgigen Mittwoch, 2. August, zum Küchenzirkus. Das Treiben wirft damit seinen italienischen Schatten voraus. Was könnte es sonst geben als die allseits beliebte Pasta? Jedoch wird die klassische Tomatensauce einmal anders zubereitet. Auch Nudeln werden von den Nachwuchsköchen selbst gemacht und bekommen einen neuen Anstrich. Zwei Stunden darf zusammen gekleckert, gewalzt, geschnitten, gezaubert und genossen werden. Die Teilnahme kostet 5 Euro pro Person.

Auf Rekordfang geht es dann am Donnerstag zu den Spürnasenferien mit "Bahn frei ? schnelle Flitzer". Für 2,50 Euro pro Teilnehmer begeben sich die Mädchen und Jungen für anderthalb Stunden auf eine tierische Olympiade und finden heraus, warum die Kleinsten die Stärksten sein können und weshalb Spitzenleistungen nicht nur für einen Siegerplatz auf dem Podest notwendig sind.

Noch gibt es bei dem Ferienspaß freie Plätze. Los geht es immer um 14.30 Uhr. Um Anmeldung unter 035341 471594 wird gebeten.

Fragen an info@naturpark-nlh.de.

Auszug aus der LausitzerRundschau vom 1.8.17 von pm/blu

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Grosser-Ferienspass-im-Naturparkhaus;art1059,6127572

Kranke Vögel und gesunde Kräuter in Oppelhain

Staupitz

"Kranke Vögel, gesunde Kräuter" hat sich Gästeführer Harald Schneider für seine nächste Radtour am morgigen Samstag, 29. Juli, als Thema gesetzt. Kranke Vögel und gesunde Kräuter in Oppelhain. 

Start ist um 10 Uh am Dorfplatz in Staupitz.

Die Fahrt durch den Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft führt zunächst zur Greifvogelstation nahe Oppelhain, wo die Teilnehmer bei einer Führung viel über die Versorgung, Rehabilitation und Wiederauswilderung verletzter Vögel erfahren. Nach einem Abstecher zum ehemaligen Klosterbesitz Friedersdorf (Mittagspause) geht es weiter bis zum Kräutergarten Oppelhain. Auch dort wird bei einer Führung viel Interessantes über Garten- und Heilkräuter zu erfahren sein. Über Fischwasser und Drößig geht es nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken wieder zurück in die Heimatorte. Die Tour ist insgesamt etwa 40 Kilometer lang und wird sechs Stunden in Anspruch nehmen. Die Teilnahmegebühr beträgt für Erwachsene 5 Euro und für Kinder 3 Euro zuzüglich deder Kosten für Eintritt und Führung.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 28.7.17 pm/leh

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/herzberg/Kranke-Voegel-und-gesunde-Kraeuter-in-Oppelhain;art1056,6119398

So manchen für den Naturschutz sensibilisiert

Bad Liebenwerda

Das Besucherzentrum im Naturparkhaus in Bad Liebenwerda erlaubt viele Einblicke in Fauna und Flora des Naturparkes Niederlausitzer Heidelandschaft. Ökologin Katrin Heinrich koordiniert die Angebote, die sich vor allem an junge Leute richten. So manchen für den Naturschutz sensibilisiert Katrin Heinrich.  Die LR sprach mit ihr.

Es ist Ferienzeit. Heißt das, dass es im Naturparkhaus ruhiger ist?

Heinrich: Ganz und gar nicht. Jetzt haben wir fast täglich Besuch von Hortgruppen und aus Kindergärten. Wir hatten schon Gruppen aus Bad Liebenwerda, Wahrenbrück und Elsterwerda-Biehla. In der nächsten Woche kommen Gäste aus Lauchhammer.

Was zeigen Sie den jungen Leuten?

Heinrich: Wir erklären Zusammenhänge in der Natur, weisen auf Besonderheiten wie die Ansiedlung des Auerhuhns hin, berichten von der Teichwirtschaft und den Traditionen des Streuobstanbaus. Mitunter sind es auch ganz einfache Dinge, wenn es um Tierarten geht. Und natürlich wollen wir den jungen Leuten näher bringen, welchen Zweck ein Naturpark erfüllt. Zwei bis drei Stunden bieten wir so ein abwechslungsreiches Programm.

Dazu gibt es in den Ferien ja auch einzelne Kursangebote.

Heinrich: Unsere Spürnasenferien sind sehr beliebt und die neue Reihe Küchenzirkus muss noch bekannter werden. Da wird gekocht, geknetet und gebacken. Diese Angebote richten sich an Ferienkinder, die nicht verreisen oder an die kleinen Gäste, die zumeist bei Oma und Opa zu Besuch sind. "Alles Waffel", hieß es am Mittwoch. Am 2. August wollen wir ab 14.30 Uhr zeigen, wie Pasta selbst hergestellt wird. Der Küchenzirkus wird dankenswerterweise vom Herzberger Rotary-Club unterstützt.

Gibt es eigentlich Stammgäste Ihrer Ferienaktionen?

Heinrich: Ja. Wir haben einige zwischen sechs und elf Jahren ? in dieser Altersspanne darf man mitmachen - die seit Beginn dabei sind.

Klingt nach biologischem Nachwuchs?

Heinrich: Das ist auch so. Ein junger Mann, der als Kind diese Kurse besucht hat, studiert heute Biologie. Und meist gewinnen wir aus diesen Gruppen Helfer für Naturschutzvereine und die Naturwacht.

Mit Katrin Heinrich sprach Frank Claus.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 27.7.17 von Frank Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/So-manchen-fuer-den-Naturschutz-sensibilisiert;art1059,6117518

Die Ferienangebote im Naturparkhaus der Kurstadt

Bad Liebenwerda

Das Naturparkhaus in Bad Liebenwerda hat mehrere Ferienangebote aufgelegt. Am 26. Die Ferienangebote im Naturparkhaus der Kurstadt Kochen und backen lernen macht viel Spaß. Foto: Ilona Ertl Juli heißt es beim "Küchenzirkus 2017" in der ersten Veranstaltung ab 14.30 Uhr "Alles Waffel!". Am 2. August folgt "Pasta la Vista, Baby". Die etwa zweistündigen Kurse, bei denen gekocht, geknetet und gerührt wird, beginnen jeweils um 14.30 Uhr und sind für Kinder von 6 bis 11 Jahren geeignet. Die Kosten betragen fünf Euro pro Person. Im Rahmen der "Spürnasenferien" heißt die erste Veranstaltung am 27. Juli "Jetzt wird's stürmisch ? windige Experimente". Am 3. August steht eine tierische Olympiade unter dem Motto "Bahn frei ? schnelle Flitzer" auf dem Plan. Beginn ist jeweils um 14.30 Uhr, Kosten 2,50 Euro pro Person. Eltern und Großeltern dürfen dabeibleiben.

Bitte unter Tel. 035341 471594 oder per E-Mail unter info@naturpark-nlh.de vorher anmelden.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 22.7.17 von Frank Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/herzberg/Die-Ferienangebote-im-Naturparkhaus-der-Kurstadt;art1056,6108010

 

 

Waffeln, Nudeln und Natur

Auszug aus der Lausitzer Wochen vom 15/16.7.17

Gartenplausch in Döllingen

Auszug aus der Lausitzer Woche vom 15./16.7.17

Alles Waffel ? oder was?

Bad Liebenwerda

Der Förderverein des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft unterbreitet rechtzeitig vor den Ferien attraktive Angebote im Naturparkhaus in Bad Liebenwerda. Alles Waffel – oder was? 

Die Sommerferien stehen in Brandenburg vor der Tür. Am 20. Juli ist erster Ferientag. Nicht alle Kinder können mit ihren Eltern verreisen und in vielen Familien wird Besuch erwartet, der zumeist von den Großeltern betreut wird.

Da kommen die Ferienaktionen im Naturparkhaus in Bad Liebenwerda gerade recht. Längst haben sie wegen ihres ausgetüfftelten pädagogischen Konzepts einen guten Ruf. Kein Wunder: Schließlich sind dort Profis am Werk. Forstwissenschaftlerin Ilona Ertl ist seit Jahren dabei und kennt die Vorlieben der Steppkes. Ökologin Katrin Heinrich hat noch jedes Mädchen und jeden Jungen begeistert und Biologin Tina Kopetzky ist die Neue im Team, die aus Ostelbien stammend die Region hier gut kennt. "Und da ist da noch unsere gute Seele Gabi Winkler, die immer einspringt, wenn es irgendwo klemmt", so Katrin Heinrich über das Quartett.

Nullachtfünfzehn Veranstaltungen gibt es mit den vier Frauen nicht. Für jede Reihe gibt es ein Konzept und verschiedene Herangehensweisen, um die Kinder zwischen sechs bis elf Jahren an spannende Vorgänge in der Natur heranzuführen.

Mehr als 1000 Kinder haben inzwischen die Ferienaktionen im Naturparkhaus genutzt. Darunter sind Horte und Kindertagesstätten, die die Angebote durch spezielle Förderprogramme zum Teil kostenlos nutzen können. Vor allem aber kommen in den Ferien Kinder, die sich selbst oder von Eltern und Großeltern spontan angemeldet werden. "Schade, jetzt bin ich elf. Im nächsten Jahr darf ich nicht mehr dabei sein", habe sich eine Schülerin im vergangenen Jahr verabschiedet. Die Themen klingen nicht nur spannend, sie sind es auch. Da ist zum Beispiel im Rahmen der Reihe "Küchenzirkus" das Thema "Alles Waffel ? oder was?" Die Kinder lernen, woraus die Zutaten bestehen, aus den Waffeln erzeugt werden, wie die Ausgangsstoffe angebaut und vor allem wozu man sie verarbeiten kann. Am 2. August heißt es dann "Pasta, la Vista, Baby", am 9. August "Da haben wir den Salat" und am 16. August "Wrap'n Roll ? belegte Brote war gestern". Los geht es immer um 14.30 Uhr. Zwei Stunden Spaß und ganz viel Wissensvermittlung sind für nur fünf Euro pro Person versprochen. Der RotaryClub Herzberg war vom Projekt so begeistert, dass er finanzielle Unterstützung zusagte.

Die Spürnasenferienaktion ist längst Dauerbrenner. "Jetzt wird's stürmisch ? windige Experimente" heißt das erste Programm am 27. Juli. Weiter geht es am 3. August mit "Bahn frei ? schnelle Flitzer". Das ist eine tierische Olympiade. Schillernde Schönheiten werden bei "Schmetterling ? Flatterding" am 10. August genauer betrachtet. Und am 17. August geht es bei "Zeig mir, wo du wohnst" um grandiose Baumeister aus der Tierwelt. Auch diese Programme beginnen um 14.30 Uhr und sind bei 2,50 Euro Eintritt für Kinder zwischen sechs und elf Jahren geeignet. Zu diesen anderthalb Stunden sind Eltern und Großeltern gern gesehen. Katrin Heinrich erinnert sich an eine Omi aus dem vergangenen Jahr, die sie anrief und erzählte: "Schade, nächstes Mal kann ich nicht kommen. Meine Enkelin möchte etwas anderes machen."

Lehrreich sind die Programme also allemal auch für die Großen. Apropos Große: Einmal im Monat werden Radtouren angeboten. Die Nächste findet am 22. Juli ab 14 Uhr statt und begibt sich auf die Spuren des Auerhahns. Wichtig: Bis mindestens zwei Tage vorm Termin muss man sich anmelden. Am besten unter Telefon 035341 471594 oder per E-Mail: info@naturpark-nlh.de

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 8.7.17 von Frank Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/herzberg/Alles-Waffel-oder-was;art1056,6079241

 

 

Das Naturparkfest hat Dobra zusammengeschweißt

Dobra

Ortsvorsteherin Gudrun Heide lässt ein ereignisreiches Vorbereitungsjahr Revue passieren und sagt: "Nur gemeinsam haben wir es geschafft!"

Das Naturparkfest hat Dobra zusammengeschweißt.  Das Naturparkfest 2017 in Dobra ist Geschichte! Noch heute bekommen Ortsvorsteherin Gudrun Heide und die Einwohner des Ortes anerkennende Worte und so manches Schulterklopfen. Das Fest hat Akzente gesetzt. Dabei war es "nur" der Schlussakkord. Das, was vorher im Bad Liebenwerdaer Ortsteil passiert ist, darin steckt die eigentliche Leistung.

Gudrun Heide: "Nachdem wir beim Naturparkfest im vergangenen Jahr in Werenzhain das erste Mal den Titel Naturparkgemeinde mit großer Freude entgegennehmen durften, war die Freude groß. Aber uns war auch gleich klar: Jetzt müssen wir uns auch der Verantwortung dieses Titels bewusst sein und uns den Aufgaben und Verpflichtungen stellen."

Zwei Dinge wurden fortan angeschoben: Das mit dem Titel verbundene Naturparkprojekt musste in die Tat umgesetzt und das Naturparkfest 2017 vorbereitet und organisiert werden. "Wir hatten ein Jahr Zeit und merkten sehr schnell, dass das keine lange Zeit war. Gemeinsam haben die Dobraer Vereine mit dem Ortsbeirat und der Bürgerschaft Ideen gesammelt, Pläne geschmiedet, Helfer und Sponsoren gesucht und gemeinsam gingen wir an die Realisierung unseres Vorhabens", erinnert sich Gudrun Heide.

Das Projekt "Auszeit am Dorfanger", wie die Dobraer ihr Naturparkprojekt getauft haben, ist eine liebevoll gestaltete Grünfläche geworden, die nach der Philosophie von Kneipp einlädt, am Mühlgraben unter großen Bäumen barfuß über den Wohlfühlpfad zu gehen, auf der rustikalen Holzbank auszuruhen, den herrlich geschnitzten Auerhahn zu bewundern und dem Gezwitscher der Vögel zu lauschen oder in der Sitzecke Platz zu nehmen, um zu lesen, zu reden oder einfach mal Pause zu machen in der so schnelllebigen Zeit.

Für die Organisation des Naturparkfestes stand von Beginn an fest: Dobra will ein Fest feiern, bei dem die Einwohner, vor allem auch die Kinder und die Gäste auf ihre Kosten kommen. Dabei haben sie großen Wert auf Originalität, Regionalität, Vielfältigkeit und Gemütlichkeit gelegt.

Gudrun Heide: "Sei es die Begrüßung durch die aufgestellten Strohpuppen oder die geschmückten Straßen, wo sogar Rotkäppchen mit dem Wolf die Gäste begrüßte, oder die Eröffnung unseres Spielplatzes, der in Eigeninitiative mit Spendenmitteln und viel Muskelkraft junger Väter und junggebliebenen Großväter innerhalb von zwei Jahren in einem Wertumfang von 10 000 Euro modernisiert wurde, oder der Auftritt der regionalen Nachwuchsband ,Unit Seven', wo junge Abiturienten mit einer klasse Musik Alt und Jung begeisterten, oder der Tanz im Mondenschein unter herrlich angestrahlten Bäumen bei angenehmen milden Temperaturen, oder der wunderbare Gottesdienst im Grünen am Sonntagmorgen, oder die mit 45 regionalen Ständen sehr abwechslungsreich gestaltete Händler-und Handwerkerstraße, oder die Blasmusik der ,Elstertaler', oder der Verkauf von 75 selbst gebackenen Kuchen, oder das Angebot von Erbsensuppe des ortsansässigen ,Lonestar-Saloons', oder frisch gegrillte Bratwurst mit vielen weiteren leckeren Angeboten der ,Biberklause' aus Bad Liebenwerda oder, oder. Vieles wäre es noch wert, genannt zu werden."

Was die Ortsvorsteherin dann aber so richtig glücklich gemacht hat, passierte erst einen Tag nach dem Fest: "Als sich unsere Organisatoren, Helfer und Macher nach dem Aufräumen am Montag danach auf dem Kirchplatz zu einer Dankeschönparty trafen, strahlten alle!"

Die Meinung sei einhellig gewesen: Die viele Mühe hat sich gelohnt, es war ein schönes Fest! Es habe sich gezeigt, dass die Dobraer das Feiern noch nicht verlernt haben und dass die Dorfgemeinschaft wieder etwas enger zusammen gerückt ist. Allen Helfern, Unterstützern und Sponsoren sei ein riesiges Dankeschön ausgesprochen.

Dobras Initiative dürfte auch dem Wettbewerb um die Naturparkgemeinde wieder neuen Auftrieb geben. Zuletzt sind es weniger Orte geworden, die sich um den Titel beworben haben. Dobras Beispiel zeigt, dass der Wettbewerb und das Fest einem Dorf wieder gehörig frischen Wind geben können. Und längst haben sich nicht alle Orte des Naturparks getraut, ihren Hut in den Ring zu werfen. Jede Kommune, die bereits Naturparkgemeinde wurde, gibt mit Sicherheit gern Hinweise und Erfahrungen weiter.

Dobra darf sich nun auch über einen eigenen Werbeflyer freuen, dessen Titelbild das Foto dieses Beitrages zeigt. Erstellt wird der Flyer als Dankeschön von der Naturparkverwaltung.

Auszug aus der Lausitezr Rundschau vom 8.7.17 von Frank Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Das-Naturparkfest-hat-Dobra-zusammengeschweisst;art1059,6080522

Nicht alle Bäume werden beräumt

Bad Liebenwerda

Das starke Unwetter mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Stundenkilometern hat am 22. Juni auch im Naturschutzgebiet Forsthaus Prösa, das im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft liegt, zu zahlreichen Baumbrüchen und Entwurzelungen geführt.

Nicht alle Bäume werden beräumt Der Sturm hat viele Bäume in der Prösa, hier bei Theisa, geknickt. Einige sollen als Totholz neuen Lebewesen Schutz und Nahrung bieten. Foto: Frank Claus Vor allem das Gebiet um Thalberg, Theisa, Schadewitz und Hohenleipisch ist erheblich geschädigt. Der ehemals militärisch genutzte Truppenübungsplatz wird seit 2011 von der gemeinnützigen Tochter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), dem DBU Naturerbe, treuhänderisch für nachfolgende Generationen verwaltet und unter naturschutzfachlichen Aspekten gesichert.

Neben Kiefern wurden zahlreiche stark dimensionierte Laubbäume wie Eichen und Birken entwurzelt, die auf Wege fielen. Der zuständige Revierleiter Michael Schütze vom Bundesforstbetrieb Lausitz führt gemeinsam mit einem regionalen Forstunternehmen die Aufräumarbeiten durch. "Um zügig voranzukommen, schneiden wir die umgefallenen Bäume mit schweren Holz-Erntemaschinen, wie dem Harvester, ein und legen das Holz seitlich der Wege ab. Umgeworfene oder entwurzelte Bäume können unter Spannung stehen und abgebrochene Baumkronenreste herunterfallen. Wir bitten daher die Besucher zur Vorsicht", verdeutlicht Revierleiter Schütze das Vorgehen. Das Hauptaugenmerk liege zunächst auf der Verkehrssicherung von Rad- und Wanderwegen, die aufgrund der beginnenden Sommer- und Urlaubszeit zeitnah für Besucher freigeräumt werden sollen.

Doch nicht alle umgestürzten Bäume werden auch beräumt, sagt DBU-Pressesprecher Franz-Georg Elpers und erklärt: "Naturschutzfachlicher Schwerpunkt für die Waldbestände der DBU Naturerbefläche Prösa ist die Entwicklung naturnaher und strukturreicher Wälder. Zu solchen Wäldern gehören natürlicherweise auch Bereiche, die durch Extremwetterereignisse wie Waldbrand, Schneebruch oder auch Windwurf entstanden sind. Umgeworfene und entwurzelte Bäume werden, sofern diese nicht die Verkehrssicherheit der Fläche beeinträchtigen und es aus forstsanitären Gründen vertretbar ist, als Totholz auf der Fläche belassen." Abgestorbene Bäume würden eine Zersetzungsdynamik aufweisen, die in ihren unterschiedlichen Totholzstadien eine wichtige Lebensgrundlage für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bieten.

Zum Thema: Die Stiftungstochter DBU aus Osnabrück verwaltet treuhänderisch für zukünftige Generationen bundesweit 70 Naturerbeflächen und sichert diese unter naturschutzfachlichen Aspekten. Insgesamt hat sie rund 69 000 Hektar vor allem ehemals militärisch genutzte Flächen vom Bund übernommen. Auf den Flächen sollen offene Lebensräume mit seltenen Arten durch Pflege bewahrt, Wälder möglichst ihrer natürlichen Entwicklung überlassen, artenarme Forste zu naturnahen Wäldern umgewandelt und Feuchtgebiete sowie Gewässer ökologisch aufgewertet oder erhalten bleiben.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 6.7.17 von Frank Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Nicht-alle-Baeume-werden-beraeumt;art1059,6075465

 

 

"Morgenstimmung in Kahla" räumt ab

Dobra

Der Fotowettbewerb des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft, der in diesem Jahr unter dem Titel "Land(wirt)schaft" ausgetragen wurde, hat drei Preisträger. Die meisten Stimmen für den Publikumsliebling teilen sich diesmal zwei Fotografen. "Morgenstimmung in Kahla" räumt ab.

Die Resonanz auf den diesjährigen Fotowettbewerb war wiederum sehr gut. So reichten 23 Fotografen insgesamt 130 Fotos ein. Die Jury vergab einen ersten Platz an Christine Bartholomeyczik für die Aufnahme "Morgenstimmung bei Kahla". Der zweite Platz ging an Desy Ditz für ihr Bild "Erntehelfer", und der dritte Platz wurde an Alfred Regel für "Klatschmohn im Getreidefeld" vergeben.

Alle Wettbewerbsfotos wurden zum Naturparkfest in Dobra ausgestellt. Die Ausstellung im ehemaligen Konsum war ein echter Publikumsmagnet. Zahlreiche Gäste besuchten die Fotoausstellung. Und fast 200 Besucher nutzten die Möglichkeit, ihre Stimme für ihren Favoriten abzugeben. Im Ergebnis der Abstimmung um den Titel des Publikumslieblings teilen sich diesmal bei gleicher Stimmzahl die Fotos von Christine Bartholomeyczik "Morgenstimmung bei Kahla" (auch Sieger des Wettbewerbs) und von Andreas Brettin mit "Sonnenblumenfeld mit Mühle" den Titel. An die dritte Stelle wurde von das Bild "Heidemorgen" von Uwe Albrecht gewählt.

Bekanntgegeben wurde an diesem Tag auch das neue Thema für den Wettbewerb 2017/18. Es lautet: "Alte Gemäuer ? in Szene gesetzt".

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 1.7.17

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Morgenstimmung-in-Kahla-raeumt-ab;art1059,6063976

 

 

NABU-Reisegruppe entdeckt die Region

Finsterwalde

Eine 15-köpfige NABU-Reisegruppe aus Oppenheim, einer am Rhein gelegenen Kleinstadt südlich von Mainz, hat dieser Tage eine erlebnisreiche Zeit in und um Finsterwalde verbracht. Auf dem Programm standen naturkundliche Exkursionen in das Naturparadies Grünhaus und in den Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, ein Vortrag zum Wolf sowie Besuche des Fürst-Pückler-Parks in Branitz und des aktiven Tagebaus in Welzow. Einer der Höhepunkte war der Besuch des Mainzer Landes, dem östlichen Teilgebiet des Naturparadies Grünhaus (auf dem Foto am Gedenkstein Mainzer Land südlich des Bergheider Sees).

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 1.7.17

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/finsterwalde/NABU-Reisegruppe-entdeckt-die-Region;art1057,6065173

Susanne Dobs ist neue Chefin des Tourismusverbandes Elbe-Elster - "Ein Megaposter, das wär's"

Bad Liebenwerda

Susanne Dobs übernimmt Chefposten im Tourismusverein und sagt: "EE muss ein Bild im Kopf der Leute bekommen." Der Luther-Pass verleiht schon mal Flügel.

"Ein Megaposter, das wär's"  Die Perlen im Elbe-Elster-Land? Für Susanne Dobs sind es zuerst die Museen des Museumsverbundes und die Vielfalt der Kulturlandschaft, die es ihrer Auffassung nach in anderen ländlichen Räumen kaum ein zweites Mal gibt. Und natürlich sind es dann die touristischen Marken: F 60, Naturpark, Brikettfabrik "Louise", Sängerfest. Was sich rund um den ElsterPark in Herzberg dreht, empfindet sie "als Glücksfall" für Herzberg und Elbe-Elster. Damit werde für Menschen mit Behinderungen, "aber nicht nur sie", ein einzigartiger Anziehungspunkt geschaffen. "Aber was wir kulturell in höchster Qualität auf die Beine stellen, ist enorm", sagt sie und spannt den Bogen vom Puppentheaterfestival bis zu den Graun-Wettbewerben, den Gesangs-Wettstreiten bis hin zu den hochkarätigen Konzertreihen in Finsterwalde, Bad Liebenwerda, Saathain und Saxdorf.

Mühlberg gewinne immer mehr an Ausstrahlung. Das Jubiläumsjahr "500 Jahre Reformation" und der damit in Zusammenhang ins Leben gerufene Luther-Pass würden der Region Flügel verleihen. Die Elbestadt ist Mitgliedsstadt der Europäischen Kulturroute Karl V. und spiele damit in einer besonderen Liga. In der nächsten Woche werde sie auf einem Kongress in Sizilien mit Teilnehmern aus Spanien, Portugal und Italien sitzen. "In Spanien kennt jedes Kind die Schlacht bei Muhlberg. Das ,ü' können sie dort nicht aussprechen. Und wir sind nun soweit, dass ab sofort alle Veröffentlichungen auch in deutscher Sprache erfolgen sollen", sagt sie stolz. Mühlberg werde so noch bekannter.

Doch dabei sei das nur ein Mosaikstein. Viel wichtiger sind ihr die jetzt stark intensivierte Zusammenarbeit mit der Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH (TMB), zum Landestourismusverband und der Beitritt zum Marketingverein pro agro. "Das eröffnet Elbe-Elster ganz neue Möglichkeiten. Wir werden brandenburgweit viel besser mit vermarktet." Erstmals soll es in Elbe-Elster zum Beispiel auch die Genießerwochen geben. In Brandenburg sind gut zehn Touren längst ein Renner.

Susanne Dobs, die seit Januar in der Elbe-Elster-Kreisverwaltung die strategischen Fäden für die Tourismusentwicklung zieht, ist seit Anfang Juni auch kommissarische Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Elbe-Elster. Die eigentliche Chefin fällt gesundheitsbedingt länger aus.

Susanne Dobs hat zu dem ehrenamtlichen Job sofort Ja gesagt. Die 34-jährige Finsterwalderin, die Deutsche Philosophie und Literatur studiert sowie als Fächer auch Musikwissenschaft sowie Publizistik/Kommunikation belegt und viele Jahre im Schmelztiegel Berlin gelebt hat, freut sich, in der Heimat etwas bewegen zu können.

Die Stärke des Elbe-Elster-Kreises liege in seiner Vielfalt. Touristisch lasse sich die allerdings schwer vermarkten. "Um die Perlen müssen wir Angebote stricken", sagt sie und gibt sich selbst eine Aufgabe: "EE muss ein Bild im Kopf der Leute bekommen." Dabei zieht sie Parallelen zum Bundesland. Auch Brandenburg ist kürzlich ins Hausaufgabenheft geschrieben worden, dass Touristen mit dem Bundesland nicht sofort etwas anfangen könnten.

Deshalb will Susanne Dobs Elbe-Elsters Edel-Bausteine noch besser vermarkten. "Ein Mega-Poster in den Bahnhöfen oder an prominenten Stellen von Berlin, Dresden und Leipzig ? das wär's schon mal." Sie wolle Kontakte knüpfen, Angebote einholen, Kooperationen noch gewinnbringender für Elbe-Elster gestalten. "Da muss man auch mal quer und schier Unmögliches denken dürfen", sagt sie und zeigt sich selbstbewusst, für gute Konzepte auch Partner im Kreis zu finden.

Als ideal empfindet sie, dass Andreas Pöschl mit seinen Mitarbeitern des Kulturamtes, die Marketingverantwortliche Janine Kauk und sie auf einer Wellenlänge schwimmen würden. "Wir spüren die Rückendeckung des Landrates und die Unterstützung der Verwaltung und von Abgeordneten." So werde jetzt eine neue Stelle im Tourismusverband besetzt. Sage und schreibe 40 Bewerber habe es dafür gegeben.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 1.7.17 von Frank Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Susanne-Dobs-ist-neue-Chefin-des-Tourismusverbandes-Elbe-Elster;art1059,6065186

 

 

Dobras ganz große Charmeoffensive

Dobra

Das war 'ne Wucht oder schöner geht's nimmer: Bad Liebenwerdas Ortsteil Dobra richtet ein Naturparkfest aus, das schwer zu toppen sein wird und Finsterwaldes Ortsteil Sorno ist Naturparkgemeinde 2017 und nimmt den Elan mit. Mach's besser - das geht nicht. Der das sagt, ist Ortsvorsteher der Naturparkgemeinde 2017: Marco Bergmann aus dem Finsterwalder Ortsteil Sorno. Er nimmt am Sonntag aus den Händen von Landrat Christian Heinrich-Jaschinski, zugleich Vorsitzender des Fördervereins des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft, und von Vize-Naturparkchefin Andrea Opitz die Siegerplakette gemeinsam mit der stellvertretenden Finsterwaldaer Bürgermeisterin Anja Zajic beim Naturparkfest im Bad Liebenwerdaer Ortsteil Dobra entgegen. Marco Bergmanns Lob freilich richtet sich an die Dobraer, die ein prächtiges Naturparkfest ausrichten und wie der Landrat meint, aus einem "Fest ja nahezu ein Festival" machen. Mit einer Charmeoffensive, mit viel Herzblut, Liebe zum Detail und mit einer traumhaft schön gestalteten Händlerstraße in der Dorfmitte machen die Dobraer die vielen Hundert Gäste glücklich. "Guck mal, hier ist an alles gedacht, sogar selbst gestaltete Blumengestecke stehen auf den Tischen", raunt eine Frau einer anderen zu. Nach dem kurzen Regenschauer wischen junge Leute sofort die Tische trocken. Ortsvorsteherin Gudrun Heide nutzt jede Gelegenheit, um dem gesamten Organisationsteam, den vielen helfenden Einwohnern und Partnern, ganz besonders aus der Naturparkverwaltung, Danke zu sagen. Die Verwaltung übertrifft sich selbst: Nahezu alle Mitarbeiter, die Ranger und ehrenamtliche Naturschützer stehen an Ständen für Gespräche bereit und erläutern an Ausstellungsstücken Besonderheiten der reizvollen Naturlandschaft im Landkreis Elbe-Elster. Die Gäste nutzen dies ausgiebig, informieren sich zum Auerhuhn-Projekt, zu Neuheiten und Entwicklungen im Naturpark. Das schönste Geschenk machen sich die Dobraer aber selbst: die "Auszeit am Dorfanger" direkt neben dem Mühlgraben. Das mit 5000 Euro vom Naturpark unterstützte "grüne Plaudereckchen" mit Barfußpfad, Wildpflanzen und von Waltraud und Ernst Riedel gesponserter Massivholzbank soll werden, was es vor vielen Jahren schon mal war. Eine Ecke "zum Quatschen", wie die Ortsvorsteherin sagt. Dobras Kettensägenschnitzer Roland Karl hat sich dort einmal mehr verewigt und zur Freude aller Anwesenden eine weitere Auerhahn-Holzskulptur - der Vogel ist Wappentier des Naturparks - geschaffen.  Bernd Ludwig und der Schüler Jonas Trabandt dürfen das Band für den offiziellen Eröffnungsschnitt halten. "Sie waren die Fleißigsten", sagt Gudrun Heide. Kurstadt-Bürgermeister Thomas Richter zieht den Hut vor dem Ortsteil und den Einwohnern: "Was Sie hier auch nach dem Unwetter am Donnerstag - das Fest drohte ja auszufallen - geleistet haben, ist überwältigend." Und wie eigentlich geht Marco Bergmanns eingangs erwähntes Zitat der einst so beliebten Sportreihe des damaligen DDR-Fernsehens komplett? "Mach mit, mach's nach, mach's besser". Die Sornoer sind nun erstmals Naturparkgemeinde des seit 1999 laufenden Wettbewerbs. "Wir machen zum zweiten Mal mit und machen es jetzt Dobra nach", sagt der Ortsvorsteher und lädt schon mal alle 2018 auf den Dorfanger nach Sorno.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 26.6.17 von Frank Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Dobras-ganz-grosse-Charmeoffensive;art1059,6053925

Naturschutz-Camp in Domsdorf

Auszug aus der Lausitzer Woche vom 26.5.17

Plausch im Obstsortengarten

Auszug aus der Lausitzer Woche vom 26.5.17

Fotowettbewerb vom Naturpark

Auszug aus der Lausitzer Woche vom 26.5.17

30 Weißstorchhorste

Auszug aus dem SonntagsWochenBlatt vom 28.5.17

Gartenplausch & Kaffeeklatsch

Auszug aus derm SonntagsWochenBlatt vom 28.5.17

Stolze 50 Hennen für zwei Naturparks - 70 Tiere leben nun in den Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft und Niederlausitzer Landrücken

Bad Liebenwerda / Kittelfjäll

Das Auerhuhn-Pilotprojekt des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft bleibt erfolgreich. Die RUNDSCHAU hat den Fang von Hennen in Lappland (Schweden) begleitet. Riesiges Medieninteresse bei der Landung des Flugzeuges, das am Mittwoch dieser Woche 51 Auerhühner aus Schweden auf den Flugplatz Finsterwalde-Schacksdorf bringt. Mehrere Fernsehteams, darunter auch der Kinderkanal, wollen die Ankunft der Vögel nicht verpassen.Für die Mitarbeiter der Fangaktion, die in den vergangenen Tagen in zwei fast 2000 Kilometer entfernten Regionen Lapplands (Schweden) auf Hennenfang waren, ein Zeichen dafür, dass das seit dem Jahr 2012 laufende Wiederansiedlungsprojekt längst Beachtung gefunden hat.

In den Regionen um Kittelfjäll und Jämtland liegt noch Schnee. Nachts sinken die Temperaturen unter den Gefrierpunkt, tagsüber klettert die Quecksilbersäule auf zehn Grad. In den zwei Tagen vor Ende der Aktion ist der Frühling auch im Norden Schwedens nicht mehr aufzuhalten. Das Eis beginnt in den letzten noch zugefrorenen Seen zu schmelzen. Die Landschaft ist bergig und zumeist karg. Wenig Baumbewuchs. Stundenlang kommt kein Mensch vorbei. Eine Straße schlängelt sich ins Fanggebiet.

Das Basislager bei Kittelfjäll liegt ideal, bietet in Holzhütten beste Bedingungen für die Crew. Zweimal täglich werden nun sieben Tage lang je zwei Fangteams in Jämtland und Kittelfjäll versuchen, die Hühner zu überlisten. An jedem Tag rollen die vier Autos dazu zwischen 500 und 700 Kilometer. Zuvor sind die Volieren aufgestellt worden. Sie sind blickdicht mit Planen bespannt und mit einem Tarnnetz als Dach versehen. "Die gefangenen Tiere sollen bis zum Abtransport möglichst ungestört bleiben", erklärt Projektleiter Alexander Zimmermann. Aroniabeeren und eingeweichter Hafer dienen neben den Fichtennadelzweigen auf dem Boden als Futter. Olrik Pörtner, einer der Helfer, der ansonsten als Forstinspektor in der Oberförsterei Luckau des Landesbetriebes Forst arbeitet, ist zum dritten Mal dabei, hat auch die neuen Kescher angefertigt und die Spezialnetze geknüpft. "Unsere Netze und die Stangen sind haltbarer als die von den Schweden", sagt er stolz.

Dick angemummelt geht es hinauf zu den Auerhühnern. Vor allem der Gesichts- und Nackenschutz ist wichtig, denn gegen den Wind und die Kälte, die durch die geöffneten Autofenster dringen, hilft keine Autoheizung. "Sonst entgleiten dir die Gesichtszüge", sagt er und lacht. Lars Thielemann, Leiter der Naturparkverwaltung in Bad Liebenwerda, ist einer der Männer, die sich mit den Keschern aus dem Auto lehnen. Er trägt einen Parka. "Aberglaube", sagt er und schmunzelt. "Den trag ich von Anfang an, und wir haben immer Tiere gefangen." Jetzt heißt es Augen auf.

"Da ist eins", ruft der Forstmann. Es pickt in den Steinchen am Straßenrand. Mit etwa 40 km/h nähern sich die Auerhuhn-Fänger dem Tier, Lars Thielemann wirft den Kescher. Vorbei. Das Tier hat den "Überfall" geahnt. "Wenn wir langsamer fahren, werden die Hennen noch argwöhnischer und verschwinden schneller", erklärt Lars Thielemann. Bei einer Tour hat er 33 "Würfe" gemacht und drei Hennen gefangen. Es ist also nicht so einfach. Nur gut, dass es in Schweden bis weit nach Mitternacht jetzt hell bleibt. Ein Stück weiter: "Guck' da vorn, ein Hahn." Beide genießen den Anblick, und als würde das Tier ihnen den Kopf verdrehen wollen, stellt es auch noch seinen Fächer auf. "Diesmal fangen wir keine Hähne. Die sind in der Balzzeit so sensibel, dass sie gleich mit dem Auto nach Hause gebracht werden müssen. Die Reise im Flugzeug zusammen mit Hennen würden sie wohl nicht überleben", erklärt der Naturparkchef.

Noch ein Wurf. Geschafft. Eine Henne zappelt im Netz. Blitzschnell springen die Männer aus dem Auto und befreien das Tier ganz vorsichtig aus dem Kescher. Es kommt ins Transportbehältnis, eine Feder wird gerupft, um einen genetischen Nachweis zu bekommen.

Etwa 70 Tiere leben jetzt in den beiden Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft und Niederlausitzer Landrücken. "Wir haben schon mehrere Nachkommen der Tiere nachweisen können, die wir 2012 ausgesetzt haben", berichtet Lars Thielemann. Auch der Nabu, ansonsten eher kritisch gegenüber Wiederansiedlungsprojekten, freut sich über die Erfolge. Nicht nur, weil damit die Auerhühner wieder angesiedelt würden, vor allem auch, weil der Waldumbau vorangetrieben werde, und das auch ganz vielen anderen Tieren neuen Lebensraum biete, erklärt Christine Schröder gegenüber Antenne Brandenburg. Nur eine Henne hat die Aktion nicht überlebt. Zehn Tiere werden besendert. 32 starten kurz nach Ankunft des Flugzeuges voller Drang in die Babbener Heide. Der Rest wird in der Rochauer Heide bei Luckau und in Weißhaus bei Finsterwalde, wo die Blaubeerteppiche längst wieder in saftigem Grün stehen, ausgesetzt. Zum Thema: Während 1998 die letzte Henne in der Rochauer Heide gesichtet wurde, ist der Bestand in Schweden noch hoch. Zwischen 3000 und 5000 Auerhühner werden jährlich in der Provinz Västerbotten, zu der Kittelfjäll und Jämtland gehören, für Kochtopf und Pfanne geschossen. In ganz Schweden sind es etwa 40 000.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 20./21. Mai 2017 von Frank Claus

www.lr-online.de/nachrichten/Tagesthemen-Stolze-50-Hennen-fuer-zwei-Naturparks;art307853,5998314

Auerhühner aus Schweden gelandet - Fangaktion für Elbe-Elster erfolgreich

Schacksdorf 51 Auerhühner aus Schweden sind am Mittwochnachmittag auf dem Flugplatz Schacksdorf (Elbe-Elster) gelandet. Einige von ihnen wurden noch am Abend ausgewildert. Zehn Tiere sind in der Greifvogelstation Oppelhain mit Sendern versehen worden. Einen im Frühjahr gefangenen Hahn eingerechnet, können in diesem Jahr laut Kontingent noch acht Vögel in Schweden gefangen werden. Die Akteure des Südbrandenburger Auerhuhn-Projektes wollen sich im Herbst auf den Fang von Hähnen konzentrieren.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 18.5.17 von Frank Claus und Gabi Böttcher

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Auerhuehner-aus-Schweden-gelandet;art1059,5993372

 

 

Schon 40 Hennen im Kescher

Bad Liebenwerda/Västerbotten Die zweite Fangaktion des Auerhuhn-Projektes des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft in diesem Jahr in Schweden ist bislang erfolgreich. Konnte bei der ersten Aktion im April in Mittelschweden wegen widriger Bedingungen mit eisigem Wind und Temperaturen bis zu minus zehn Grad nur ein Auerhahn gefangen werden, hat die Crew um Projektleiter Dr. Alexander Zimmermann bereits bis zum jetzigen Zeitpunkt 40 Auerhühner überlisten können. Die Mannschaft ist seit Montag der vergangenen Woche in der Region Västerbotten (Lappland) in Nordschweden vor Ort. Das Fanggebiet liegt bei Kittelfjäll etwa 50 Kilometer von der norwegischen Grenze entfernt. 60 Tiere dürfen nach einem Abkommen mit den Schweden der Landschaft entnommen werden. In Lappland können die Tiere wegen der großen Population bejagt werden. 1,4 Millionen Euro stellt der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes den Bad Liebenwerdaer Ansiedlungsexperten für das Wiederansiedlungsprojekt zur Verfügung. Was viel klingt, ist am Ende für den fünfjährigen Bewilligungszeitraum von 2017 bis 2022 doch knapp bemessen. Vier Mitarbeiter hat das Projektteam, und finanziert werden müssen mit dem Geld sämtliche Maßnahmen ? von den ständigen Fahrten mit Auto, Schiff und Flugzeug nach Schweden bis hin zur wissenschaftlichen Begleitung einschließlich Monitoring. Am Ende müssen wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse vorgelegt werden. Hierzulande war die Population Ende der 90er-Jahre erloschen. Seit Projektbeginn im Jahr 2012 gibt es in der Niederlausitz bereits wieder 70 Tiere. Für die Vögel konnten bereits 2016 Tiere der Enkelgeneration nachgewiesen werden, also echte "Brandenburger" Auerhühner. Schon 40 Hennen im Kescher  Etwas problematisch stellt sich momentan die Abholaktion in Schweden dar, die für die RUNDSCHAU auch Reporter Frank Claus begleiten wird. Am Montag musste der Kleinflieger am Boden bleiben, da eine Eisregenfront zwischen Trondheim und Kopenhagen den Hinflug verhinderte. Die Wetterprognosen versprechen für Dienstagfrüh einen erfolgreichen Start. In Schweden wird es dann auch noch Gelegenheit geben, die Fangaktionen zu begleiten. Imposante Beobachtungen hat das Fangteam in der ansonsten kargen Landschaft, in der auch noch viel Schnee liegt, schon bis jetzt. So hatte die Crew, die mit mehreren Autos ins Basislager reiste, bereits mehrfach Begegnungen mit Elchen, hat auf der Hinfahrt Rentiere beobachtet und im Fanggebiet sogar einen Bären in freier Wildbahn gesehen. Zum Thema: Das Auerhuhn war einst der Charaktervogel der Kiefernheiden und Trauben eichenwälder in der Lausitz. Im 20. Jahrhundert verschlechterten sich die Lebensbedingungen. Die Bestände gingen zurück. Zu spät erkannte man, wie dramatisch die Situation war. Trotz einiger Schutzbemühungen konnte das lokale Aussterben nicht mehr verhindert werden. Die letzte Henne wurde 1998 in der Rochauer Heide gesichtet. Seitdem galt die Art als verschollen.www.naturpark-nlh.de

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 16.5.17 von Frank Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Schon-40-Hennen-im-Kescher;art1059,5991082

 

 

Behutsamer Neustart in der Elstermühle

Plessa Anfang des Jahres haben Karla (52) und Michael Ponath (54) die Elstermühle, ein Komplex mit Gastronomie, Mühlenmuseum, Tagungs- und Ferienzimmer, in Plessa gekauft. Behutsam wagen sie nun den Neustart. Behutsamer Neustart in der Elstermühle Der Thüringer Michael Ponath, der weltweit in der Maschinenbau-Servicebranche unterwegs war, und seine Frau Karla, die aus Plessa stammt, suchen eine neue Herausforderung ? wollen aber keine Schnellschüsse. Die Elstermühle Plessa, die sie vom Förderverein des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft, der das Projekt wirtschaftlich nicht mehr stemmen konnte, erworben haben, hat es beiden angetan. Die Lage an der Elster und fast mitten im Grünen ist ein Pfund ? aber im eher bevölkerungsschwachen Elbe-Elster-Land keine Garantie, um wirtschaftlich tragfähig tätig zu sein. Mit Augenmaß gehen beide deshalb auch an die Neuentwicklung des Standortes. "Zuerst wollen wir jetzt die Außenanlagen in Schuss bringen", sagt Karla Ponath und hat den Biergarten dabei besonders im Blick. Mit Daniel Franz (36) haben die Neubesitzer einen Koch gewinnen können, der Erfahrungen in der Eventbranche hat. Er wird ab Pfingsten den Treffpunkt wieder am Wochenende öffnen und dabei zu kühlen Getränken regionale Spezialitäten und Snacks anbieten. Die Ärmel hochgekrempelt haben Ponaths schon im Gastronomiebereich und in der Küche. "Letztere war in ziemlich desolatem Zustand. Großreinemachen war angesagt, Teile mussten wir ganz erneuern", berichtet Michael Ponath. Der gemütliche Gastraum mit Kamin ist renoviert und auch etwas "entrümpelt" worden. Manche bäuerliche Deko war wohl doch etwas zuviel des Guten. Dennoch soll es vorerst noch keinen ständigen Gaststättenbetrieb geben. "Wir vermieten den Gastraum aber jetzt schon für Familienfeiern. Das wird schon gut angenommen", berichten beide. Etwa 60 Personen finden locker Platz. Interessierte können sich den Koch (Tel. 0174 6127094) zur Herstellung von Büfetts mieten oder selbst das Catering bestellen. Sämtliches Geschirr darf genutzt werden. Perspektivisch soll es in der Elstermühle auch wieder regulären Gastronomiebetrieb geben. Behutsamer Neustart in der Elstermühle Foto: Frank Claus Auch die Ferienwohnung für bis zu fünf Personen (Aufbettung mit Kinderbett möglich) wird wieder vermietet. Interessierte führt Werner Thron, der sich mit seiner Frau Birgitt auch um die Hausbewirtschaftung kümmert, gern durch die Mühle. Ab fünf Personen können die Führungen unter Tel. 03533 510387 gebucht werden. Selbstverständlich stellen Ponaths das Mühlenareal zum Mühlenfest wieder zur Verfügung. "Wir wollen einen guten Kontakt zum Kulturverein Plessa, zum Amt und zur Ortsvertretung Plessa sowie weiterhin auch zur Naturparkleitung", sagt Michael Ponath. Auch den Elbe-Elster-Tourismusverein sehen die beiden Neustarter als wichtigen Partner. Gleiches gilt für die vormaligen Nutzer des Areals an der Elstermühle. "Wir sind bereit, Verträge auszuhandeln, die beiden Seiten zugute kommen", sagen die neuen Hausherren der Elstermühle. Wer sich mit Karla und Michael Ponath eine Weile unterhalten hat, merkt schnell: Sie sind bodenständige Menschen, keine Sprücheklopfer und keine, die erst groß auf den Putz hauen, dann aber nur wenig umsetzen. "Das ist nicht unser Stil", sagt Michael Ponath. Er setzt auf beständiges Wachstum mit Augenmaß. Einen Wunsch hat Karla Ponath: "Zur Historie der Plessaer Mühle gibt es nicht so viel, wie wir dachten. Wir würden uns freuen, wenn uns Einwohner Fotos oder Schriftstücke bringen, die die Entwicklung der Elstermühle belegen. Wir geben sie natürlich wieder zurück."

www.elstermuehle-plessa.de

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 9.5.17 von Frank Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Behutsamer-Neustart-in-der-Elstermuehle;art1059,5980022

Erstes Blütenfest hat alle Erwartungen übertroffen

Maasdorf Etwa 150 Bäume, darunter Apfel-, Birnen-, Walnuss-, Süß- und Sauerkirsch- sowie Pflaumenbäume, sind am Maasdorfer Triftweg im Jahr 2000 gepflanzt worden und zu stattlichen Gehölzen geworden. Schritt für Schritt sind Hecken dazu gekommen, die das Areal umsäumen, die letzte erst im Frühling dieses Jahres. Erstes Blütenfest hat alle Erwartungen übertroffen Maasdorfs Ortsbeirat, Heimatverein und der Naturpark haben mit großer Unterstützung der Bauer Fruchtsaft GmbH zum ersten Blütenfest am Sonntag eingeladen ? und sind förmlich überrannt worden. Auf kleiner Fläche hat es viele Spielmöglichkeiten für Kinder gegeben, die Buck Cherrys spielten Livemusik und an zahlreichen Ständen wurden Produkte der Region angeboten. Heimatvereinschefin Heidrun Matthes ist rundum zufrieden: "Wir haben nur Lob gehört. Nun werden wir wohl über eine Neuauflage im nächsten Jahr nachdenken müssen." Gäste staunten über dieses wunderschöne Fleckchen Natur und lobten auch das Engagement der Bauer Fruchtsaft GmbH, die sich stark dafür einsetzt, Streuobstwiesen in der Region neu- oder wiederzubeleben. Die Gas-tronomen freilich hatten Schwerstarbeit zu leisten, mussten Getränke, Kuchen und Herzhaftes nachordern. Wieder einmal hat die Zusammenarbeit der Vereine des Dorfes bestens geklappt. So war der Stand der Feuerwehr genauso dicht umlagert wie der des Natoureums. Zahlreiche Gäste versuchten sich mit der Sense beim Grasmähen. Wer macht das schon noch zu Hause? Erstes Blütenfest hat alle Erwartungen übertroffen

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 10.5.17 von Frank Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Erstes-Bluetenfest-hat-alle-Erwartungen-uebertroffen;art1059,5981615

Auerhennen-Alarm löst im Nachbarlandkreis Aufregung aus - Fachleute aus Bad Liebenwerda sollen helfen. Liebestolle Dame auf der Flucht.

Schipkau/Bad Liebenwerda Aufregung und Erstaunen herrschte in diesen Tagen in Klettwitz und später auch Schipkau. Die Ursache war ein mehr als hühnergroßer Vogel, der sich tagelang dicht an die Menschen wagte. Auerhennen-Alarm löst im Nachbarlandkreis Aufregung aus Keine Scheu vor Autos: Die Auerhenne bleibt regungslos. Foto: Konzag Ein Vergleich im Internet ergab dann die kleine Sensation: Eine Auerhahn-Dame, besser Auerhenne, hatte sich in das Schipkauer Gemeindegebiet verlaufen. Da der Zusammenhang zum Auerhuhnprojekt des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft nahe lag, nahm die Gemeindeverwaltung Kontakt mit den Fachleuten in Bad Liebenwerda auf. Schnell stellte sich heraus, dass die Auerhenne zu den Tieren zählt, die in einem aufwendigen Projekt bei Hohenleipisch ausgewildert werden. "Die liebestolle Dame hat wohl die Orientierung verloren", meinte einer der Fachleute schmunzelnd. Zahlreiche Versuche, das Tier zu fangen, scheiterten. "Es bleibt zu hoffen, dass die Henne nicht unter die Räder eines Autos gerät", so Schipkaus Bürgermeister Klaus Prietzel (CDU) zum tierischen Ausnahmezustand. Grund für die Sorge war die Tatsache, dass sich das Tier bei herannahenden Autos stets regungslos auf den Boden duckte und nicht davon lief. Bei menschlichen Annäherungsversuchen war das Tier dagegen stets schneller und flog auf den nächstgelegenen Baum. Bis vor rund einhundert Jahren bevölkerte das Auerwild auch den ausgedehnten Staatsforst rings um Kostebrau. Zu sächsischen Zeiten reiste selbst der Kurfürst zur Auerhuhnjagd an. Im Zuge der Besiedlung und des sich ausbreitenden Bergbaus in dem Gebiet verschwanden die großen Vögel. Seit 2012 bemüht sich der Förderverein des Naturparks gemeinsam mit vielen Partnern um die Wiederkehr der imposanten Tiere.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 8.5.17 von Andrea Budich

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Auerhennen-Alarm-loest-im-Nachbarlandkreis-Aufregung-aus;art1059,5978296

Einstige "Super-Mamis" mischen Sorno auf

Sorno An dieser Stelle sei mal eine Vermutung geäußert: Auch wenn es mehr als diesmal leider nur die eine Bewerbung um den Titel Naturparkgemeinde 2017 gegeben hätte ? Sorno von Platz eins zu verdrängen, hätte schon einiger "Geschütze" bedurft. Denn in Finsterwaldes Ortsteil geht wahrlich die Post ab. Einstige "Super-Mamis" mischen Sorno auf Der Rundgang führt das Kuratorium diesmal zum Sportplatz samt "Waldeck". Frauen haben daran ganz großen Anteil: Früher waren es die "Super-Mamis", die das Leben im Ort aufmischten. Weil einige von ihnen nun nicht mehr zur Kinderwagen-Fraktion oder zur Schulkinder hegenden Gemeinschaft zählen, haben die Damen geschickt ihren Namen gewandelt. "Freizeitbande" heißt die Truppe jetzt. Am Elan hat das nichts geändert. Im Gegenteil. Ortsvorsteher Marco Bergmann (40) kommt ins Schwärmen, wenn er von den Flausen berichtet, die diese Truppe so ausheckt. Kinderfasching, Zempern, die Kür des Supertalents, Halloween. Einige der Muttis, die inzwischen nicht mehr im Ort wohnen, kommen für diese "Schaffen" sogar extra bis aus Berlin nach "Sorne" zurück. Bianca Michling (36) ist eine von den rührigen Frauen. Sie schwärmt vom Zusammenhalt im Ort. Fast alle würden mit anpacken. 421 Einwohner zählt der Ortsteil, "und wir werden immer jünger", berichtet der Ortsvorsteher vor dem Kuratorium von zahlreichen Zuzügen. Für Bianca Michling sind das alles sofort Sornoer. Sie werden umgehend ins Gemeindeleben integriert. Da muss sich auch Karin Diecke sofort einschalten und von den legendären Zempertouren berichten, die Gäste aus dem Westen faszinieren. "Die Sornoer sind ja ein Völkchen, geben Geld, Essen und zu trinken und ihre Stuben lassen sie sich auch noch volltrampeln", habe ihr ein Gast aus dem Saarland mal voller Anerkennung zugeraunt. Einstige "Super-Mamis" mischen Sorno auf Kranzfahren mit dem Rad, ein rühriger Feuerwehrverein, die rüstigen Senioren, die Fußballer, die sich nun mit den Oppelhainern zusammengeschmissen haben ? allesamt beleben den Ort. Und alle lieben ihr "Waldeck" am Sportplatz. Es ist längst das Gemeindezentrum des Dorfes, das auch stark für Familienfeiern genutzt wird. Doch die Sornoer feiern nicht nur. Gerade beschäftigen sie sich mit einem touristischen Wegeleitsystem, das sie mit ihren Nachbargemeinden, dem Naturparadies Grünhaus, dem Bergheider See und der F60 noch stärker vernetzen soll. Noch ist Grünhaus schwer zu erreichen, die Forstwirtschaft hat Wege zerfahren oder mit Reifen tötendem Schotter versehen. "Das muss wieder hergestellt werden", sagt der Ortsvorsteher. Lars Thielemann, der Leiter des Naturparks, ist angetan vom Ort und den Bemühungen, sich in die Bergbaufolgelandschaft einbinden zu wollen. "Hier gibt es einen großen Zusammenhalt. Mir scheint, noch einen Zacken schärfer als anderswo", sagt er und der Kuratoriumsvorsitzende Manfred Drews aus Plessa sieht das genauso. Marco Bergmann lobt die Unterstützung durch die Stadt Finsterwalde. Die ist so gut, dass man die im nächsten Jahr anstehende Silberhochzeit von Sorno und Finsterwalde im Dorf sogar richtig feiern will. Einstige "Super-Mamis" mischen Sorno auf Geprüft wird gegenwärtig der Um- oder Neubau der Feuerwehr, denn die steile Treppe hinauf ins Obergeschoss ist eine echte Gefahrenquelle. Als neuer Standort wird die Fläche neben dem Klärteich ins Spiel gebracht. Gerade hat eine rührige Familie auf ihrem Grundstück ein Biotop mit Insektenhotel und Storchenhorst angelegt ? und siehe da, seit mehr als 30 Jahren ohne Adebar im Ort hat ein Storchenpaar das Nest angesteuert. Hoffentlich bleibt es und bringt Nachwuchs. "Dann gibt's nach Pfingsten eine Pullerparty", frohlockt einer der Einwohner. Mit dem erfolgten Neubau der Dresdner Landstraße, schnellem Internet in einem Teil des Ortes (der andere soll folgen) und regelmäßigen Busverkehr ist Sorno prima versorgt. Termin und Ort fürs Naturparkfest 2018 stehen noch nicht. Favorisiert wird der Dorfanger. Für Marco Bergmann ist Sorno aber jetzt schon "ein kleiner Rohdiamant. Umso mehr man ihn schleift, umso interessanter wird er." Aus dem Kuratorium gab's keine Widerrede. Zum Thema: Dobra ist Naturparkgemeinde 2016. Dort wird am 25. Juni Naturparkfest gefeiert. Die Sornoer sind fest entschlossen: "Da fahren wir in diesem Jahr hin und holen uns Anregungen." Einen Dorfbackofen wie in Dobra gibt es auch in Sorno. Das Fest mit einem Tag der offenen Höfe wie im Vorjahr in Werenzhain zu verbinden, wird gegenwärtig auch erwogen. Das Potenzial hat Sorno allemal.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 6./7.5.17 von Frank Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/finsterwalde/Einstige-Super-Mamis-mischen-Sorno-auf;art1057,5975689

Mehr als 150 Fledermäuse in Hohenleipisch erfasst - Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft blickt bei Fledermauserfassung auf sein bestes Jahr seit 1992.

Hohenleipisch In Deutschland kommenden 22 Fledermausarten vor. Alle sind seit 1936 gesetzlich geschützt. Mehr als 150 Fledermäuse in Hohenleipisch erfasst Mopsfledermäuse sind die am häufigsten auftretende Feldermausart im Naturschutzgebiet Hohenleipisch. Foto: dpa Einige gelten nach Richtlinien der Europäischen Union (EU) als besonders schützenswert. Ziel der alljährlichen Winterquartierkontrolle im Naturschutzgebiet "Hohenleipisch" ist die Erfassung dieser Fledermausarten. Das erfolgte fast lückenlos seit dem Jahr 1992. Die Erfassung der Fledermäuse in 106 Bauwerken fand durch ehrenamtliche Naturschützer und Fledermauskundler unter Leitung von Maik Korreng statt, der sich in der Initiative Fledermausschutz Elbe-Elster engagiert. Bei der Erfassung 2017 wurde die Mopsfledermaus mit 72 Tieren gezählt, gefolgt vom Braunen Langohr mit 52 Tieren, Graues Langohr mit 21 Tieren, Breitflügelfledermaus mit acht Tieren, eine Zwergfledermaus sowie drei unbestimmte Arten. Die meisten Tiere traf man einzeln an. Vier Cluster (ab zwei Tiere) wurden vorgefunden. Die am häufigsten gefundene Mopsfledermaus ist eine Waldfledermaus. Charakteristisch sind die mopsartig gedrungene Schnauze, die kleine Mundspalte sowie die nach oben hin geöffneten Nasenlöcher. Im Flug erscheint die Mopsfledermaus so groß wie ein Sperling. Die Jagdgebiete liegen vor allem im geschlossenen Wald, auch in Feldgehölzen oder entlang von Waldrändern, Baumreihen, Feldhecken sowie Wasserläufen. Dort jagen die Tiere meist in zwei bis fünf Metern Höhe in Vegetationsnähe oder im freien Luftraum vor allem nach Kleinschmetterlingen. Als Kurzstreckenwanderer legen die Tiere bei ihren Wanderungen zwischen Sommer- und Winterquartier selten Entfernungen über 20 (max. 290) Kilometer zurück. Das bekannte Höchstalter liegt bei 18 Jahren. Insgesamt wurden 157 Tiere (Vorjahr 131) in 69 (65) von 106 Bauwerken gefunden. Es erfolgte die Erfassung von 15 (9) beringten Mopsfledermäusen. Somit war es die erfolgreichste Winterquartierkontrolle seit Beginn der Zählung im Jahr 1992.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 5.5.17

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/herzberg/Mehr-als-150-Fledermaeuse-in-Hohenleipisch-erfasst;art1056,5973999

Naturparkfest voraus - Dobra bereitet sich auf Festwochenende im Juni vor

Auszug aus dem Stadtschreiber vom 27.4.17

Härtezuschlag für die Blütenkönigin

Döllingen ()Mit einer durch Naturparkchef Lars Thielemann an Blütenkönigin Anja Obenaus versprochenen "Härtezulage" wurde in diesem Jahr das Blütenfest im Pomologischen Schau- und Lehrgarten in Döllingen eröffnet. Während der Eröffnungszeremonie wehte ein eisiger Ostwind über die Döllinger Höhen. Da half auch die neue Schärpe nicht viel. Der Naturpark habe extra bei den Meteorologen nachgefragt, so Thielemann. Diese hätten die Witterung allerdings als normal eingestuft. Die gefühlte Kälte sei auf die bereits warmen Temperaturen zurückzuführen, die vor gut drei Wochen einen Sommereinbruch suggeriert hätten, erklärte der Naturparkchef. Davon hätte sich auch die Vegetation veralbern lassen, denn bei vielen Obstbäumen sei die Blütenpracht bereits vergangen. Die Obstbauern seien in diesem Jahr nicht zufrieden mit der Witterung. Stellenweise seien enorme Frostschäden zu verzeichnen. Eine unmittelbare vor Ort- Kontrolle der winzigen Blütenstempel durch die amtierende Äppelmoid Jana Reichel erbrachte im Pomogarten überdurchschnittlich gute Werte. Nur wenige Blüten sind hier offensichtlich dem Frost zum Opfer gefallen. Sind die winzigen Stempel noch grün, liege alles sprichwörtlich im "Grünen Bereich", so Jana Reichel. Schwarze Stempel lassen die Blüten dagegen absterben. Früher haben die Obstanbauer während der Baumblüte in Eis-Nächten einzelne Feuer zwischen den Plantagenreihen angezündet. An den Stellen, an denen die Blütenpracht von den Rauchschwaden in den eisigen Nächten eingehüllt wurde, haben dann nahezu alle empfindlichen Gewächse das Martyrium der Natur überstanden. Ein anderer, fast schon spektakulärer Trick, ist das Einsprühen der blühenden Bäume mit einem Nebel aus Wasser. Um die empfindlichen Blüten bildet sich eine Eisschicht, welche die minimale Restwärme der Blüte nicht entweichen lässt. "Wir dachten, der Frost hat mehr zugeschlagen", meinte auch der Döllinger Ortsvorsteher Bernd Binder. Döllingen sei immer eine Reise wert. Zumal sich die Apfel- und Quittenblüte noch im Anfangsstadium befinde. Der Pomologische Schau- und Lehrgarten wie auch die Streuobstwiesen zwischen Döllingen, Hohenleipisch und Kraupa seien ein Aushängeschild für die ganze Region, meinte Plessas neuer Amtsdirektor Göran Schrey. Weil für den Nachmittag ungünstige Witterung angekündigt wurde, herrschte bereits am Vormittag dichtes Gedränge auf dem Festgelände. Neben dem Empfang der Blütenkönigin gab es zum Saisonauftakt im Pomogarten ein Konzert mit den Schwarzheider Musikanten und am Nachmittag ein buntes Frühlingsspektakel mit Theater, Führungen, Kutschfahrten mit einem Esel und Mit-Mach-Angebote. Selbstverständlich, dass auch ein Markt mit regionalen Köstlichkeiten, delikaten Bioprodukten und Raritäten der Frühjahrspflanzungen an diesem Tag nicht fehlen durfte.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 2.5.17 von Veit Rösler

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Haertezuschlag-fuer-die-Bluetenkoenigin;art1059,5968732

Die Blütenkönigin lädt ein

Döllingen Im Pomologischen Schau- und Lehrgarten Döllingen findet am 1. Mai das traditionelle Blütenfest statt. Ab 10 Uhr lädt Blütenkönigin Anja Obenaus zu einem geführten Rundgang durch den blühenden Garten ein. Die Schwarzheider Musikanten spielen ab 11.30 Uhr zum Frühschoppen auf. Für jede Altersklasse ist ab 13.30 Uhr mit der Jugendband "Green Forest" etwas dabei. "Bauer sucht Frau" mit den Lobenburgern, eine kleine Blütenshow mit den Lobenburger Spatzen und die "TOP 15" mit der Theatergruppe des DRK, Wohnstätte Haus Winterberg, sind weitere Programmpunkte am Nachmittag. "Dem Imker über die Schulter geschaut" - vom Fachmann Reinhard Opitz erhält man Antwort auf viele Fragen; ein kleiner Regionalmarkt ist aufgebaut.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 27.4.17 von Frank Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Die-Bluetenkoenigin-laedt-ein;art1059,5960949

Zwei Fahrradtouren und eine Stadtführung

Bad Liebenwerda Zu der thematischen Naturpark-Radwanderung "Ateliertour" wird am Sonnabend um 13 Uhr eingeladen. Treffpunkt ist das Naturparkhaus in Bad Liebenwerda, Markt 20 (Info-Telefon 035341 471594). Anmeldeschluss ist bis eine Stunde vor dem Start. Mitfahrer werden um eine Spende gebeten.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 28.4.17 von Manfred Feller

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Zwei-Fahrradtouren-und-eine-Stadtfuehrung;art1059,5962721

Schwierige Bedingungen: Nur ein Auerhahn überlistet

Bad Liebenwerda Es war eine Woche voller Extreme. Die Auerhuhn-Arbeitsgruppe, die in der vergangenen Woche zum Auerhahn-Fang in die Provinz Darlana nach Mittelschweden aufgebrochen war und am Sonntag wieder nach Hause gekommen ist, kann nur den Fang eines Auerhahns vermelden. Projektleiter Dr. Alexander Zimmermann: "Die Bedingungen haben einfach nicht gepasst. Ich habe ja gehört, dass es auch in Deutschland extrem kühl und windig war. In Mittelschweden war das noch einen Zacken schärfer. Wir hatten teils eisigen Wind und Nachttemperaturen von minus zehn Grad Celsius. Da sind die Hähne vielfach nicht auf die Lichtungen gekommen und in ihren Deckungen geblieben. Die Balz ist noch nicht richtig im Gange." Die Männer haben dennoch in ihren Zelten tapfer ausgehalten. Ein Hahn hat sich dann doch überlisten lassen und ist in die aufgestellten Netze geflogen. Er ist mit dem Vorausfahrzeug bereits nach Deutschland gebracht worden und am Sonnabend im Babbener Forst wieder freigelassen worden. Dr. Alexander Zimmermann: "Wir haben wieder neue Erfahrungen gesammelt, die uns beim nächsten Einsatz Mitte Mai in Nordschweden zugutekommen werden."

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 25.4.17 von Frank Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Schwierige-Bedingungen-Nur-ein-Auerhahn-ueberlistet;art1059,5957453

Die Blütenkönigin bittet im Pomo-Garten zum Rundgang

Döllingen Im Pomologischen Schau- und Lehrgarten Döllingen findet am 1. Mai das traditionelle Blütenfest im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft statt. Die Blütenkönigin bittet im Pomo-Garten zum Rundgang  Ab 10 Uhr lädt Blütenkönigin Anja Obenaus zu einem geführten Rundgang durch den blühenden Garten ein. Die Schwarzheider Musikanten spielen ab 11.30 Uhr zum Frühschoppen auf. Für jede Altersklasse ist ab 13.30 Uhr mit der Jugendband "Green Forest" etwas dabei. "Bauer sucht Frau" mit den Lobenburgen, eine kleine Blütenshow mit den Lobenburger Spatzen und die "TOP 15" mit der Theatergruppe des DRK, Wohnstätte Haus Winterberg, sind weitere Programmpunkte am Nachmittag. Mit-Mach-Angebote, Kutschfahrten mit dem Esel für Kinder und Führungen im Garten lassen keine lange Weile aufkommen. "Dem Imker über die Schulter geschaut" – vom Fachmann Reinhard Opitz erhält man Antwort auf viele weitere Fragen zum interessanten Leben der Honigbiene und der vielseitigen Arbeit des Imkers. Auch ein kleiner Markt mit regionalen Köstlichkeiten und Bioprodukten lädt zum Einkaufen ein. Gärtner bieten Raritäten für die Frühjahrspflanzung an. Traditionell stehen auch verschiedene Tomatenpflanzen alter Sorten und außergewöhnliche Beet- und Balkonpflanzen im Angebot. Für das leibliche Wohl wird mit Deftigem aus der Gulaschkanone und vom Grill und frischgebackenem Kuchen mit Früchten aus dem Pomologischen Garten gesorgt.

Auszug aus der Lausitzer Woche vom 22./23.4.17 von Frank Claus

www.lausitzer-woche.de/rl/lokales/spn/titelseite/Die-Bluetenkoenigin-bittet-im-Pomo-Garten-zum-Rundgang;art312182,5951631

Längst traditioneller Blütenzauber

Auszug aus dem SonntagsWochenBlatt vom 23.4.17

Schwierige Bedingungen: Nur ein Auerhahn überlistet

Bad Liebenwerda Es war eine Woche voller Extreme. Die Auerhuhn-Arbeitsgruppe, die in der vergangenen Woche zum Auerhahn-Fang in die Provinz Darlana nach Mittelschweden aufgebrochen war und am Sonntag wieder nach Hause gekommen ist, kann nur den Fang eines Auerhahns vermelden. Projektleiter Dr. Alexander Zimmermann: "Die Bedingungen haben einfach nicht gepasst. Ich habe ja gehört, dass es auch in Deutschland extrem kühl und windig war. In Mittelschweden war das noch einen Zacken schärfer. Wir hatten teils eisigen Wind und Nachttemperaturen von minus zehn Grad Celsius. Da sind die Hähne vielfach nicht auf die Lichtungen gekommen und in ihren Deckungen geblieben. Die Balz ist noch nicht richtig im Gange." Die Männer haben dennoch in ihren Zelten tapfer ausgehalten. Ein Hahn hat sich dann doch überlisten lassen und ist in die aufgestellten Netze geflogen. Er ist mit dem Vorausfahrzeug bereits nach Deutschland gebracht worden und am Sonnabend im Babbener Forst wieder freigelassen worden. Dr. Alexander Zimmermann: "Wir haben wieder neue Erfahrungen gesammelt, die uns beim nächsten Einsatz Mitte Mai in Nordschweden zugutekommen werden."

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 25.4.17 von Frank Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Schwierige-Bedingungen-Nur-ein-Auerhahn-ueberlistet;art1059,5957453

Die Blütenkönigin bittet im Pomo-Garten

Döllingen Im Pomologischen Schau- und Lehrgarten Döllingen findet am 1. Mai das traditionelle Blütenfest im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft statt. Die Blütenkönigin bittet im Pomo-Garten zum Rundgang Anja Obenaus ist im vergangenen Jahr zur Blütenkönigin des Naturparks gewählt worden. Foto: V. Rösler/vrs4 Ab 10 Uhr lädt Blütenkönigin Anja Obenaus zu einem geführten Rundgang durch den blühenden Garten ein. Die Schwarzheider Musikanten spielen ab 11.30 Uhr zum Frühschoppen auf. Für jede Altersklasse ist ab 13.30 Uhr mit der Jugendband "Green Forest" etwas dabei. "Bauer sucht Frau" mit den Lobenburgen, eine kleine Blütenshow mit den Lobenburger Spatzen und die "TOP 15" mit der Theatergruppe des DRK, Wohnstätte Haus Winterberg, sind weitere Programmpunkte am Nachmittag. Mit-Mach-Angebote, Kutschfahrten mit dem Esel für Kinder und Führungen im Garten lassen keine lange Weile aufkommen. "Dem Imker über die Schulter geschaut" – vom Fachmann Reinhard Opitz erhält man Antwort auf viele weitere Fragen zum interessanten Leben der Honigbiene und der vielseitigen Arbeit des Imkers. Auch ein kleiner Markt mit regionalen Köstlichkeiten und Bioprodukten lädt zum Einkaufen ein. Gärtner bieten Raritäten für die Frühjahrspflanzung an. Traditionell stehen auch verschiedene Tomatenpflanzen alter Sorten und außergewöhnliche Beet- und Balkonpflanzen im Angebot. Für das leibliche Wohl wird mit Deftigem aus der Gulaschkanone und vom Grill und frischgebackenem Kuchen mit Früchten aus dem Pomologischen Garten gesorgt. red/fc

Die Elstertaler spielen zum Naturparkfest

Bad Liebenwerda/Dobra Bauunternehmer Werner Jost, der sich ehrenamtlich aktiv in die Vorbereitungen des Naturparkfestes in seinem Heimatort Dobra am 24. und 25. Juni einbringt, hat verwundert die Augen gerieben: Kein Kurkonzert an diesem Wochenende wie auf dem Flyer der Stadt vermerkt und von der RUNDSCHAU geschrieben? "Das stimmt nicht, das Kurkonzert wird an diesem Sonntag nach Dobra verlegt, und es spielen die Elstertaler Blasmusikanten aus Zeischa", sagt er. Auf dem Flyer ist das Fest genannt, aber keine Musikformation.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 21.4.17 von Frank Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Die-Elstertaler-spielen-zum-Naturparkfest;art1059,5950995

Aus der Region, für die Region - Ziel: Mehr Regionalität auf heimischen Tischen

Auszug aus dem Wochenkurier vom 21.4.17

Es summt und brummt jetzt überall in der Natur ?

Bad Liebenwerda Die Naturwacht im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft gibt regelmäßig einen Infofobrief mit Neuigkeiten im Naturpark heraus, der auch auf der informativen Internetseite des Naturparks veröffentlicht wird. Was tut sich jetzt in der Natur? Darüber wird so berichtet: Die ersten Frühlingsboten haben sich bereits zurückgezogen, die ersten Zugvögel haben ihr Revier in Besitz genommen und die Uhren sind auf Sommerzeit eingestellt. Kraniche, im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft Stammgäste. Das erste Quartal des Jahres ist bereits vorbei, und voller Spannung schauen wir auf die vor uns liegende Zeit des Auflebens, des Erblühens, des Startens in den Sommer. Frühmorgens, noch ganz steif von der Kälte wagen sich die ersten Frösche und Kröten auf ihren langen gefährlichen Weg zu ihren Laichgewässern. Dabei muss manch Hindernis überwunden werden, die große Wiese ohne Deckung, die viel befahrene Straße oder hungrige Wegbegleiter. Haben sie ihr Gewässer erreicht, geht es weiter. Mit der abendlichen Dämmerung beginnt ein besonders Konzert. Zum Auftakt blubbern die Männchen der Moorfrösche um die Wette und werden mit jedem Tag blauer. Dazu gesellen sich die Erdkröten mit ihrem "üh üh üh". Den Abschluss des Konzertes bildet der Laubfrosch. Bis weit in die Nacht ist sein lautes "äp äp äp" zu hören. Und mit den melodischen Rufen "uh uh uh" beendet die Rotbauchunke den Konzertreigen in diesem Jahr und alle Akteure ziehen sich ins Sommerquartier zurück. Erleben können Interessierte dieses Schauspiel zum Beispiel an den Maasdorfer Teichen oder der Teichgruppe Kleine Mühle bei Fischwasser und Drößig. Mit den ersten wärmeren Tagen erwachen auch die Zitronenfalter aus ihrer Winterstarre. Sie sind die ersten Falter im Jahr. Kurze Zeit darauf folgen Kleiner Fuchs, C-Falter, Trauermantel und Tagpfauenauge. Sie alle haben in Mauerritzen, unter Rinde oder auf Dachböden überwintert und freuen sich über die erste Blütenpracht. (?) Die Buschwindröschen nutzen die Zeit, in der das Licht noch nicht von den großen Bäumen abgefangen wird. Ein ganzer Blütenteppich breitet sich auf dem Waldboden aus. Sie sind, wie die früh blühenden Zwiebel- und Knollenpflanzen, Geophyten. Das heißt, sie treiben im Frühling rasch aus, haben aber schon im Frühsommer ihren Wachstumszyklus beendet und ziehen sich wieder in die Erde zurück. Im Naturpark ist diese Blütenpracht jetzt im NSG "Buchwald" bei Doberlug-Kirchhain oder auch im Saathainer Gutspark zu erleben. Auch anderswo wird es langsam wieder voll. Der Kranichzug ist fast vorbei. Nachdem im Februar zunächst mitteleuropäische Brutvögel aus Spanien und Frankreich zurückkehrten, sind seit Anfang März vermehrt Skandinavier und Balten unterwegs. Wer einen weiten Weg hat, müsste eigentlich besonders früh abreisen, oder? Bei den Kranichen trifft das nicht zu, denn wenn in Mitteleuropa schon der Vorfrühling lockt, regiert in Skandinavien oder im Baltikum oft noch der Winter. Die erste große Rückreisewelle Mitte Februar betraf daher vor allem Kraniche mit Brutrevieren in Mitteleuropa. Seit dem 20. Februar sind die Reviere hier im Naturpark alle besetzt. Bei der zweiten Welle Ende Februar waren dann schon mehr Skandinavier unterwegs und für die seit März laufende dritte Welle trifft das besonders zu. Zurzeit ist noch ein Junggesellentrupp im Naturpark unterwegs. Sie können auf den Feldern in der Elsterniederung beobachtet werden. Täglich schauen die "Weißstorch-Horst-Besitzer" nach oben und hoffen auf die Rückkehr ihres Weißstorches. Schließlich kommen die meisten unserer hier brütenden Weißstörche von einer langen Reise aus dem Süden Afrikas zurück. Voller Gefahren ist die Reise über den Bosporus, durch den Nahen Osten zunächst bis in den Sudan und dann weiter nach Tansania und sogar nach Südafrika. Nach zwei Monaten im warmen Winterquartier geht es die gleiche Strecke wieder zurück.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 20.4.17 von Frank Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Es-summt-und-brummt-jetzt-ueberall-in-der-Natur-hellip;art1059,5947755

www.naturpark-nlh.de

Darf`s was rEEgionales sein?

Auszug aus der Lausitzer Woche vom 15.4.17

Neue Vermarktungsideen für Elbe-Elster-Produkte - Wirtschaftsförderungsgesellschaft stellt in Doberlug Konzepte vor

Auszug aus der Lausitzer Woche vom 15.4.17

Heidelandschaft-Entdeckertour

Auszug aus der Lausitzer Woche vom 15.4.17

Leckeres Brot zum Naturparkfest

Dobra Wenn Dobra am 25. Juni Gastgeber des Naturparkfestes ist, bekommen Besucher was aufs Brot geschmiert. Direkt und im übertragenen Sinn. Leckeres Brot zum Naturparkfest  Die Sieger-Naturparkgemeinde 2016, Ausrichter des Naturparkfestes, ist ein schmuckes Dorf. Ganz große Generalreparaturen sind nicht mehr nötig, Dobra zieht nur noch den "Lidstrich" nach. Am vergangenen Sonnabend sind etwa 20 Leute beim Dorfputz auf den Beinen. Geputzt wird an der Kirche, am Friedhof und am neuen Erholungspunkt im Dorf, der "Auszeit am Dorfanger". Fit gemacht wird damit ein Platz, der in früheren Jahren bereits einer war, wo man sich zum Schwatzen traf. Heiko Naumann pflastert eine kleine Fläche, worauf drei Sessel aus Drahtgeflecht Platz bekommen. Ein Barfußweg umschließt die Pflanzfläche. Die Begrenzung aus Baumstämmen hat Gerd Manig gezimmert. Noch fehlt es an einem Einstieg in den Mühlgraben, passend zum kneippschen Kurkonzept. Ortsvorsteherin Gudrun Heide bleibt aber zuversichtlich, hofft irgendwann auf die drei Stufen ins kühle Nass. Sybille Jakober sorgt für den passenden Pflanzplan, die Technik und die regionalen Gewächse. Während die einen ihrem wohlverdienten Feierabend entgegensehen, zieht Bäckermeister Paul Müller die ersten Brote aus dem Backofen. Auf dem Hof der Ortsvorsteherin gibt es einen funktionierenden Holzbackofen. Die Familie schätzt, dass er mehr als achtzig Jahre alt ist. Nach einem ersten Treffen mit Familie Heide war der Bäckermeister gleich begeistert von der Idee, zum Naturparkfest zu kneten und zu backen. Am Samstag dann der erste größere Testlauf. Während die ersten Roggenmischbrote aus Sauerteig im Ofen verweilen, wiegt Paul Müller alle Zutaten für Kirsch-Hefekuchen mit Streuseln ab. Waage und Mixer gehören in das Equipment des Bäckermeisters, sie sind robust und für große Mengen geeignet. Aus der eigenen Feder stammen auch die Rezepte des 29jährigen Rückersdorfers, der sich selbst als bekennender Stollenbäcker bezeichnet. Während seiner Lehrzeit habe er den Umgang mit den Rohstoffen schätzen gelernt, lässt der junge Mann wissen. Die Liebe zum Beruf sei mit den Jahren gewachsen, der Meisterabschluss die logische Folge. Leckeres Brot zum Naturparkfest  "Im Teig ist Leben", lässt der Meister wissen und meint weiter: "Je länger der Teig geht, je besser wird sein Aroma." Zwischen Zutaten abwiegen, Bäckerweisheiten formulieren und der Weitergabe von Informationen zu den Zutaten erfährt man, dass das Herz des jungen Mannes an der Heimat und der Familie hängt. Pizza, Zuckerkuchen und Holzofenbrot wird es auch zum Naturparkfest geben. Helfend wird dem Bäckermeister Friedrich Raum zur Seite stehen, wie schon bei der Generalprobe am vergangenen Samstag. "Es hat lecker geschmeckt!", das ist das größte Lob für den jungen Bäckermeister, der nichts mehr liebt, als sich auszuprobieren. Zum Naturparkfest wartet Dobra mit einer großen Händlermeile mit viel Handwerk, Kultur und kulinarischen Genüssen auf.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 11.4.17 von Mona Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Leckeres-Brot-zum-Naturparkfest;art1059,5935491

Endspurt für Wettbewerb um die Naturparkgemeinde

Bad Liebenwerda Im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft sind die Vorbereitungen für das diesjährige Naturparkfest am 25. Juni in Dobra in vollem Gange. Gefeiert wird wie immer in der Naturparkgemeinde des Vorjahres. Welche Gemeinde beim diesjährigen Fest zur Naturparkgemeinde gekürt wird, ist hingegen noch offen. Bewerbungen sind bis zum 21. April möglich. Soweit informieren das zuständige Landesministerium und die Naturparkverwaltung. Viele Orte im Naturpark haben sich seit 1999 am Wettbewerb beteiligt. Nicht alle konnten sich mit dem Siegertitel schmücken, gebracht aber hat die Bewerbung jeder Kommune etwas. Denn zahlreiche Einwohner bringen sich dabei mit Ideen ein, hinzu kommt die öffentliche Aufmerksamkeit. Am 3. Mai bereist das Kuratorium des Naturparks die diesjährigen Bewerber, um sich über deren Aktivitäten zu informieren. In geheimer Wahl wird dann der Sieger des Wettbewerbs ermittelt. Mit dem Titel Naturparkgemeinde ist gleichzeitig ein Preisgeld von 1000 Euro verbunden, das die Sparkasse zur Verfügung stellt. Darüber hinaus werden die Gemeinde und ihre Aktivitäten in einem Faltblatt vorgestellt, überreicht wird außerdem ein Schild mit der Aufschrift "Naturparkgemeinde 2017". Nicht zuletzt wird die Naturparkverwaltung ein "Naturparkprojekt" in der Siegergemeinde finanziell unterstützen. Die Wettbewerbsbedingungen sind im Internet zu finden: www.naturpark-nlh.de. Adressatin ist die Naturparkverwaltung in Bad Liebenwerda.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 7.4.17

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Endspurt-fuer-Wettbewerb-um-die-Naturparkgemeinde;art1059,5929216

Feinschmecker kommen zu Ostern auf ihre Kosten

Bad Liebenwerda Zu Ostern servieren die Gaststätten, die die Regionale Speisekarte anbieten, Niederlausitzer Heidelamm auf den Tischen. Ab Karfreitag wird zu den "Niederlausitzer Heidelammwochen" eingeladen. Feinschmecker schätzen den unvergleichlichen Geschmack vom Heidelamm. Kein Wunder ? der Geschmack ist nicht mit anderem Schaffleisch vergleichbar, sondern eher wildähnlich. Das würzig-zarte Fleisch ist eine Delikatesse mit vielen Gesichtern und auch die heimische Küche kennt viele Lammspezialitäten. In diesem Jahr bieten acht ausgewählte Gaststätten Heidschnuckengerichte in verschiedenen Variationen an. Geliefert werden die Tiere vom hiesigen Heideschäfer, Schäfermeister Daniel Hissung. In diesen Gaststätten werden die Schnuckengerichte während der "Heidelammwochen" aufgetischt: Arcus Hotel in Elsterwerda, Hotel & Gaststätte "Parkschlösschen" in Maasdorf, Restaurant "Goldener Hahn" in Finsterwalde, Parkrestaurant Holzhof Elsterwerda, Gaststätte "Zum Goldenen Löwen" in Hohenleipisch, Gasthof "Zum Elstertal" Zeischa, Oberer Gasthof Landhof Wehle in Hirschfeld, Waldschänke Bad Erna.

Auszug aus der Lausitezr Rundschau vom 7.4.17 von pm/leh

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Feinschmecker-kommen-zu-Ostern-auf-ihre-Kosten;art1059,5929139

Vogel mit Migrationshintergrund

Der weltweite Tag des Artenschutzes wird seit mehr als 40 Jahren begangen. Verbessert hat sich die Situation kaum. Doch es gibt einzelne Projekte, die sich gegen den Trend stemmen. Steinkauz und Auerhuhn galten in Brandenburg als ausgestorben, nun leben sie wieder hier. Für andere Tiere dagegen haben selbst Experten wenig Hoffnung.

Dahmeland-Fläming . Seit mehr als 40 Jahren wird weltweit am 3. März der Tag des Artenschutzes begangen, doch verbessert hat sich die Situation nicht. Ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten auf der Erde ist akut vom Aussterben bedroht. Betroffen sind dabei nicht nur bekannte Arten wie Panda und Nashorn. Die Situation für die biologische Vielfalt sei hierzulande nicht befriedigend, heißt es in einer Erklärung des Brandenburger Umweltministeriums. Rund die Hälfte aller heimischen Arten und drei Viertel der Lebensräume sind demnach gefährdet. Ehemals weit verbreitete Arten sind seit vielen Jahren ausgestorben, darunter der Feldhamster. Auch das Auerhuhn war betroffen. 1998 wurde die letzte Henne in der Niederlausitz gesichtet, nachdem die Tiere dort jahrhundertelang heimisch gewesen waren. Heute leben wieder mehr als 60 Auerhühner in der Region, eine Arbeitsgruppe hat die Tiere im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft angesiedelt. Dies ist nicht das einzige erfolgreiche Projekt dieser Art. Im Naturpark Nuthe-Nieplitz läuft ein Wiederaussiedlungsprojekt mit Steinkäuzen. Mindestens 15 Paare der possierlichen Vögel leben dort.

Lebensraum für die Tiere muss geschaffen werden

Dabei ist ein solches Wiederansiedlungsprojekt hochkomplex, wie Lars Thielemann, der Leiter des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft erklärt. „Es ist nicht damit getan, einfach ein paar Auerhühner in die Landschaft zu setzen“, sagt er. Es sei eine ganze Reihe von Bestimmungen einzuhalten. Weil es viele gescheiterte Projekte gibt, wurden klare Kriterien festgelegt, die erfüllt sein müssen. Unter anderem muss der Grund für das Aussterben einer Tierart bekannt und vom Menschen beeinflussbar sein. Dann muss der Lebensraum geschaffen werden, welchen die Tiere benötigen. In Nuthe-Nieplitz hat der Landschaftsförderverein 3000 Hektar Land angekauft und renaturiert, lange bevor der erste Steinkauz über die Wiesen flog. „Wir mussten all die negativen Effekte rückgängig machen, die eine intensive, auf möglichst hohen Ertrag ausgerichtete Landwirtschaft mit sich bringt“, sagt Peter Koch vom Landschaftsförderverein, „das ist ein Riesenaufwand.“ Im Naturpark darf kein Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, ausschließlich organischer Dünger in geringen Mengen ist erlaubt. Für den Kauz wurden Streuobstwiesen angelegt, Hecken und Feldgehölze. Peter Koch und seine Mitstreiter haben ein Steinkauz-Paradies geschaffen.

Verpartnerung im Großen und Ganzen erfolgreich

2010 wurde es dann ernst. Die ersten sechs von einem Züchter stammende Kauzpaare wurden auf Reviere verteilt. In Volieren durften sie sich an ihre neue Umgebung – und den zugeteilten Partner – gewöhnen, bevor es in die Natur ging. „Wir können die ja nicht einfach in die Luft werfen und sagen, na, jetzt kommt mal klar“, sagt Kauz-Experte Koch. Stattdessen geht man es langsam an, wartet auf Kauznachwuchs. „Solche Zwangsehen klappen zum Glück sehr gut“, sagt Peter Koch. Es gebe auch mal Paare, bei denen kein Nachwuchs entstünde, aber im Großen und Ganzen sei die Verpartnerung erfolgreich. Erst vor kurzem konnte das Projekt eine halbe Million Euro Fördergelder von der EU verbuchen. Die werden auch gebraucht, bis sich die Steinkauz-Population selbst erhalten kann, wird es noch einige Jahre dauern. So ist es auch beim Auerhuhn. „Konservativ geschätzt haben wir momentan mindestens 60 Tiere“, sagt Naturpark-Chef Lars Thielemann. Rund 100 Vögel sollten es sein, dann könne sich der Mensch langsam zurückziehen und die Population sich selbst überlassen. 2020 soll dieses Ziel erreicht werden. Bis dahin werden jedes Jahr 60 Auerhühner in Schweden gefangen und in Südbrandenburg wieder ausgesetzt. Tiere vom Züchter würden nicht überleben, sagt Thielemann. Deshalb entführt er Hühnervögel in Nordeuropa. Mit staatlicher Erlaub

Verlust an Vielfalt in Mitteleuropa

Für den Naturparkleiter ist der Artenschutz ein wesentlicher Bestandteil seiner Arbeit. „Biodiversität ist für uns Menschen genauso entscheidend wie es die Folgen des Klimawandels sind“, sagt er. In Mitteleuropa gebe es eine dramatische Erosion von Arten. „Das ist ein großer Verlust an Vielfalt, die wir Menschen zu verantworten haben.“ Genau deshalb ist das Auerhuhnprojekt für Thielemann eine Herzensangelegenheit. „Das Auerhuhn ist zum Glück charismatisch, man könnte sagen, sexy genug, um Leute zu begeistern", so Thielemann. In seiner Arbeitsgruppe sitzen Förster, Jäger und Naturschützer an einem Tisch. Das sei nicht bei jedem Tier denkbar. „Beim Wolf ist es schwierig, auch der Feldhamster hat kein positives Image“, sagt Thielemann, „doch das Auerhuhn begeistert die Menschen, das erleichtert die Arbeit sehr.“ Und wenn es wieder angesiedelt ist, bringt es automatisch andere Tiere mit, Waldschnepfen, Kreuzottern und Sperlingskäuze sind im Auerhuhn-Schlepptau. „Wenn eine Art wegfällt, hat das Folgen für andere“, sagt Thielemann. Für den Naturparkleiter ist klar, dass der Mensch nicht nur an einem internationalen Aktionstag für die Artenvielfalt einstehen muss: „Wir sollten begreifen, dass auch Artenvielfalt eine Form von Lebensqualität ist.“ Von Saskia Kirf

Auszug aus der Märkischen Allgemeinen Zeitung - Dahmeland Fläming von Saskia Kirf

www.maz-online.de/Lokales/Teltow-Flaeming/Vogel-mit-Migrationshintergrund

Wohnungsbau für die Falken

Bad Liebenwerda Diesen Ausblick möchte man haben! Die Falken auf dem Turm der St. Nikolaikirche in Bad Liebenwerda haben eine neue Wohnung. Wohnungsbau für die Falken  Tino Gärtner von der Naturwacht im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft ist der Bauherr. Von unten ist er kaum zu erkennen. Industriekletterer Sven Richter aus Wahrenbrück hängt gut gesichert in Seilen hoch oben noch über einer der vier Turmuhren der St. Nikolaikirche. Als im Jahr 2010 die Kirchturmspitze samt Kugel und Kreuz saniert worden ist, ist an einem der Giebel auch ein Nistkasten für Turmfalken angebracht worden. Naturwacht-Ranger Tino Gärtner hat sich der Betreuung des Kastens angenommen und nun Alarm geschlagen: Die Wohnung in fast 50 Metern Höhe ? der Kirchturm ist 54 Meter hoch ? befindet sich in einem erbärmlichen Zustand. Einen weiteren Sturm hätte der Kasten nicht unbeschadet überstanden. Tino Gärtner hat deshalb mit Kindern der evangelischen Kinderkirche in Bad Liebenwerda einen neuen gebaut und ihnen zuvor viel über den am häufigsten in Mitteleuropa vorkommenden Falken erzählt. Doch wer würde die alte Nisthilfe abmontieren und die neue befestigen? Industriekletterer Sven Richter und sein Kollege Maik Kindervater erklären sich schnell bereit. Was unkompliziert scheint, bedarf aber erst mal stattlicher Vorbereitung. Nur durch ein kleines Dachfenster kann Sven Richter hinausklettern. Mit Seilen und eigens über höher liegende Dachbalken im Turmgestühl angebrachte Schlupfe kann er gesichert werden. Dann wird der marode Nistkasten gesichert, um zu verhindern, dass sich beim Abbauen Teile selbstständig machen. Sven Richter ist hinausgeklettert, löst Schrauben und zirkelt dann die alte Wohnung durch das enge Dachfenster. Millimeterarbeit. Erst im Inneren kann die auf dem Kasten befestigte Kamera, die Bilder von der Falkenbehausung auf die Rechner der Naturwacht sendet, abmontiert werden. Der neue Brutkasten ist robuster, dürfte nun hoffentlich einige Jahre länger halten. Mit geübten Handgriffen befestigt ihn Sven Richter sicher am Giebel und zwängt sich dann durch die Fensterluke wieder unters Dachgebälk. Geschafft. Tino Gärtner bereitet den Falken noch das Bett aus Hobelspänen und freut sich. "Die Falken sind in den vergangenen Tagen schon wieder um den Turm geflogen. Wegen mir können sie jetzt den Mietvertrag unterschreiben." Wohnungsbau für die Falken Foto: alexanderoberst/Fotolia

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 25./26.3.17 von Frank Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Wohnungsbau-fuer-die-Falken;art1059,5905294

Sensible Hähne und abgeklärte Hennen beim Auerhuhn-Projekt

Bad Liebenwerda Das Auerhuhn-Projekt geht in seine nächste Phase. Bisherige Ansiedlungserfolge geben Zuversicht. Inzwischen sind etwa 70 Tiere in der Niederlausitz nachweisbar. Vermutlich nimmt er mit seinen leuchtenden Augen so schon gefangen. Wenn er aber über das Auerhuhn-Projekt spricht, scheint es, als würden sie blitzen. Dabei ist der neue Projektkoordinator Dr. Alexander Zimmermann erst wenige Wochen im Naturparkhaus in Bad Liebenwerda im Dienst. Der 38-jährige Geoökologe - der Dresdner hat am Institut für Erd- und Umweltwissenschaften in Potsdam studiert und promoviert - sagt es unumwunden: ?Wissenschaft ist gut und wichtig. Aber ich wollte wieder raus in die Praxis.? In Bad Liebenwerda hat er einen Berg voller Arbeit vor sich und kann auf einen ebensolchen an Erfahrungen bauen. ?Was Naturparkleiter Lars Thielemann und sein Team für das Auerhuhn-Projekt bisher geleistet haben, ist gewaltig?, sagt er. Seine erste Bewährungsprobe hat der ?Neue? gerade hinter sich gebracht: Etwa 20 Vertreter von Auer- und Birkhuhn-Projekten aus Polen, Belgien und den Niederlanden sowie aus den deutschen Bundesländern Thüringen und Bayern sind in der vergangenen Woche zu einem ersten Erfahrungsaustausch in Bad Liebenwerda zusammengekommen. ?Eine Arbeitstagung, die uns allen viel gegeben hat?, sagt Dr. Zimmermann. 23.03.2017 Es ist Wiedergutmachung – nicht mehr und nicht weniger Der Mensch hat die Auerhühner vertrieben. Durch Bergbau, holzorientierte Forstwirtschaft, die Nutzung großer Flächen für militärische Übungszwecke ... Artikel lesen Die Thüringer wollen zum ersten Mal Auerhühner aus der Landschaft Schwedens entnehmen. Die Polen und Bayern haben bereits Erfahrungen mit der Wiederansiedlung des Birkhuhns. Seit im Jahr 2012 die ersten mit Sendern versehenen Tiere in der Niederlausitz ausgesetzt werden konnten, hat sich die Population rund um Bad Liebenwerda wieder entwickelt. Für die Vögel konnten bereits 2016 Tiere der Enkelgeneration nachgewiesen werden, also echte ?Brandenburger? Auerhühner. Die Bad Liebenwerdaer Pilotprojektler des Brandenburger Auerhuhn-Umzugs sind inzwischen selbst zu erfahrenen Hasen geworden. Lars Thielemann würde diesen Satz vermutlich so nie zulassen. Noch lange nicht würde man das Projekt abschließend als gelungen bezeichnen können. Auch wenn inzwischen etwa 70 Tiere in der Niederlausitz nachweisbar seien, benötige das Projekt bis zur dauerhaften Wiederansiedlung noch einen langen Atem und Geld. 1,4 Millionen Euro stellt der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes den Bad Liebenwerdaer Ansiedlungsexperten zur Verfügung. Was viel klingt, ist am Ende für den fünfjährigen Bewilligungszeitraum von 2017 bis 2022 doch knapp bemessen. Vier Mitarbeiter habe das Projektteam, und finanziert werden müssten mit dem Geld sämtliche Maßnahmen ? von den ständigen Fahrten mit Auto, Schiff und Flugzeug nach Schweden bis hin zur wissenschaftlichen Begleitung einschließlich Monitoring. Am Ende müssen wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse vorgelegt werden. Jährlich 60 Tiere dürfen mit Zustimmung der Schweden aus dortigen Landschaftsgebieten entnommen werden. Während hierzulande die Population Ende der 90er-Jahre erloschen war, gibt es dort Birk- und Auerhühner noch in ausreichender Zahl. In Schweden sind die Vögel sogar noch als bejagbares Wild eingestuft. Der Fang freilich gestaltet sich schwierig. ?Vor allem die Männchen sind während der Balz unheimlich sensibel.? Sie werden mit dünnen, durchsichtigen Netzen auf Balzplätzen Mitte April in Mittelschweden gefangen. Der Transport nach Deutschland müsse ganz schnell gehen, weswegen eine Fahrt nur mit dem Auto möglich sei. Quasi rein in die Kiste und ab. ?Im Vorjahr ist es gelungen, alle vier gefangenen Hähne erfolgreich in ihr neues Zuhause zu bringen?, so Dr. Zimmermann. Die Hennen werden in Nordschweden an bereits schneefreien Straßenrändern, wo zumeist auch schon kleine Gräser die Tiere anlocken, mittels Kescher im Mai gefangen und können nach kurzer Zwischenhaltung in größeren Gruppen mit dem Flieger nach Deutschland gebracht werden. Das alles passiere in speziell vorbereiteten Pappkartons. Die Bedingungen in hiesigen Wäldern mit wieder gut entwickelten Heidelbeer- und Preiselbeerenbeständen würden die Chancen auf eine dauerhafte Wiederansiedlung erhöhen.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 23.3.17. von Frank Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Sensible-Haehne-und-abgeklaerte-Hennen-beim-Auerhuhn-Projekt;art1059,5902291

 

 

Wie Obstgehölze veredelt werden

Döllingen. Seminare zum Veredeln von Obstgehölzen werden am 25. März um 9.30 und 14 Uhr (jeweils drei bis vier Stunden) im Dorfgemeinschaftshaus Döllingen angeboten. Kosten: 20 Euro je Person. Anmeldung: Telefon 035341 61512; E-Mail Andrea.opitz(at)lfu.Brandenburg.de

Alexander Zimmermann neuer Projektchef

Bad Liebenwerda. Der Geoökologe Dr. Alexander Zimmermann (38) ist der neue Chef des Auerhuhn-Projektes im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft. Der Dresdner, der am Institut für Erd- und Umweltwissenschaften in Potsdam studiert und promoviert hat, hat heute gleich seinen ersten großen Auftritt. Im Naturpark werden etwa 20 Vertreter von Auerhuhn-Projekten aus Polen, Belgien und den Niederlanden sowie aus den Bundesländern Thüringen und Bayern zu einem ersten Erfahrungsaustausch erwartet.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 16.3.17 von Frank Claus

Auerhuhn-Experten in Elbe-Elster

Bad Liebenwerda Etwa 20 Vertreter westeuropäischer Projekte aus Polen, Belgien und den Niederlanden sowie aus Thüringen und Bayern, die in Schweden Birk- oder Auerhühner aus intakten skandinavischen Populationen fangen oder dies in den nächsten Jahren vorhaben, treffen sich heute am Verwaltungssitz des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft in Bad Liebenwerda (Elbe-Elster) zum ersten gemeinsamen Erfahrungsaustausch. Auerhahn in der Rochauer Heide im Jahr 2014. Foto: NaturwachtDas Auerhuhn breitet sich weiter aus, das war die Schlagzeile zu Jahresbeginn aus dem rund um Bad Liebenwerda gelegenen Naturpark.Im Jahr zuvor waren erfolgreich 56 weitere Tiere in Schweden eingefangen und in Landschaftsbereichen im Süden Brandenburgs ausgesetzt worden. Seit im Jahr 2012 die ersten mit Sendern versehenen Tiere ausgesetzt werden konnten, hat sich die Population, die in den 1990er-Jahren bereits erloschen war, wieder entwickelt. Für die Vögel konnten bereits 2016 Tiere der Enkelgeneration (F2) nachgewiesen werden, also die ersten "Brandenburger" Auerhühner. Dabei hätten wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, dass der Ansatz, Wildvögel zu fangen und umzusiedeln, Erfolg versprechender sei, als Tiere aus Aufzuchtstationen zu nehmen. Um eine sich selbst tragende Population des imposanten Waldhuhns zu etablieren, werde auch in den kommenden Jahren auf die Translokation gesetzt.Fang und erfolgreiche Umsiedlung von Wildvögeln seien indes kein einfaches Unterfangen. Das Bad Liebenwerdaer Pilotprojekt belege das. Es wird nun selbst zum Vorzeigemodell.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 16.3.17 von Frank Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Auerhuhn-Experten-in-Elbe-Elster;art1059,5890320

Hummeln im Hintern

Maasdorf Maasdorfs Naturschützer haben an den Ort ihrer neuen Hecke geladen. Zum ersten Blütenfest im Mai sollen schon Bienen summen. Gerade erst wurden sie bei der Mit-Mach-Aktion "Grün ist Bunt" des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft zu Siegern gekürt und schon soll es auch gleich losgehen. Die Maasdorfer haben Hummeln im Hintern. Und nicht nur dort: Die possierlichen Tierchen hoffen sie auch mit ihrem Projekt ? einer Windschutzhecke am Rand ihrer Streuobstwiese ? zuhauf anziehen zu können. Am vergangenen Freitag hatten die "Maasdorfer Naturschützer", das sind Jugendliche im Alter zwischen zehn bis 15 Jahren, zu einer Vorstellung an die Streuobstwiese eingeladen. Und wenn man ihnen und den örtlichen Initiatoren zuhört, dann haben sie doch ordentlich was "ausgeheckt", getreu dem Motto der Aktion.Im Jahr 2000 war es, da wurde die Streuobstwiese am Triftweg angelegt. Seitdem gedeihen 150 Bäume ? Äpfel-, Birnen-, Walnuss-, Süß- und Sauerkirsch- und ebenso Pflaumenbäume. Sie stehen aufgereiht hinter einer Hecke von 750 Pflanzen, die seit 2001 das Areal an zwei Seiten begrenzt. Unterhalb der Wiese befindet sich das Flussbett der Kleinen Elster.Der Wind fährt derzeit von Osten her ungehindert in die Streuobstwiese. Das soll sich ändern. Mit der neuen Hecke werden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Zum einen soll die Hecke vor zu viel Wind schützen und zum anderen finden Mensch und Tier dort etwas zum Naschen. Gepflanzt werden ausschließlich einheimische Gewächse. Ein Zaun wird die 160 Quadratmeter vor Verbiss schützen, so die Idee.Ortsvorsteherin Jördis Thiere und Heimatvereinschefin Heidrun Matthes ? beide mit geballter Frauenpower ausgestattet ? finden reichlich Worte dafür, warum es sich lohnt, bei diesem Projekt mitzumachen, welche Initiativen darauf folgen werden und wer die Unterstützer sind. Bemerkenswert ist, wie gut sich die jungen Leute auf dieses Projekt vorbereitet haben. Zum ersten Blütenfest, das auf Initiative des Unternehmens Bauer Fruchtsaft zusammen mit dem Heimatverein am 7. Mai stattfinden wird, soll die Hecke der Öffentlichkeit präsentiert werden. Luca, Jona und Leona, drei der neun Naturschützer, beschreiben ihre Mission: "Bienen sollen sich in unserer Hecke einmal zu Hause fühlen und Vögel. Sie soll vor Wind und den auf naheliegenden Feldern befindlichen Pestiziden schützen."Jördis Thiere macht anderen Gruppen Mut, sich ebenfalls an "Grün ist bunt" zu beteiligen. "Es waren nur drei Blätter auszufüllen. Dann mussten nur die vorgegebenen Kriterien eingehalten werden und ein Kostenplan musste beigelegt werden. Und schon waren wir dabei." Auch Anke Schenk von der Baumschule Saathainer Mühle freut sich über die Zunahme von Projekten, bei denen Kinder mit Pflanzen der Region konfrontiert werden und sich mehr Wissen zum heimischen Garten aneignen können oder gar selbst wieder Hand im eigenen Schulgarten anlegen.Die Volksbank Elsterland eG unterstützt das Naturwachtprojekt mit 700 Euro, Anke Schenk agiert als fachliche Kompetenz und berät bei der Pflanzenauswahl. Die Naturparkmitarbeiter freut der Beitrag zur Landschaftsvielfalt.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau von Mona Claus / mcl1

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Hummeln-im-Hintern;art1059,5852515

Nachtschwärmern auf den Pelz gerückt

Hohenleipisch Es gibt sie seit mehr als 50 Millionen Jahren. Und sie sind die einzigen Säugetiere, die fliegen können ? Fledermäuse. Auch auf andere Weise sind sie ungewöhnlich. Sie sehen mit den Ohren und schlafen mit dem Kopf nach unten. In der kalten Jahreszeit sparen sie Energie, indem sie Atemfrequenz, Herzschlag und Stoffwechsel runterfahren. In den Winterquartieren hängen sie meist eng zusammen, um sich gegenseitig zu wärmen. Die beste Zeit also, um Einblick in die Welt der fliegenden Säugetiere zu bekommen.Wie schon in den vergangenen Jahren laden Maik Korreng von der Initiative Fledermausschutz und der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft zu einer Wanderung durch den Bunkerwald bei Hohenleipisch zu den Winterquartieren der Fledermäuse ein (Dauer: etwa drei Stunden). Vor der Wanderung gibt es interessante Informationen zu diesen Tieren. So verfügen Fledermäuse über einen Magnetsinn. Bei Langstreckenflügen orientieren sie sich an den Linien des Erdmagnetfeldes, ähnlich wie Zugvögel und viele andere Tierarten.Die in diesem Jahr durch Experten durchgeführte Zählung der Tiere in den Bunkern des Naturschutzgebietes Hohenleipisch ergab mehr als 150 Tiere. Fast die Hälfte davon waren Mopsfledermäuse, deren Zahl sich somit von 56 (2016) auf 72 (2017) Tiere erhöht hat. Weitere gesichtete Arten waren unter anderen Graues und Braunes Langohr.In Abhängigkeit von der Teilnehmeranzahl erfolgt die Aufteilung in maximal zwei Gruppen, die jeweils ausgewählte Bunker in der ehemaligen Munitionsfabrik (Muna) bei Hohenleipisch aufsuchen wird.Samstag, 18. Februar, 9 Uhr (Treff: Parkplatz vor der Sparkasse Hohenleipisch / weiter mit dem Pkw in die ehemalige Muna) Kontakt: Initiative Fledermausschutz, Maik Korreng, Tel. 0173 3671907, E-Mail: maikkorreng(at)aol(dot)com

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 14.2.17

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Nachtschwaermern-auf-den-Pelz-gerueckt;art1059,5841026

RangerTour: Winter-Ruhe

Auszug aus dem Wochenkurier vom 10.2.17

Die Elstermühle in Plessa ist verkauft

Plessa Neue Zukunft für die Elstermühle in Plessa: Der bislang dem Förderverein Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft gehörende touristische Komplex mit Gastronomie, Mühlenmuseum, Tagungs- und Gästezimmern ist verkauft. Neue Besitzer sind Karla und Michael Ponath aus Thüringen. Der Förderverein hatte das Objekt im Sommer des vergangenen Jahres ausgeschrieben, weil aus eigener Kraft der "hohe Unterhaltungsaufwand" vom Verein "zeitlich und finanziell nicht mehr getragen werden" könne, wie es in einer damaligen Pressemitteilung hieß. Sandra Spletzer, Geschäftsführerin des Fördervereins, hat den Verkauf bestätigt. "Die Verträge sind unterzeichnet", sagt sie.Karla Ponath stammt aus Plessa. Ihr Mann ist nach eigenen Aussagen bislang weltweit in der Maschinenbau-Servicebranche unterwegs gewesen. "Es reicht. Ich bin so etwas wie ein Aussteiger, will noch mal was Neues anfassen und zur Ruhe kommen", hat er gestern erklärt.Über das neue Betreiberkonzept wolle der Thüringer momentan noch nichts sagen."Wir möchten nichts versprechen, was wir dann nicht halten können", meint er und bittet um etwas Geduld. Bei einem Übergabetermin Ende Februar/Anfang März wolle er dann schon konkreter werden. "Schreiben können Sie aber schon, dass der Reitverein am Standort bleibt."

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 3.2.17 von H. Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Die-Elstermuehle-in-Plessa-ist-verkauft;art1059,5822391

 

 

Dobra krempelt fürs Naturparkfest die Ärmel hoch

Dobra Im Mai 2016 war es, als Dobras Ortsvorsteherin Gudrun Heide den Siegerblumenstrauß und die Urkunde "Naturparkgemeinde 2016" in Empfang nahm. In diesem Jahr richtet das Dorf das Naturparkfest aus.

Seit der Verkündung des Sieges sind einige Tage vergangen. Die erste Euphorie hat sich gelegt. Frau Heide, wie fühlt es sich heute an? Heide: Immer noch richtig gut. Wir sind stolz über den Sieg und freuen uns auf die gemeinsame Feier im Ort ? wir halten in Dobra eigentlich ziemlich viel vom Feiern. Es ist ein gutes Gefühl, den Titel auf Anhieb errungen zu haben.

Läuft die Festvorbereitung? Wird schon kräftig organisiert? Heide: Wir sind mittendrin. Seit Oktober planen wir das Naturparkfest, das am 25. Juni stattfindet. Ich weiß viele fleißige Menschen hinter mir, die bereits unterschiedliche Veranstaltungen organisiert haben. Das ist gut so.

Konkret steht Ihnen wer zur Seite? Heide: Werner Jost als Kopf des Reitvereins und Organisator des Reit- und Springturniers hat einen großen Batzen Arbeit übernommen. Daneben sind es die Mitglieder des Heimatvereins, der Freiwilligen Feuerwehr, die einstigen Jugendclubmitglieder, Cordula Schladitz von der Naturparkverwaltung und verschiedene Privatpersonen, auf die ich setzen kann.

Wie sieht das grobe Gerüst für die Feierlichkeiten aus? Heide: Gefeiert wird am 24. und 25. Juni. Ein Kinderfest wird für den Samstag organisiert. Auf dem Kirchplatz wird die zentrale Bühne ihren Platz finden, so war es schon früher. Sternförmig abgehend werden kleine Zelte das Bild komplettieren. Nicht zum ersten Mal sind es die einstigen Jugendclubgänger, heute sind sie junge Erwachsene, die das Zempern im Ort organisieren und die sich um das Kinderfest kümmern. Das Geld aus der Zempertour wird dazu verwandt. Ich finde das prima.

Und was haben die jungen Leute bereits verraten? Heide: (lacht) Da werden wir uns wohl überraschen lassen müssen. Aufgestellt werden soll eine mobile Kegelbahn, eine Märchenstunde ist auf der Bühne geplant. Außerdem stehen eine Modenschau auf dem Plan und ein Musikprogramm. Eine regionale Nachwuchsband darf später die Bühne erobern und natürlich hoffen wir auf einen gut gefüllten Kirchplatz, wenn Kaffee und Kuchen ausgeteilt werden. Mit vielen Besuchern werden wir den Abend schließlich bei Discomusik ausklingen lassen.

Fehlt noch der Sonntag, der eigentliche Naturparkfest-Feiertag. Heide: Ich stelle mir für diesen Tag eine bunte Händlerstraße vor mit Spinnerinnen, Sense dengeln, Hufschmied und Schmied, Alpakas, regionalen Produkten und hiesigem Handwerk. Der Weltladen wird sich präsentieren, es gibt Gartenaccessoires und ebenso wird Petra Wetzel aus Hohenleipisch ihre Marmeladen und Chutneys mit frischen Buchweizenplinsen anbieten. Die Dorfstraße ist dann die Flaniermeile.

Da liegt Ihr Grundstück ja direkt an der Meile? Heide: Das ist auch gut, denn auf unserem Hof gibt es Sauerteigbrot aus dem Holzbackofen. Der Ofen stammt aus dem Jahr um 1927. In den letzten Jahren haben wir mehrfach versucht, ihn in Gang zu bekommen. Kuchenbacken darin klappt prima, schon dreimal haben ihn sich die Senioren aus dem Ort munden lassen. Um Brot zu backen, haben wir einen Fachmann gesucht. Schließlich wollen wir kein Risiko eingehen, wir hoffen auf gute Einnahmen. Der Test mit 20 Broten lief prima, sogar die Pizza hat lecker geschmeckt. Paul Müller von der Bäckerei Dorn hat den Dreh raus. Vor Ostern gibt es einen letzten Probelauf mit Pizza und Zuckerkuchen.

Und programmtechnisch gibt es auch noch was am Sonntag? Heide: Natürlich, zu Gast sein werden die "Elstertaler Blasmusikanten". Das Kurkonzert wird an dem Sonntag nicht im Kurpark in Bad Liebenwerda stattfinden, sondern bei uns in Dobra im Rahmen des Naturparkfestes. Ihr Können beweisen ebenso Tänzer des Finsterwalder TSC. Ob wir uns einen Falkner oder eine Vorführung mit Jagdhunden leisten können, müssen wir sehen. Aber Luther wird ganz bestimmt eingebaut. Noch sind wir auf der Suche nach etwas Kapital. Vielleicht möchte uns ja jemand unterstützen.

Was wird mit dem Geld aus dem Brotverkauf? Heide: Das stecken wir in die Aufwertung eines derzeit noch recht chaotisch aussehenden Fleckchens in Dobra. Der Arbeitstitel ist "Auszeit am Dorfanger". Gleich neben dem Mühlgraben befindet sich die einstige Tratschecke von Dobra. Dort standen Bänke und man traf sich zum Plauschen und Ausruhen. Das sähen wir gerne wieder so und haben deshalb eine Neugestaltung vor. Bis zum Naturparkfest muss noch ordentlich Hand angelegt werden. Erhaltenswerte Pflanzen bleiben, Überflüssiges wird entfernt, Aufwertung erfolgt mit heimischen Gewächsen. Bänke sollen aufgestellt und der Mühlgraben einen Zugang bekommen, um Wassertreten zu können, auch ein Barfußpfad ist in Arbeit und die Krönung könnte eine Holzskulptur sein. Uns unterstützt Sybille Jakober, Fachfrau im Landschafts- und Gartenbau. Allerdings das Gros der Arbeit wollen wir selbst stemmen, und da setze ich auf alle Einwohner.

Scheint ja alles paletti bei Ihnen? Heide: Naja, nicht ganz. Noch fehlt uns in Festplatznähe ein geeignetes Domizil für die Fotoausstellung, die es im Rahmen des Naturparkfestes gibt.

Mit Gudrun Heidesprach Mona Claus

Auszug aus der Lausitezr Rundschau vom 6.2.17 von Frau Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Dobra-krempelt-fuers-Naturparkfest-die-Aermel-hoch;art1059,5824371

Naturpark listet die Einladungen auf

Bad Liebenwerda Der Naturpark-Veranstaltungskalender für 2017 enthält eine bunte Palette, von der Naturerlebniswanderung bis zum Naturparkfest, vom Angebot für die jüngsten Naturparkbewohner und -gäste bis zur Großveranstaltung für Familien. Die Naturwacht bietet auch in diesem Jahr an 15 Terminen Rangertouren an. Der Kalender liegt jetzt aus. Foto: prWanderungen, um dem Frühjahrskonzert verschiedener Vögel zu lauschen, Glühwürmchen zu beobachten oder zur Entspannung beim Spaziergang durch die Heide sind nur einige davon. Das Besucherzentrum ist u.a. mit Radtouren zum Thema Storch, Auerhuhn und Streuobst vertreten. Weitere Partner des Naturparks wie die NABU-Stiftung, Grünhaus, der Verein "Die Lobenburger" und Gästeführer wie Harald Schneider ergänzen die Naturerlebnispalette.Den Veranstaltungskalender erhalten Interessierte ab sofort im Naturparkhaus in Bad Liebenwerda und in weiteren touristischen Informationsstellen der Region.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 4./5.2.17 von red/sk

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Naturpark-listet-die-Einladungen-auf;art1059,5824351

Die Maasdorfer haben da was "ausgeheckt" - Jury des Naturpark-Mit-Mach-Projektes "Grün ist Bunt" kürt Projekt in Maasdorf zum Sieger.

Bad Liebenwerda Das Siegerprojekt 2017 der Mit-Mach-Aktion "Grün ist Bunt" steht fest. Zum Jahresthema 2017 "Ausgeheckt!" fand am vergangenen Freitag im Naturparkhaus in Bad Liebenwerda die Auswahl des Siegerprojektes durch eine Jury statt. Die Jury bestand aus Vertretern des Naturparks, der Volksbank Elsterland eG als Sponsor und Anke Schenk von der Baumschule Saathainer Mühle. Anke Schenk ist Inhaberin der Baumschule Saathainer Mühle in Saathain. Sie schaute mit einem "fachlichen Auge" auf die eingereichten Projektideen zum Thema Hecken und Sträucher.Über 700 Euro von der Volksbank Elsterland eG für die Umsetzung ihrer Projektidee dürfen sich in diesem Jahr die "Maasdorfer Naturschützer" freuen. Die sieben Jugendlichen im Alter von 12 bis 16 Jahren rund um Betreuerin Jördis Thiere überzeugten das Gremium mit ihrer Projektidee der Neuanlage einer Blühhecke mit einheimischen Arten. Das Siegerprojekt 2017 wird im Laufe des Jahres umgesetzt.Insgesamt wurden vier Projektskizzen eingereicht, die von der Ausweitung einer existierenden Naschhecke über die Anlage einer neuen Nasch- und Windschutzhecke bis zur Etablierung von Blühhecken als Begrenzung eines Kindergartens reichten. Besonders überzeugt hat das Gremium an den Maasdorfer Naturschützern die ehrenamtliche Arbeit und das Vorhaben, nur einheimische Sträucher zur Heckenbepflanzung zu verwenden. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Landschaftsvielfalt.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 6.2.17 von H. Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Die-Maasdorfer-haben-da-was-ausgeheckt;art1059,5826833

Für Obstbaumschnitt-Seminar anmelden

Döllingen Ein Seminar zum Thema "Fachgerechter Obstbaumschnitt" findet am Samstag, 25. Februar, um 9. 30 und 14 Uhr sowie am Sonntag, 26. Februar, um 9.30 Uhr statt. Das kündigt Andrea Opitz vom Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft an.Haben Sie einen jungen Obstbaum im Garten? Sind Ihnen die Begriffe Erziehungsschnitt, Leittrieb oder Saftwaage vertraut? Wird das Blätterdach Ihres guten alten Apfelbaumes immer dichter und die Früchte kleiner? Unter fachlicher Anleitung lernen und üben die Teilnehmer, wie dem Obstbaum die gewünschte Form und Größe verliehen werden kann. Wer selbst schneiden möchte, sollte eine Ast- oder Gartenschere mitbringen. Das Seminar dauert drei bis vier Stunden und findet im Dorfgemeinschaftshaus Döllingen statt. Kostenpunkt: 15 Euro.Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung bis spätestens 17. Februar erforderlich: Telefon 035341 61512 oder Mail an andrea.opitz@lfu. brandenburg.de.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 14.1.17 von Frau Posern

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/herzberg/Fuer-Obstbaumschnitt-Seminar-anmelden;art1056,5789067

Kurz Notiert

... Naturpark ist Thema für Heimatverein. Beim ersten Vortragsabend des Jahres macht der Bürger- und Heimatverein Doberlug-Kirchhain und Umgebung an diesem Donnerstag 20 Jahre Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft zum Thema. Als Referent ist der Leiter des Naturparks Lars Thielemann angekündigt. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Technischen Ausstellung, Gerberstraße 42. ...

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 16.1.17 

"Bei dir piept`s wohl?" - Start der Spürnasenaktion 2017 im Naturparkhaus Bad Liebenwerda

Bad Liebenwerda In den Winterterferien sind am Donnerstag, 2. Februar, um 14.30 Uhr alle Spürnasen und solche die es werden wollen, wieder herzlich eingeladen bei den neuen, spannenden Ferienaktionen des Naturparkhauses, Besucherzentrum vom Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, mitzumachen. Spielerisch wird bei der Spürnasenferienaktion Wissen vermittelt. Foto: Naturpark"Bei dir piept's wohl?" fragt Ilona Ertle, Umweltbildungspädagogin im Naturparkhaus, zum Auftakt des Ferienprogrammes. Denn genau darum soll es beim Spürnasenferiennachmittag gehen ? um einheimische Vögel im Winter, die jeder in der Natur oder im heimischen Garten beobachten kann.Ob Amseln, Meisen oder Finken ? in abwechlsungsreichen Experimenten und Spielen können Kinder erfahren, wer sich im Winter in Hecken oder am Vogelhaus tummelt, was Vögel im Winter fressen und warum sie nicht frieren.Alle Spürnasen, die schon einen Stempelpass haben, können diesen wieder mitbringen und natürlich auch 2017 weiter auf Stempeljagd gehen. Ferienstempelpässe gibt es für alle Kinder, die an den Spürnasenferien teilnehmen. Nach fünf gestempelten Veranstaltungen im Naturparkhaus gibt es eine kleine Belohnung, heißt es in einer Presesmitteilung.Spürnasenferiennachmittage sind für Kinder zwischen 6 bis 11 Jahren mit oder ohne Eltern/Großeltern. Die Teilnahme kostet pro Person 2,50 Euro.Anmeldung: Telefon 035341 471594 oder per E-Mail an info(at)naturpark-nlh.dewww.naturpark-nlh(dot)de

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 21.1.17 von Frau Lehmann

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Bei-dir-piepts-wohl;art1059,5799999

Auf den Spuren des Auerhuhns

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 14./15.1.17

Hobbyfotograf Uwe Albrecht ist in der Natur stets auf Motivsuche - Ab Januar Ausstellung in Bad Liebenwerdas Touristinfo

Bad Liebenwerda Im Januar ist in der Tourist-Information am Bad Liebenwerdaer Roßmarkt eine Ausstellung von Hobbyfotograf Uwe Albrecht aus Elsterwerda zu sehen. Ihr Titel: "Zauber der Natur". Mit seiner Begeisterung für die Erforschung und den Schutz der heimischen Natur sei 1983 der Wunsch entstanden, das Erlebte auch im Bild festzuhalten, so der 54-Jährige. Die ersten Versuche erfolgten mit der "Exa 1b", die später von einer "Praktika MTL 5 B" abgelöst wurde. Mit den neuen technischen Möglichkeiten nach der Wende wurde eine "Nikon F 601" Albrechts neue Begleiterin bei seinen Foto-Streifzügen. 2010 folgten die ersten digitalen Versuche mit einer Kompaktkamera im Hosentaschenformat. Mit den Ergebnissen recht zufrieden, sei schnell der Wunsch entstanden, wieder "richtig" zu fotografieren. Nach einem Zwischenschritt werden seit 2016 fast alle Eindrücke mit einem Vollformat-Sensor in einer "D750" eingefangen."Bei der Fotografie kann ich richtig abschalten", antwortet Uwe Albrecht auf die Frage, was ihn bei seinem Hobby antreibe. "Während meiner kreativen Arbeit entdecke ich draußen ständig neue Sichtweisen." Derselbe Ort zur selben Zeit an einem anderen Tag sei nie gleich, das Erlebte sei immer anders und nie wiederholbar. "Meine Bilder sollen Emotionen wecken", so der Anspruch des Elsterwerdaers. Landschaften, Pflanzen, Pilze und Tiere, aber auch Stimmungen finden sich auf den Bildern des Naturschützers und Hobbyfotografen. Ausgewählte Beispiele zeigt im Januar die Ausstellung.Öffnungszeiten: Montag 10 bis 15 Uhr, Dienstag bis Freitag 10 bis 20 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen 14 bis 18 Uhr

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 29.12.16

"Als Landrat nehme ich diese Sorgen sehr ernst" - Gedanken von Christian Heinrich-Jaschinski zu 2016

Herzberg Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU) bezeichnet das Jahr 2016 als "ein Jahr vieler Höhepunkte und Herausforderungen". 2016 sei auf der einen Seite ein sehr schönes Jahr gewesen. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski "Wir haben den 20. Geburtstag unseres Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft gefeiert. Der südlichste Brandenburger Naturpark ist ein wichtiger Motor für die Entwicklung der Region", sagt der Landrat. Eine weitere Erfolgsgeschichte aus Elbe-Elster sei ganz aktuell der Luther-Pass zum Reformationsjubiläum 2017. Er begleitet interessierte Gäste zu den Spuren der Reformation. Acht Städte in drei Bundesländern um die Lutherstadt Wittenberg sitzen mit im Boot, um auf das "Zweistromland der Reformation" zwischen Elbe und Elster aufmerksam zu machen."Gute Erinnerungen an 2016 verbinde ich auch mit der Sanierung des Gärtnerhäuschens am Elsterschloss-Gymnasium Elsterwerda. Es ist uns damit einerseits gelungen, ein kulturhistorisch wertvolles Gebäude für die Nachwelt zu erhalten. Andererseits verbinden wir damit auch eine sinnvolle schulische Nutzung als Bibliothek und Grundbildungszentrum", so Christian Heinrich-Jaschinski.2016 sei aber auch ein schwieriges Jahr gewesen: Der brutale, teils fanatisch geführte Krieg in Syrien, als Folge davon die große Zahl von Flüchtlingen in Deutschland, der schreckliche Terroranschlag vor wenigen Tagen in Berlin und ähnliche Attacken in Belgien und Frankreich. Das habe bei Vielen Ängste und Sorgen ausgelöst, auch im Elbe-Elster-Kreis. "Als Landrat nehme ich diese Sorgen sehr ernst. Hier bei uns in Elbe-Elster sind mir zwei Dinge besonders wichtig: Wir brauchen zum einen eine enge Zusammenarbeit aller Akteure: Land, Landkreis, Kommunen, soziale Organisationen ? wir werden uns auch weiter eng miteinander abstimmen und an einem Strang ziehen müssen. Und: Bei der Integration, zum Beispiel in Kitas, Schulen oder auf dem Arbeitsmarkt, benötigen wir zum anderen gute Lösungen, bei denen Einheimische und Flüchtlinge nicht gegeneinander ausgespielt werden."Im Landkreis hätten sich in den vergangenen Monaten viele Menschen mit großem Einsatz und viel Herz für Flüchtlinge eingesetzt. "Ich möchte mich als Landrat bei allen Helferinnen und Helfern sehr herzlich bedanken. Sie geben damit unserem Landkreis ein freundliches, ein gastfreundliches Gesicht. Und sie stehen für unsere christliche und abendländische Tradition, zu der Nächstenliebe und Hilfe in Not gehören."Der Landrat appelliert: "Lassen Sie uns die Herzen öffnen rund um den Jahreswechsel: Für die Lieben in der Familie natürlich. Aber vergessen wir auch nicht die, die unsere Hilfe brauchen, unseren Schutz und eine Chance für einen Neuanfang."

Auszug aus der Lauistzer Rundschau vom 31.12.16 - pm/pos

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/herzberg/Als-Landrat-nehme-ich-diese-Sorgen-sehr-ernst;art1056,5767324

Mitmachen bei "Ausgeheckt!" - Naturpark lobt Wettbewerb rund um die Hecke aus / Preisgeld 700 Euro

Bad Liebenwerda Mit einer pfiffigen Idee und einer Projektskizze kann man 700 Euro gewinnen: Das ist das Preisgeld für das Mit-Mach-Projekt des Naturparks "Grün ist bunt". Bewerbungsfrist ist bis Ende Januar. Gesucht sind Ideen rund um Hecken und Sträucher unterm Stichwort "Ausgeheckt". Sandra Spletzer, Mitglied im Förderverein Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft: Hecken bilden Grenzen und verbinden dennoch Lebensräume, sie bieten den Bewohnern Schutz, Unterschlupf, Nistplatz und Nahrung, sie prägen die Landschaft und können sogar Stürmen die Stirn bieten.Bei der Mit-Mach-Aktion "Grün ist bunt" sind den Ideen der Teilnehmer für die Heckengestaltung keine Grenzen gesetzt. Entstehen könnten zum Beispiel eine Windschutzhecke, eine naturnahe Zierhecke, eine Blühhecke, Weidenreihen oder eine Naschhecke, bescheibt Sandra Spletzer die Möglichkeiten. Weitere Ideen und Anregungen findet man auf www.naturpark-nlh.de/gruenistbuntTeilnehmen können junge Menschen zwischen zehn und 21 Jahren ? Freunde, Arbeitsgemeinschaften, Schülerteams, Vereine. Das beste Konzept wird von einer Jury ausgewählt und von der Volksbank Elsterland eG mit 700 Euro unterstützt. Teilnehmen können Projekte in allen Kommunen sowie angrenzenden Kommunen des Naturparks, die Umsetzung muss 2017 erfolgen. Eine Liste aller teilnahmeberechtigten Kommunen ist auf www.naturpark-nlh.de/gruenistbunt. Formulare für Anmeldung, Kostenplan und Projektskizze sowie die Teilnahmebedingungen können unter www.naturpark-nlh.de/gruenistbunt heruntergeladen werden.Einsendungen bis 31. Januar an Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, "Grün ist bunt", Naturparkhaus, Markt 20, 04924 Bad Liebenwerda. Für Fragen zu "Grün ist bunt" steht das Team des Naturparkhauses unter 035341 471594 oder 035341 10192 zur Verfügung.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 6.1.17 - red/SvD

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Mitmachen-bei-Ausgeheckt;art1059,5776395

Naturpark zieht Bilanz: Auerhuhn breitet sich weiter aus - Nachwuchs in der Population gesichtet

Bad Liebenwerda Die Wiederansiedlung des Auerhuhns in der Region schreitet voran. Nachdem im Jahr 2012 die ersten schwedischen Wildtiere ausgesetzt wurden, kamen jedes Jahr mehr Auerhühner dazu. Im Mai vorigen Jahres war Auerhuhn-Zuwachs aus Schweden auf dem Flugplatz Schacksdorf angekommen. Naturpark-Chef Lars Thielemann setzte Tiere im Naturerbe-Gebiet Weißhaus aus. Foto: BöttcherAuch im vergangenen Jahr war die Translokation erfolgreich. Rund 56 Tiere konnten in Schweden entnommen und in der Region wieder ausgewildert werden. Der Schwerpunkt lag im Bereich Weißhaus, um die Lücke zwischen den Vorkommen in der Rochauer und Liebenwerdaer Heide zu schließen.In allen drei genannten Waldgebieten waren im Vorjahr Reproduktionsnachweise (Sichtungen von Hennen mit Jungtieren) gelungen. Aus den über 50 Eiern, die beim Fang und Transport der Hennen anfielen, konnten aber nur vergleichsweise wenige Jungtiere aufgezogen werden. 18 Jungtiere haben im Herbst die lokale Population verstärkt. Sichtungen von Tieren auch aus umliegenden Waldbereichen deuten allerdings eine eigenständige Ausbreitung an. Daher sind gerade unerwartete Beobachtungen und entsprechende Rückmeldungen an die Projektverantwortlichen sehr wertvoll.Die Arbeit 2016 war wie schon 2015 durch die fehlende Ausfinanzierung der notwendigen Arbeiten geprägt. Unterstützung gab es aber insbesondere durch den Natur-Schutz-Fonds Brandenburg, mit dessen Hilfe das schwedische Fängerteam und der Transport der Tiere im Frühjahr finanziert werden konnten, sowie durch den Landesbetrieb Forst, der über die Landeswaldoberförsterei Doberlug die Aufzucht der Jungtiere in Polen finanzierte. Aus restlichen Mitteln, die 2015 mit Unterstützung der Sparkassenstiftung Zukunft Elbe-Elster beschafft wurden, konnte die Besenderung einzelner Tiere umgesetzt werden. Auch die Unterstützung des Landkreises Elbe-Elster, Landesbetriebes Forst, des Landesamtes für Umwelt und der Naturwacht durch Fahrzeuge oder Mitarbeiter bei den Fangaktionen hat maßgeblich zum Gelingen der wichtigsten Arbeiten beigetragen, resümiert der Naturpark.Ab diesem Jahr wird die Wiederansiedlung des Auerhuhns wissenschaftlich begleitet, Fördergeld aus EU- und Landestöpfen macht das möglich.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 6.1.17 - red/abh

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Naturpark-zieht-Bilanz-Auerhuhn-breitet-sich-weiter-aus;art1059,5776296

Stelen im Naturpark bieten Information und Orientierung - Tafeln wurden an den Waldparkplätzen aufgebaut

Bad Liebenwerda In diesem Jahr blühte erstmals nicht nur die Heide lila. Auch die neuen Informationsstelen leuchten ab sofort in diesem Farbton und sind so schon von Weitem gut sichtbar. Sechs solcher Stelen wurden an den Waldparkplätzen rund um das Naturschutzgebiet Forsthaus Prösa aufgestellt. Auf den Stelen finden Wanderer oder Radfahrer eine Übersichtskarte zum Naturschutzgebiet "Forsthaus Prösa" sowie in wasserdichten Plasteboxen entsprechende Faltblätter zum Mitnehmen. Eines der Informationsmaterialien enthält eine aufklappbare Wanderkarte, sodass eine Orientierung in dem großen Wald- und Heidegebiet gegeben ist.Interessenten bekommen diese Faltkarte mit zusätzlichen touristischen Informationen auch im Vorab im Naturparkhaus. Sie ist das aktuellste Druckprodukt des Naturparks.Auch im kommenden Jahr wird es wieder verschiedene touristische Angebote in der Heide geben. Am 19. August wird unter anderem die Ranger-Erlebnistour "Schnucken gucken" und am 20. August die Naturpark-Radtour "Niederlausitzer Heideblüte" angeboten. Auch mehrere Termine zum "Heidespaziergang" mit der Naturwacht stehen erneut auf dem Programm. Ausführliche Informationen gibtes im BVeranstaltungskalender 2017 des Naturparks.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 2.1.17

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Stelen-im-Naturpark-bieten-Informationen-und-Orientierung;art1059,5769830

Wintergänse und Saatkrähen sind jetzt zu beobachten - Gefiederte Gäste aus dem Norden überwintern im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaftaft

Bad Liebenwerda/Friedersdorf. Während uns die meisten einheimischen Brutvögel im Herbst verlassen, um im Süden zu überwintern, kommen andere aus den nordischen Brutgebieten und füllen die Lücken wieder auf. So überwintern beispielsweise zwischen 100 bis 200 Singschwäne jedes Jahr im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft.Wer einmal ihre weithin hörbaren trompetenden, zuweilen melancholischen Rufe gehört hat, wird fasziniert sein. Vor allem, wenn die Winterlandschaft totenstill ist, klingen ihre Töne wie aus einer anderen Welt. Auch jetzt sind sie in der Region zu sehen. Mögliche Beobachtungsplätze sind die abernteten Felder und Wiesen um Friedersdorf. Ab Ende Oktober halten sich die Tiere oft in großen Gruppen an größeren Gewässern sowie Äckern und Wiesen auf. Aus der Ferne sind Singschwäne und die hier heimischen Höckerschwäne schwer zu unterscheiden. Der Beobachter sollte ein Fernglas dabei haben und auf den Schnabel der Tiere achten. Bei Singschwänen ist er hellgelb, bei Höckerschwänen hingegen orange-rot und bei den männlichen Tieren mit einem imposanten schwarzen Höcker gekrönt. Im Februar und März ziehen sich Singschwäne dann gewöhnlich in ihre nordischen Brutgebiete zurück.Ein weiterer Wintergast aus dem Norden ist die Saatkrähe. Sie ist bei uns zwar auch heimisch, aber ab dem Herbst gibt es einen gewaltigen Zuzug aus Nord- und Osteuropa. Vor allem auf der Kirche von Bad Liebenwerda direkt gegenüber vom Naturparkhaus sammeln sich die nordischen Gäste am Morgen. Besonders im Winter sind Krähen in großen Trupps unterwegs und finden sich an gemeinsamen Schlafplätzen ein. Am Morgen geht es dann gemeinsam auf umliegende Äcker und Wiesen, um nach etwas Essbarem zu suchen. Dafür versammeln sich die Tiere auf sogenannten Vorsammelplätzen, wie in Bad Liebenwerda auf der Kirche und den angrenzenden Gebäuden.Um die Saatkrähe nicht mit der nah verwandten Rabenkrähe zu verwechseln, muss der Beobachter genau hinschauen. Das beste Unterscheidungsmerkmal ist wie bei den Schwänen der Schnabel. Während die Saatkrähe einen "nackten", hellen Schnabel besitzt, ist der Schnabel der Rabenkrähe schwarz und hat einen befiederten Ansatz. Oft bilden sich gemischte Schwärme mit Saat-, Nebel- und Rabenkrähen sowie Dohlen.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 30.12.16

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/herzberg/Wintergaense-und-Saatkraehen-sind-jetzt-zu-beobachten;art1056,5765800

Hobbyfotograf Uwe Albrecht ist in der Natur stets auf der Motivsuche - Ab Januar Ausstellung in Bad Liebenwerdas Touristinfo

Bad Liebenwerda Im Januar ist in der Tourist-Information am Bad Liebenwerdaer Roßmarkt eine Ausstellung von Hobbyfotograf Uwe Albrecht aus Elsterwerda zu sehen. Ihr Titel: "Zauber der Natur". Mit seiner Begeisterung für die Erforschung und den Schutz der heimischen Natur sei 1983 der Wunsch entstanden, das Erlebte auch im Bild festzuhalten, so der 54-Jährige. Die ersten Versuche erfolgten mit der "Exa 1b", die später von einer "Praktika MTL 5 B" abgelöst wurde. Mit den neuen technischen Möglichkeiten nach der Wende wurde eine "Nikon F 601" Albrechts neue Begleiterin bei seinen Foto-Streifzügen. 2010 folgten die ersten digitalen Versuche mit einer Kompaktkamera im Hosentaschenformat. Mit den Ergebnissen recht zufrieden, sei schnell der Wunsch entstanden, wieder "richtig" zu fotografieren. Nach einem Zwischenschritt werden seit 2016 fast alle Eindrücke mit einem Vollformat-Sensor in einer "D750" eingefangen."Bei der Fotografie kann ich richtig abschalten", antwortet Uwe Albrecht auf die Frage, was ihn bei seinem Hobby antreibe. "Während meiner kreativen Arbeit entdecke ich draußen ständig neue Sichtweisen." Derselbe Ort zur selben Zeit an einem anderen Tag sei nie gleich, das Erlebte sei immer anders und nie wiederholbar. "Meine Bilder sollen Emotionen wecken", so der Anspruch des Elsterwerdaers. Landschaften, Pflanzen, Pilze und Tiere, aber auch Stimmungen finden sich auf den Bildern des Naturschützers und Hobbyfotografen. Ausgewählte Beispiele zeigt im Januar die Ausstellung.Öffnungszeiten: Montag 10 bis 15 Uhr, Dienstag bis Freitag 10 bis 20 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen 14 bis 18 Uhr

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 29.12.16

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Hobbyfotograf-Uwe-Albrecht-ist-in-der-Natur-stets-auf-Motivsuche;art1059,5764300

Naturschutzbund ehrt Ehepaar aus Grünewalde mit Gold-Ehrennadel

Grünewalde Das Ehepaar Giesela und Klaus Uhl aus Grünewalde ist auf der Jahrestagung des Landesfachausschusses zum Säugetierschutz mit der Ehrennadel des Naturschutzbundes in Gold ausgezeichnet worden. Diese Ehrung haben bisher nur wenige Ehepaare erhalten. Die Messlatte für die nur vom Landesverband des Naturschutzbundes vergebene Auszeichnung liegt sehr hoch. Seit Jahrzehnten wirken Uhls für Schutz und Erhaltung der Natur im Landkreis und darüber hinaus.Im Kranichschutz, besonders in der Bergbaufolgelandschaft, hat sich Klaus Uhl mit seinen Untersuchungen einen Namen gemacht. Als Gastgeber hat er in Lauchhammer eine bundesweite Kranichtagung organisiert und mit großem Erfolg durchgeführt, teilt Rudolf Kupfer mit.Giesela Uhl hat den Schwerpunkt ihrer ehrenamtlichen Arbeit auf den Schutz der Fledermäuse gelegt.Der Vorsitzende des Regionalverbandes des Nabu Senftenberg, Karl-Heinz Marschka, würdigt und schätzt Uhls seit Jahrzehnten anhaltendes Engagement. Seit ihrer Pensionierung haben sie zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht. Dazu gehören der Flächenerwerb durch den Regionalverband Senftenberg in den Wuppen in der Flur Lipsa und die Neuteiche an der ehemaligen Kokerei in Lauchhammer mit insgesamt 76 Hektar. Erst dieser Tage haben die Uhls an den Neuteichen erstmals einen Fischotter live erlebt.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 30.12.16

www.lr-online.de/regionen/senftenberg/Naturschutzbund-ehrt-Ehepaar-aus-Gruenewalde-mit-Gold-Ehrennadel;art1054,5764383

Was uns die Tiere lehren: Gemeinsam sind wir stark - 24. Vorlesung im Kinderhörsaal Rückersdorf

Rückersdorf Die Kinderuni startet mit ihrer 24. Vorlesung im "Kinderhörsaal Rückersdorf" am Donnerstag, 1. Dezember. Eingeladen wird dazu um 17 Uhr (Einlass ab 16.30 Uhr) in das Mehrgenerationenhaus, Friedersdorfer Straße 10. Der Unkostenbeitrag beträgt 1 Euro.Der Kinderhörsaal ist eine Veranstaltung für Schüler im Alter von sechs bis zwölf Jahren in Zusammenarbeit mit der Grundschule Rückersdorf und dem Mehrgenerationenhaus Rückersdorf.Die Wintervorlesung hält Ilona Ertle vom Besucherzentrum des Fördervereins Naturpark "Niederlausitzer Heidelandschaft". Ihr Thema: "Gemeinsam sind wir stark ? von Gemeinschaften, Verwandten und Freunden im Tierreich". Sie wird den jungen Zuhörern einen interessanten und aufschlussreichen Einblick in die heimische Tierwelt geben. Denn auf der Spur von Gemeinschaften, Verwandten und Freunden im Tierreich gibt es vieles zu entdecken und zu bestaunen. Welche Tiere leben gern zusammen und wer ist eher Einzelgänger? Gibt es auch bei Tierfamilien hin und wieder Streit? Ist die Ameisenkönigin wirklich die Chefin im Ameisenhügel?Diese und weitere interessante Fragen sollen kindgerecht beantwortet werden.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 19.11.16

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/finsterwalde/Was-uns-die-Tiere-lehren-Gemeinsam-sind-wir-stark;art1057,5701286

 

 

"Ausgeheckt" - Grenzen verbinden - Startschuss für Mit-Mach_Projekt 2017 gefallen

Kita-Kinder werden Paten für Bäume - Naturparkverwaltung stellt fünf Obstbäume zur Verfügung

Rückersdorf Die Kinder der Rückersdorfer Kita "Häschengrube" marschierten vor wenigen Tagen, ausgerüstet mit Schippen, Spaten und Gießkannen, unter Leitung von Kita-Chefin Maren Kamenz in Richtung Kleingartenanlage. Dort haben sie ordentlich zugepackt.  Dort warteten bereits Lothar Belger, der ehrenamtliche Bürgermeister der Gemeinde und Lars Thielemann von der Naturparkverwaltung Niederlausitzer Heidelandschaft auf die Kinder. Im Gepäck hatte Thielemann fünf Obstbäume, zwei Pflaumen und jeweils eine Kirsche, Birne und Apfel. Alles alte traditionelle Sorten, welche die Naturparkverwaltung kostenlos für diese Aktion zur Verfügung stellte. Unter Anleitung von Thielemann und Simone Landgraf haben die Kinder die Bäume auf der leeren Fläche einer ehemaligen Gartenparzelle eingepflanzt. Somit hat wieder ein Teil der Gartenanlage eine sinnvolle und ordentliche Verwendung gefunden. Zuvor hatte die Gemeinde die Fläche entsprechend gemäht und vorbereitet. Da die Kleingartenanlage ihre Wasserversorgung bereits winterfest gemacht hatte, sorgte Enrico Barth von der Rückersdorfer Feuerwehr für das Wasser zum Angießen der jungen Bäumchen, um deren laufende Pflege und Hege sich in den kommenden Jahren die Kita "Häschengrube" kümmern wird. Darüber wurde abschließend eine Patenschaftsurkunde unterzeichnet. Die jährlichen Pflegeschnitte übernimmt Dieter Schneider von den Kleingärtnern. Wenn in den kommenden Jahren die Bäume hoffentlich reichlich Früchte tragen, stehen diese dann allen Bürgern zur Verfügung.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 11.11.16 von Frank Reimann / fri

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/finsterwalde/Kita-Kinder-werden-Paten-fuer-Baeume;art1057,5686546

 

 

Mit dem Ranger dem Mythos Mistelzweig auf der Spur

Bad Liebenwerda Der Ranger Tino Gärtner lädt am Samstag, 19. November, zu einer etwa vierstündigen Ranger-Tour mit einem Kleinbus ein. Treffpunkt ist im Naturparkhaus Bad Liebenwerda, Markt 20, um 14 Uhr. Die Fahrt mit Kleinbus und mehreren kleinen Wanderungen kostet pro Person acht Euro.Wenn die bunten Blätter langsam von den Herbststürmen aus den Baumkronen geweht werden, sind sie wieder sichtbar: grüne Kugeln mit weißen Früchten ? die Misteln. Ob als Heilpflanze der gallischen Druiden, als heilige Pflanze der Kelten oder als Fruchtbarkeitssymbol der Germanen ? schon immer umgab diesen als Halbschmarotzer ohne eigene Wurzel lebenden Strauch ein geheimnisvoller Schleier. Mit dem Ranger wird er gelüftet. Auch, warum unter Mistelzweigen geküsst werden sollte.Anmeldung bis zum 17. November erforderlich unter Tel. 035341 10192 oder per Mail an heidelandschaft(at)naturwacht(dot)de

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 2.11.16 von Frau Lehmann

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Mit-dem-Ranger-dem-Mythos-Mistelzweig-auf-der-Spur;art1059,5671784

 

 

Altes Wasserwerk wird zum Idyll für Igel und Insekten - "Bahnhofsclique Beutersitz" übergibt Naturpark-Mit-Mach-Projekt

Beutersitz Großer Bahnhof am alten Wasserwerk in Beutersitz. Diesen hat die "Bahnhofsclique Beutersitz" bei "Grün ist Bunt", dem Mit-Mach-Projekt des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft, naturnah umgestaltet. Am Freitag wurde es übergeben. Gleichzeitig ist der Startschuss für 2017 gefallen. "Ausgeheckt" heißt das Thema.  Die "Bahnhofsclique Beutersitz" rund um Julia Engelmann und Nicole Bloedow hat bereits im Februar die Jury mit ihrer Projektskizze zur naturnahen Umgestaltung des Geländes am ehemaligen Wasserwerk in Beutersitz-Bahnhof für sich gewonnen. "Mitbewohner gesucht!" hieß es beim Mit-Mach-Projekt 2016. Projektideen rund um Nist- und Lebensraumhilfen waren gefragt. 700 Euro stellte die Volksbank Elsterland eG für die naturnahe Umgestaltung des zugewachsenen Geländes rund um das ehemalige Wasserwerk zur Verfügung.Am Freitag führte Julia Engelmann stolz Vertretern der Volksbank und des Naturparks sowie interessierte Einwohnern durch das neu geschaffene kleine Naturparadies. Das vormals mit Essigbäumen zugewachsene Gelände wurde in vielen Wochenendaktionen fleißig beräumt. Eine Sitzecke mit einer kleinen Bank ist unter dem zukünftigen Weidendom entstanden. Die ersten Weiden sind schon angewachsen, weitere werden im Frühjahr nachgepflanzt. Ein attraktives trapezförmiges Insektenhotel lenkt im Eingangsbereich die Blicke auf sich, Igelburg und Reptilienhaufen sowie Nisthilfen warten auf Bewohner.Die Beutersitzer Bahnhofsclique wurde bei ihrem Projekt tatkräftig unterstützt. So stellte die freiwillige Feuerwehr des Ortes Geräte zur Verfügung, auch viele Dorfbewohner packten tatkräftig mit an.Am Freitag wurde zudem die Gelegenheit genutzt, das Naturpark-Projektjahr 2017 einzuläuten. "Ausgeheckt" heißt es im kommenden Jahr bei "Grün ist Bunt". Gesucht sind Projektideen rund um Hecken und Sträucher. Hecken bilden zwar Grenzen, verbinden aber dennoch Lebensräume. Sie bieten den Bewohnern Schutz, Unterschlupf, Nistplatz und Nahrung, sie prägen die Landschaft und können sogar Stürmen die Stirn bieten. Bei der Mit-Mach-Aktion "Grün ist bunt" seien Ideen für die Heckengestaltung keine Grenzen gesetzt, so Sandra Spletzer vom Naturpark-Förderverein. "Seid kreativ und heckt etwas aus", fordert sie gemeinsam mit Ina Tschiesche von der Naturwacht Brandenburg im Naturpark auf.Entstehen könnten zum Beispiel eine Windschutzhecke, eine naturnahe Zierhecke, eine Blühhecke, Weidenreihen oder eine Naschhecke, haben beide Frauen bereits erste Ideen. Weitere sind auf www.naturpark-nlh.de /gruenistbunt zu finden. Mit einer Projektidee rund um die Hecke können sich junge Leute zwischen zehn und 21 Jahren bis zum 31. Januar bewerben. Das beste Konzept wird von einer Jury ausgewählt und von der Volksbank Elsterland mit 700 Euro unterstützt.Zum Thema:Teilnehmen können Projekte in allen Kommunen sowie angrenzenden Kommunen des Naturparks. Die Umsetzung muss 2017 erfolgen. Formulare für Anmeldung, Kostenplan und Projektskizze können unter www.naturpark-nlh.de/gruenistbunt heruntergeladen werden. Diese sind zum bis 31. Januar 2017 an den Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, "Grün ist bunt", Naturparkhaus, Markt 20, 04924 Bad Liebenwerda zu senden.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 25.10.16 von Frau Posern

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/finsterwalde/Altes-Wasserwerk-wird-zum-Idyll-fuer-Igel-und-Insekten;art1057,5658716

Es wurde Heimat zurückgegeben - Fest der Regionen würdigt 20 Jahre Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft

Doberlug-Kirchhain Das Fest der Regionen ? Jahresempfang vom Landkreis Elbe-Elster ? stand am Freitag unter einem besonderen Aspekt: 20 Jahre Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft. Etwa 150 Gäste waren der Einladung ins Refektorium am Schloss Doberlug gefolgt. Mit einem Kurzauftritt vom Ensemble Johann Gottliebs Enkel, gerade von einem Flashmob aus Finsterwalde für den diesjährigen Graun-Wettbewerb zurück, startete der Abend. Nicht nur Attila Weidemann, rbb-Wetterreporter und Moderator des Abends, war verzückt vom Auftritt der Nachwuchsmusiker in schicken Gewändern.Unter den Gästen begrüßte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU) unter anderem die Landtagsabgeordneten aus dem Elbe-Elster-Kreis, den Präsidenten vom Brandenburger Landesamt für Umwelt, Dirk Ilgenstein, und die ehemalige Umweltministerin des Landes Anita Tack (Linke). Gekommen waren auch Kuratoriumsmitglieder, Unternehmer und Kommunalvertreter aus dem Landkreis sowie Gäste aus anderen Schutzgebieten Brandenburgs.Die Entstehung vom Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft ist eng mit der Konversion des ehemaligen Truppenübungsplatzes in der Liebenwerdaer Heide verbunden. Ideen von einem Naturschutzpark ähnlich der Lüneburger Heide kamen Anfang der 1990er-Jahre auf.Ohne lange Grußworte und Referate, stattdessen mit zwei beeindruckenden Kurzfilmen, einer Podiumsdiskussion mit Weitblick und einem Videogruß aus Schweden beeindruckte die Veranstaltung mit ihrer kurzweiligen Choreografie.Was in den 20 Jahren Naturpark vor der Haustür gestaltet und bewahrt wurde, schilderten in eindrucksvollen Gegensätzen ein filmischer Beitrag vom Umweltmagazin Ozon vom 22. April 1990 über den Truppenübungsplatz, NVA-Sperrgebiet und von Kahlschlag geplagt, und der von einer Radtour durch die Heide anno 2015. Da musste auch Lars Thielemann, Leiter der Naturparkverwaltung, nicht mehr viel erklären. 1996 wurde der Naturpark ausgerufen, Flüsse renaturiert, Wasserreservoire geschaffen und das Auerhuhn wieder angesiedelt. Landrat Heinrich-Jaschinski brachte es auf den Punkt: "Den Menschen wurde Heimat zurückgegeben." Messbare Wirkung hat der Naturpark in Bezug auf Natur- und Erlebnistourismus und Arbeitsplätze. Welche Reserven es noch gibt, diskutierten auf dem Podium zur provokanten Frage "Elbe-Elster-Land ? die Perle zwischen den Metropolen?!" Brigitte Faber-Schmidt von Kulturland Brandenburg, Peter Krause vom Landestourismusverband, Landrat Christian Heinrich-Jaschinski und Lars Thielemann. Angesprochen wurden unter anderem Übernachtungsangebote, Barrierefreiheit, Wirtschaftsförderung, Natursafaris und Gastfreundschaft.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 17.10.16 von Heike Lehmann

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/finsterwalde/Es-wurde-Heimat-zurueckgegeben;art1057,5646608

In Döllingen dreht sich alles ums Kernobst - 22. Niederlausitzer Apfeltag im Pomologischen Garten

Döllingen Der Pomologische Schau- und Lehrgarten in Döllingen steht am Sonntag ganz im Zeichen des Kernobstes. Es gibt Wissenswertes, Regionales, Modernes und Altertümliches sowie Unterhaltsames rund um den Apfel. Der Festgottesdienst um 10 Uhr ist der Startschuss zum 22. Niederlausitzer Apfeltag. Mit einer Apfelausstellung, Obstsortenbestimmung, Baumschnittseminar, Erntewagenkorso, Puppenspiel, Musik und buntem Markttreiben wird es ein Fest für die ganze Familie.Wer schon immer wissen wollte, welche Sorten im eigenen Garten wachsen, kann sie durch die zwei Pomologen Frank Schellhorn und Jürgen Mortag bestimmen lassen. Hierzu müssen mindestens drei Stück mit Stiel mitgebracht werden. Den richtigen Schnitt an Obstbäumen zeigt die Fachfrau Urte Delft jeweils ab 11 und 15 Uhr.Traditionell begleitet den Apfeltag ein Bauernmarkt mit frischen Waren aus regionaler, landwirtschaftlicher und biologischer Erzeugung. Etwa 60 Aussteller präsentieren ihre vielfältigen Produkte. Kunsthandwerker und Kreativschaffende geben ihre aktuellen Kollektionen zum Besten. Aussteller aus den Bereichen Pflanzen und Garten werden nützliche Angebote für die heimischen Grünoasen vorstellen und stimmen in die herbstliche Gartensaison ein. Die Erntewagen des Obstbauvereins Hohenleipisch fahren 13 Uhr ein und werden anschließend eine Erntekrone flechten.Auch eine Show-Küche ist eingerichtet. Michael Ihlo und Helmut Hummel zeigen, was kulinarisch aus dem Apfel gemacht werden kann (13 und 16 Uhr).Die Plessaer Mühlenmusikanten spielen zum Apfelfrühschoppen auf, es gibt Unterhaltsames mit den Lobenburgern und mittelalterliche Musik. Ab 15 Uhr werden im Puppentheater spannende Geschichten erzählt, im Apfelkindergarten gibt es viel zu entdecken und auch ein Ziegen- und Eselwagen steht zur Mitfahrt bereit.

 

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 22.9.16

Rund um den Apfel geht´s im Pomologischen Garten Döllingen

Döllingen Der Pomologische Schau- und Lehrgarten in Döllingen steht am Sonntag, 25. September, anlässlich des 22. Niederlausitzer Apfeltages ganz im Zeichen des schmackhaften Kernobstes und verwandelt sich von 10 bis 18 Uhr zum Festplatz. Wer schon immer wissen wollte, welche Sorten an Äpfeln und Birnen im eigenen Garten wachsen, ist bei den Pomologen Frank Schellhorn und Jürgen Mortag aus Thüringen an der richtigen Adresse. Mindestens drei Exemplare mit Stiel müssen für die Bestimmung mitgebracht werden. Beratung zu vielen Fragen des Obstbaus ist inklusive.Den richtigen Schnitt an Obstbäumen zeigt Urte Delft beim Seminar jeweils ab 11 und 15 Uhr. In einer Ausstellung sind etwa 100 verschiedene Apfelsorten zu bestaunen. Alte Obstbaumsorten können für die Herbstpflanzung bestellt werden.Traditionell bietet ein Bauernmarkt frische Waren und Produkte aus regionaler, landwirtschaftlicher und biologischer Erzeugung an. Etwa 60 Aussteller haben sich angekündigt, so die Organisatoren vom Kerngehäuse-Verein, Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, Amt und Gemeinde Plessa.Die Erntewagen des Obstbauvereins Hohenleipisch fahren gegen 13 Uhr auf das Festgelände ein. Die Teilnehmer werden anschließend eine Erntekrone flechten. Wie der Apfel in der Küche verwendet werden kann, zeigen Michael Ihlo und Helmut Hummel.Die Plessaer Mühlenmusikanten spielen zum Apfelfrühschoppen auf, es gibt Unterhaltsames mit den Lobenburgern und mit ,,Heydekraut". Für Stimmung sorgt ab 13 Uhr "Naseweis" Django Lemon. Ab 15 Uhr gibt's Puppentheater. 

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 17./18.9.16 von Frau Posern

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Rund-um-den-Apfel-gehts-im-Pomologischen-Garten-Doellingen;art1059,5604660

Potsdam ( MOZ)15 Jahre liefen die Vorbereitungen, vier Jahre das Pilotprojekt. Nun hoffen Förster, Naturschützer und Jäger in Elbe-Elster, dass das größte Wiederansiedlungsprojekt des Landes auch offiziell gestartet werden kann: Das Auerhuhn soll in der Lausitz wieder heimisch werden.  "Die Zeit arbeitet für das Auerhuhn", sagt Lars Thielemann, Leiter des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft und Chef der Arbeitsgruppe Auerhuhn. Die großen Hindernisse, die am Ende des vergangenen Jahrhunderts zum Aussterben des großen Hühnervogels in der Region führten, gibt es so nicht mehr. Die Tagebaue werden renaturiert und die militärische Nutzung der Wälder wurde aufgegeben.Aber vor allem werden aus eng bepflanzten Stangenwäldern allmählich wieder lichte Kiefernhaine, in denen der Vogel ausreichend Blaubeeren und Preiselbeeren findet. "Eigentlich müsste das Auerhuhn Blaubeerhuhn heißen", sagt Thielemann und kommt ins Schwärmen, wie perfekt sich der große Vogel im Blaubeerkraut dem Auge des Menschen entziehen kann.15 Jahre lang hat die Arbeitsgemeinschaft die Naturräume in der Lausitz rund um Finsterwalde untersucht. 200 Quadratkilometer erfüllten letztlich alle Kriterien, die die Weltnaturschutzunion IUCN an solche Projekte stellt. 2011 startete das Pilotprojekt. Die Lausitzer setzten dabei bewusst auf Wildtiere, die in Schweden gefangen wurden und nicht auf das Auswildern von Jungtieren, die aus Zuchtstationen stammen.Das Einfangen selbst hört sich nach Abenteuer an: Im Frühjahr, wenn in Schweden der Schnee schmilzt, sind Auerhühner an den Straßenrändern anzutreffen, wo das erste Grün sprießt. Aus dem Auto heraus werden sie mit Keschern eingefangen. 2012 und 2013 gelangten so je 30 Tiere nach Brandenburg, wurden mit Sendern versehen und in die Freiheit entlassen. Außerdem wurden rund ein Dutzend Eier, die die Hennen in der kurzen Gefangenschaft legten - in Kooperation mit polnischen Experten, die ähnliche Projekte in der Muskauer Heide jenseits der Neiße betreiben - ausgebrütet und ausgewildert.Verluste gab es weniger durch Füchse und Habichte, wie zu erwarten war, sondern durch Karambolagen mit Leitungen, Schneezäunen und Autos. Trotzdem war der Versuch ein Erfolg: Die Auerhühner können überleben und pflanzen sich fort, resümiert Lars Thielemann. Die nach Auswertung der Daten errechnete Sterberate liegt in etwa so hoch wie in der skandinavischen Wildbahn.2015 wurden noch einmal 21 Tiere und dieses Jahr 60 weitere nach Brandenburg gebracht. Die Gäste aus der Lausitz haben inzwischen regelrechte Fertigkeiten im Auerhuhnfangen entwickelt, arbeiten aber stets mit den Experten vor Ort zusammen. Die wissenschaftliche Auswertung hat die schwedischen Behörden so überzeugt, dass sie eine Vereinbarung mit den Lausitzern eingingen, der zufolge bis 2020 jährlich 60 Tiere vom Straßenrand weggefangen werden dürfen.Thielemann ist der Hinweis wichtig, dass man damit nicht die skandinavischen Bestände gefährdet. Allein in der Region Västerbotten werden jährlich 3000 bis 6000 Auerhühner gejagt und verzehrt. Zur Zeit schätzt er, dass in drei Revieren rund um Finsterwalde je 20 bis 30 Tiere leben. Sieben solcher Gebiete innerhalb der 200 Quadratkilometer sollen in den kommenden Jahren besiedelt werden. Wenn die Population konstant über 100 Tiere beträgt, müsste sich das Auerhuhn von allein stabil weiterentwickeln, so die Prognose.Noch wartet die Arbeitsgruppe jedoch auf die Genehmigung von insgesamt 1,3 Millionen Euro Fördergeldern bis 2021. Damit sollen das Projektteam, die Sender, die Fahrten nach Schweden und die wissenschaftliche Auswertung finanziert werden.Für Thielemann ist das Auerhuhn nur das Aushängeschild. Eigentlich geht es darum, das gesamte Waldgebiet zu renaturieren. Davon profitieren auch Kleineulen, Waldschnepfen oder Schwarzstörche. Für die Waldschnepfe lässt sich aber nicht ein so aufwändiges Programm ins Leben rufen. Da brauche man schon einen so imposanten Vogel wie das Auerhuhn, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und Menschen über den kleinen Kreis der Aktivisten hinaus zu begeistern.Wenn die Sender abfallen oder die Batterien aufgeben, muss der Bestand der Vögel durch Beobachten und das Sammeln von Federn überprüft werden. Die genetische Überprüfung von Federn ergab, dass in den Wäldern der Lausitz neben den jährlich neu ausgesetzten Tieren die Enkelgeneration der ersten Ankömmlinge unterwegs ist. "Das sind schon echte Brandenburger", findet Thielemann.

Auszug aus der MOZ vom 9.9.16 von Ulrich Thiessen

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Es blüht so schön die Niederlausitzer Heide - Lobenburger laden zu Kremserfahrten durch den Naturpark ein / Summende Bienen machen die "Musik"

Hohenleipisch Könige und ihre Mätressen, Kremser, Radfahrer, Reiter, Wanderer und emsige Bienen bevölkern derzeit in Größenordnungen die blühende Heide zwischen Hohenleipisch und Friedersdorf im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft. Weil die Heide in diesem Jahr in ihrer strahlenden violetten Farbe besonders prächtig und noch dazu bis in die Spitzen blüht, hat Friedrich August I. von Sachsen, auch als August der Starke bekannt, noch einmal seine Mätresse Constantia von Cosel von der Festung Stolpen geholt, um mit ihr wie einst auf Auerhuhnjagd zu gehen. Die sächsischen Kurfürsten schossen pro Jagdsaison in der Liebenwerdaer Heide bis zu fünfzehn Auerhühner. Noch 1747 gab es vier "Auerhahnbalzen" in den Revieren um Dobra, Hohenleipisch und Gorden.Das Gebiet gehörte bis 1815 zu Sachsen. Nach der Übernahme durch Preußen wurde das Gebiet forstwirtschaftlich neu unterteilt und später im alten Jagdhaus eine Forstwirtschaftsschule eingerichtet. Ab 1960 richtete der Staat zwei Manöverfelder ein, wobei die südliche Fläche für Fahrübungen für Panzer und Lastkraftwagen und der Nordsektor als Schießplatz für mehrere Waffengattungen genutzt wurde. So entstanden die Heideflächen durch Entbuschung, Armeepanzer und auch durch Feuer. Im Naturschutzgebiet Forsthaus Prösa soll die Calluna?Besenheide dauerhaft erhalten bleiben.Das durch intensive wirtschaftliche und militärische Nutzung ausgestorbene prächtige Auerhuhn, das Wappentier des heutigen Naturparks, soll in einer mehrere Jahre laufenden Aktion wieder angesiedelt werden. Die Bejagung ist natürlich streng verboten. Derzeit wird das Gebiet für Kremserfahrten, zum Beispiel vom Hohenleipischer Heimatverein "Die Lobenburger" und vom Ländlichen Reit- und Fahrverein Plessa genutzt. Touristen kommen zu Tagesfahrten hauptsächlich aus dem Raum Berlin und Dresden. Preußen und Sachsen sind sich übrigens jeder für sich einig, hier noch immer hoheitliche Rechte zu besitzen und im eigenen Lande durch die Brandenburger Heidelandschaft zu reisen.An mehreren Stellen haben Imker ihre Bienenkästen aufgestellt, sodass sich um den markanten Duft der in voller Blüte stehenden Heide auch das Summen der unzähligen Bienen in die Natur einfügt. Wohl bis Mitte September wird sich die Heideblüte hinziehen. Nach einer alten Bauernregel sagt bis in die Spitzen blühende Heide einen harten Winter voraus.Alte Geschichten machen in Hohenleipisch immer wieder mal die Runde. Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass der sächsische König August der Starke, der hier einst auf Jagd auf das Auerwild gegangen ist, auch bei den einheimischen Frauen Erfolge verbucht haben soll, und das im Laufe der Zeit sogar insgesamt sechs Mal. Erfahrungsgemäß hängt an jeder Sage ein Fünkchen Wahrheit. Immerhin wurden dem König insgesamt acht Kinder nachgewiesen und 354 nachgesagt.Am Sonntag ist nächste Kremserfahrt, Treff: 10 Uhr am Hohenleipischer Goldenen Löwen

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 19.16 von Veit Rösler / vrs1

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"Heideblütenzauber" - mit dem Rad auf Tour

Bad Liebenwerda Die nächste Naturpark-Radtour führt am Samstag, 27. August, von 13 bis maximal 17 Uhr in die blühende Besenheide im Naturpark. Die etwa 25 Kilometer lange Route führt von Bad Liebenwerda in das Heidegebiet des Naturschutzgebietes "Forsthaus Prösa", das unter Einheimischen als Liebenwerdaer Heide bekannt ist. Sandra Spletzer vom Naturparkhaus führt die Tour und vermittelt dabei viel Wissenswertes zum Naturpark, zur Flora und Fauna der Heidelandschaft sowie zur Geschichte des Gebiets. Gefahren wird auf überwiegend naturbelassenen Wegen. An den Naturpark-Radtouren können auch Kurzentschlossene teilnehmen. Eine Anmeldung ist bis eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn im Naturparkhaus möglich; Tel. 035341 471594, Email: info@naturpark-nlh.de oder persönlich im Naturparkhaus, Markt 20, 04924 Bad Liebenwerda. Teilnahme gegen Spende.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 19.8.16 von Frank Claus

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"Erhalt ihrer Quartiere sollte vor Schaffung neuer stehen" - Maik Korreng im RUNDSCHAU-Gespräch über Fledermäuse in Elbe-Elster und seine Leidenschaft für diese Tiere

Die neunte Fledermausnacht hat am Wochenende auf die kleinen, nachtaktiven Säugetiere aufmerksam gemacht. Wie es um sie in Elbe-Elster steht und was zu ihrem Schutz getan werden kann, dazu hat Maik Korreng von der Initiative Fledermausschutz Elbe-Elster im Gespräch mit der RUNDSCHAU mehr verraten. Wie geht es den Fledermäusen in Elbe-Elster? Wir haben ihr Vorkommen leider noch gar nicht so umfassend kartiert, als dass ich darüber umfassend Auskunft geben könnte. Es gibt noch viele weiße Flecken, wo wir nicht viele Erkenntnisse haben, denn es gibt keine spezielle Erfassung in der Fläche. Im Ehrenamt muss man sowohl die Zeit als auch das Kleingeld, zum Beispiel für die Fahrten quer durch den Kreis, aufbringen. Außerdem gibt es nur wenige Aktive in dem Bereich. Da ist so eine generelle Erfassung eine Mammutaufgabe. Außerdem gibt es aus meiner Sicht Defizite im Austausch von Ehrenamt und hauptamtlich mit dem Thema Beschäftigten. Wir haben oft keinen Zugriff auf Daten, die bei Erhebungen im Vorfeld von Straßen- und Windradbau erfolgt sind. Wir stellen unsere Beobachtungen dem Kreis und dem Landkreis zur Verfügung, doch von da kommt kaum etwas zurück.Aber kann ich sagen, dass es uns in den Jahren gelungen ist, einige interessante Arten zu finden, zum Beispiel die Bechstein-Fledermaus und die Mopsfledermaus.Welche "Trends" haben Sie in den vergangenen Jahren beobachtet? Auf Bundes- und Landesebene haben das Große Mausohr und die Wasserfledermaus an Population wieder leicht zugelegt. Problematisch bleibt es bei dem Großen Abendsegler. Und auch das Große Langohr macht uns sorgen. Es lebt an Gebäuden, und durch Abriss, Sanierung und Umnutzung verschwinden immer mehr Quartiere.Welche Eingriffe des Menschen stören die Fledermaus-Population? Wie eben bereits genannt, die Arbeit an Gebäuden. Fledermäuse leben oft sehr versteckt. Man bekommt oft gar nicht mit, dass sie da sind. Und deshalb werden viele ihrer Quartiere oftmals unwissentlich zerstört. Aber auch der Bau der Windkraftanlagen, die gießkannenartig über die Region verstreut entstehen, stört mehr und mehr. Dadurch wird der Zugkorridor für die wandernden Arten immer kleiner.Welche Positivbeispiele können Sie anführen? Es gibt nicht wenige Personen, darunter auch viele Waldbesitzer, die gezielt überlegen, wie sie Fledermäusen helfen können. Ich denke da zum Beispiel an Höhlenbäume, die im Wald gezielt als Biotopbäume ausgewiesen werden und stehen bleiben. Oder Privatleute, die Dächer sanieren und vorher fragen, was sie vielleicht machen könnten. Ich habe beobachtet, dass die Menschen eigentlich für den Fledermausschutz offen sind. Wichtig ist nur, dass man mit ihnen auf einer sachlichen Ebene kommuniziert.Wie kann man denn ohne viel Aufwand helfen? Jeder, der ein Grundstück oder ein Haus hat, kann zum Beispiel künstliche Quartiere, Fassadenkästen, anbieten. Oder der Waldbesitzer Höhlenbäume im Wald, von denen ich vorhin schon sprach.Aber Fledermäuse machen es uns nicht so einfach wie Vögel. Die sind sehr viel quartiertreuer, nehmen neue Angebote oft nicht an. Deshalb muss der Erhalt ihrer Quartiere vor der Schaffung neuer stehen.Wie sind Sie eigentlich zu den Fledermäusen gekommen? Ich habe 2003/2004 im Auftrag des Landkreises eine Kartierung gebäudesiedelnder Arten begleitet, da ging es schon um Fledermaus, Schleiereule und Co. Und als das Projekt zu Ende war, hat mir in der Freizeit was gefehlt. Ich habe mich in Sachen Fledermaus informiert ? und mein Entdeckergeist war geweckt. Auf Kirchböden zu stöbern, in Bunkern herumzukriechen ? das übt auf mich nach wie vor einen großen Reiz aus. Außerdem ist jedes Mal die Freude groß, wenn man ein Tier gefunden hat und herausfindet, welche Art es ist.Ich bin ein Naturmensch. Wo andere anderen Hobbys frönen, beschäftige ich mich eben mit Fledermäusen, baue Kästen, bringen sie an, kontrolliere sie ... Dabei ist es mir gelungen, hier in Elbe-Elster viele Erstnachweise zu erbringen, zum Beispiel für die Bechstein-Fledermaus und die Mopsfledermaus. Beide Arten stehen in Brandenburg noch auf der Roten Liste. Diese wissenschaftliche Arbeit befriedigt mich sehr. Und es macht Spaß, diese Begeisterung, dieses Hobby mit anderen zu teilen bzw. andere daran teilhaben zu lassen.Zum Beispiel bei der jährlich stattfindenden Fledermausnacht. Ja. Trotz schlechten Wetters können wir von einer gut besuchten Veranstaltung zu diesem speziellen Thema sprechen. Beim Vortrag und beim Film konnten wir 32 Gäste zählen. Sehr erfreulich war der Anteil an Kindern, die ein Drittel der Veranstaltungsteilnehmer ausmachten. Ein großes Lob an das Gasthaus "Zwiebel`s Grillhütte", die bei der Verpflegung sogar einen Fledermausburger angeboten haben, der schnell alle war. Trotz Regens waren wir beim Netzfang erfolgreich. Wir waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort und konnten innerhalb einer Stunde acht Fledermäuse der Art Wasserfledermaus fangen. Dies reichte auch aus, um den Besuchern die Tiere aus nächster Nähe zeigen zu können. Die Kinder hatten die Möglichkeit, die Fledermäuse zu streicheln und wieder in die Freiheit zu entlassen, wovon sie regen Gebrauch machten.Was wird darüber hinaus noch an Öffentlichkeitsarbeit geleistet? Im Winter gibt es außerdem noch eine Veranstaltung in den Bunkern in Hohenleipisch. Die ist auch immer sehr gut besucht.Wer steht Ihnen dabei zur Seite? Die Initiative Fledermausschutz Elbe-Elster ist ein loser Zusammenschluss von Gleichgesinnten unter dem Dach des Nabu Finsterwalde. Wir sind sechs Leute, die sich mit dem Thema beschäftigen und sich ehrenamtlich dem Fledermausschutz verschrieben haben.Wie kann man die Arbeit aus der Ferne unterstützen?Bei Vor-Ort-Terminen steht immer eine Spendenbüchse dabei ? ausschließlich für den Fledermausschutz. Zum Beispiel kaufen wir davon neue Fledermauskästen oder mal einen Sack Zement, wenn mal irgendwo schnell was für die Tiere gemauert werden muss. Spenden für unsere ehrenamtliche Arbeit können aber auch beim Nabu Regionalverband Finsterwalde e.V. (siehe Internet) mit der Zweckbindung "Fledermausschutz" geleistet werden.Was treibt Sie immer wieder aufs Neue an, mit Menschen zum Thema Fledermausschutz ins Gespräch zu kommen? Ich möchte so viele wie möglich erreichen, um erst einmal Ängste, die nach wie vor vorherrschen, abzubauen. Ich möchte, dass die Tiere ihren richtigen Stellenwert erhalten, weil sie so nützlich sind. Anliegen meiner Arbeit ist aufzuklären und zu sensibilisieren. Ich fände es schön, wenn sich unsere Landschaft so verändern würde, dass auch die Fledermäuse ihren Platz behalten bzw. eingeräumt bekommen. Das kann gelingen. Man muss nur konstruktiv und miteinander agieren.

Mit Maik Korreng sprach Sylvia Kunze

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"Außerirdisch lecker" & "Tierisch wild" - Mitmachküche

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 5.8.16 vom Wochenkurier

Schnucken gucken bei einer Exkursion in den Naturpark

Bad Liebenwerda Die Ranger Ina Tschiesche und Tino Gärtner laden für Samstag, 13. August, zu einer sechsstündigen Ranger-Erlebnistour zu den Heideflächen im Naturschutzgebiet "Forsthaus Prösa" und ins Revier "Silberbrunnen" ein. Ein Meer von lila Calluna-Blüten breitet sich dann über die Offenflächen aus. Im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft gibt es zwar erst seit 1995 eine Heidschnuckenherde, aber ohne sie wäre ein Ausflug in die blühende Heide kein solches Erlebnis. Ohne ihren Hunger nach den grünen Trieben würde die Heide überaltern, schnell wäre Wald an der Stelle von Offenland. Für die Bienen gäbe es keine Heideblüte und damit keine Heidehonig. Ein Besuch des Schäfers beim Hüten seiner Herde wird bei der Tour nicht fehlen.In einer Gaststätte wird eine Mittagsrast eingelegt. Treffpunkt für die Rangertour ist im Naturparkhaus am Markt 20 in Bad Liebenwerda um 10 Uhr.Anmeldung: bis zum 11. August unter Telefon 035341 10192 oder per Mail an heidelandschaft@naturwacht.deKosten: inklusive Fahrt mit Kleinbussen 15 Euro für Erwachsene und fünf Euro für Kinder

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 2.8.16 von Frau Posern

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Biologisch und bequem aus der Kiste - Lausitzer Ökofans lassen sich immer öfter ihre Einkäufe im Abonnement nach Hause liefern

Goßmar/Kuschkow

Biokisten boomen aktuell in den Großstädten, werden aber auch in der Lausitz immer beliebter. Ökohändler haben sich auf ihre Kunden eingestellt – mit breitem Sortiment und Online-Bestellplattformen für die individuelle Kiste. In dieser Woche sollen es Zucchini, Tomaten und Gurken sein, dazu eine Packung Eier und ein Glas Joghurt. Nächste Woche dann rote Paprika, Steinchampignons und ein Bund Möhren, außerdem einmal Quark und ein Kännchen Sahne. Biokisten-Händler liefern ihre Produkte direkt bis an die Haustür und stellen sich dabei laut Branchenangaben immer stärker auf die speziellen Wünsche ihrer Kunden ein.Jede Woche wird neu gemixt"Bei uns können sich die Kunden jede Woche ihre Wunschkiste zusammenstellen", sagt Jörg d'Heureuse. Er betreibt zusammen mit seiner Frau seit 2012 den Gärtnerhof Kuschkow (Dahme-Spreewald) und stellt wöchentlich Kisten mit Bio-Lebensmitteln für seine Kunden zusammen: "Wir sind wie ein Bioladen auf Rädern." Feste vorgefertigte Kisten stehen bei ihm online nicht zur Auswahl. "Allerdings muss das Grundsortiment für 15 Euro aus Obst und Gemüse bestehen", sagt der Biobauer. Auch bei Lutz Ulms vom Biogut Besenborstel aus Goßmar (Elbe-Elster) stehen die Wünsche seiner Kunden an erster Stelle. "Wir sind hier weit weg von der Großstadt und müssen uns an die Wünsche der Kunden anpassen", weiß der 57-Jährige. Dazu gehören auch exotische Früchte. "Mangos, Bananen und Avocados kann ich nicht aus der Region beziehen", erklärt Lutz Ulms. "Dennoch wollen meine Kunden dieses breite biologische Sortiment." Lutz Ulms vom Biogut Besenborstel in Goßmar stellt jede Woche die Biokiste nach den Wünschen seiner Kunden zusammen. Foto: MCFKisten bequem online bestellenBeim Biogut Besenborstel können die Bestellungen ebenfalls online abgewickelt werden. "Hier kann der Abo-Kunde nach einem Ampel-System angeben, welche Produkte er immer, manchmal und nie in seiner Kiste haben möchte", erklärt der Bio-Händler. Nach diesen Angaben und seinen Vorräten stellt er dann die Kisten wöchentlich neu zusammen. Da die einzelnen Lebensmittel begrenzt sind, muss er genau kalkulieren.Im Notfall wandern dann statt einer Packung Blaubeeren einmal Erdbeeren in die Kiste. "Aktuell sind der Romanasalat und Heidelbeeren besonders beliebt", weiß der Kistenpacker. Generell sehen die Bestellungen aber sehr unterschiedlich aus. "Ein paar Standards wie Äpfel, Birnen, Bananen, Tomaten, Gurken, Kohlrabi, Kartoffeln und Salat gibt es immer", weiß Lutz Ulms. "Aber die Geschmäcker sind eben doch sehr verschieden."Auch bei Jörg d'Heureuse sieht keine Biokiste aus wie die andere. "Die einen wollen noch Fleisch und Milch dazu, andere Kunden bevorzugen eher den veganen Brotaufstrich oder die Getränke."Egal was drin ist, jeden Donnerstagnachmittag setzt sich Jörg d'Heureuse ins Auto und liefert die rund 60 Kisten in einem Umkreis von 30 Kilometern um Lübben aus."Der Warenwert liegt dabei zwischen 15 und 200 Euro", sagt er. Die Ökofans müssen zur Lieferung ihrer Kiste nicht einmal zu Hause sein. "Mit gut der Hälfte der Kunden haben wir einen Abstellort vereinbart", so Jörg d'Heureuse.Jens Ulms liefert seine Abo-Kisten sogar in einem Radius von 50 Kilometern um Goßmar. "Bis nach Cottbus führt meine Route. Dort liefere ich nämlich sowieso Eier aus eigener Produktion an die Bioläden aus", sagt er.Kunden oftmals GroßstädterSeit sieben Jahren bietet Lutz Ulms die Biokiste nun an und hat mittlerweile rund 400 Kunden in seiner Kartei. Im Schnitt macht er jede Woche rund 70 Ökoliebhaber mit einer Lieferung glücklich. Seine Kunden legen viel Wert auf eine biologische Ernährung. "Oftmals sind es junge Familien, die aus der Großstadt in die Region gezogen sind und gezielt nach diesem Angebot gesucht haben", sagt Lutz Ulms. Dennoch reicht ihm die Biokiste für den Betrieb nicht als alleiniges Standbein. "Die Kiste ist schon ein sehr spezielles Angebot", findet der 57-Jährige. Daher setzt er noch auf Hühnerzucht und die Lieferungen an den Großhandel.Nachfrage steigt weiter anVom Verband Ökokiste heißt es, die Betriebe müssten sich immer flexibler aufstellen, um in puncto Bequemlichkeit mit den konventionellen Lebensmittelbringdiensten mithalten zu können. Ökokiste ist die gemeinsame Marke von etwa 40 zertifizierten Lieferbetrieben in Deutschland, die zusammen etwa 50 000 Kunden versorgen, Tendenz steigend.Auch Jörg d'Heureuse stuft die Entwicklungen auf dem Markt als positiv ein. "Wir gewinnen jeden Monat zwei bis drei neue Kunden für unser Abo", verrät er. Insgesamt blickt der Gärtnerhof Kuschkow auf 80 Kunden. "Die Nachfrage steigt immer weiter, auch von unserem Großhändler in Berlin", sagt der 47-Jährige. Trotzdem möchte er sich nicht erweitern: "Wir wollen ein kleiner Familienbetrieb bleiben." Michèle-Cathrin Zeidler

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 3.8.16 von Frau Zeidler

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Außerirdisch lecker und tierisch wild wird`s im Naturparkhaus

Bad Liebenwerda Am Mittwoch, 10. August, wird um 14. 30 Uhr in der Mit-Mach-Küche des Naturparkhauses in Bad Liebenwerda wieder unter fachkundiger Anleitung gemixt, gerührt, geschnitten und gebacken. Unter dem Motto "Außerirdisch lecker" können Ufos und andere spacige Leckereien zubereitet und anschließend beim Weltraumpicknick gemeinsam gegessen werden (Kosten fünf Euro pro Person).Am 11. August, um 14.30 Uhr, wird es dann "Tierisch wild" im Naturparkhaus. Unter diesem Motto können sich Spürnasen im Naturparkhaus auf die Suche nach Alfred Auerhahn begeben. Das Wappentier des Naturparks wird in Experimenten und Spielen erforscht (Kosten 2,50 Euro pro Person).Anmeldung: Telefon 035341 471594 oder E-Mail an info@naturpark-nlh.de

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 30./31.7.16 von Frau Posern

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Ausserirdisch-lecker-und-tierisch-wild-wirds-im-Naturparkhaus;art1059,5535061

Schnitzeljagd besonders auf Streuobstwiese beliebt - Naturpark lädt in Sommerferien zum Geocaching ein

Bad Liebenwerda Mit einem Erlebnis-Tipp für die Sommerferien wartet der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft auf. Bereits seit Ostern können sich die Liebhaber der modernen Schnitzeljagd dort auf die Suche nach verborgenen Schätzen begeben.   Beim Geocaching wird mit viel Spaß und Freude und oft im Team die Region erkundet. Sechs thematische Naturpark-Geocaches locken Besucher aus nah und fern zu interessanten Orten im Naturpark und vermitteln nebenbei viele Informationen zu den besonderen Charakteristika der Niederlausitzer Heidelandschaft. Wer fünf thematische Caches gelöst hat, erhält die Koordinaten für den finalen sechsten Cache der Serie und kann den Multicache abschließen. Bereits 141 Besucher suchten und fanden mindestens einen der Schätze, die sich im ganzen Naturparkgebiet verstecken, informiert Sandra Spletzer vom Naturparkhaus. Als besonders beliebt zeige sich der Cache "Streuobstwiese". 35 Interessierte begaben sich bisher auf Schatzsuche und erfuhren ganz nebenbei Wissenswertes zum Naturpark und seine artenreichen Streuobstwiesen rund um Kraupa, Hohenleipisch und Döllingen. "Geocaching erhöht die touristische Attraktivität des Naturparks, erschließt neue Zielgruppen, dient der Besucherlenkung und macht die Region überregional bekannt", so Sandra Spletzer weiter. Die Erstellung und Pflege der Naturpark-Geocaches werde durch die finanzielle Unterstützung der Volksbank Elsterland eG ermöglicht. Geocaching ? so funktioniert's: Nach Anmeldung auf einem der freien Internetportale (kostenlos) wie zum Beispiel www.geocaching.com oder www.opencaching.com kann zwischen verschiedenen Geocaches ? kleinen in der Region versteckten Schätzen ? ausgewählt werden. Um den Schatz zu finden, muss meist ein Rätsel gelöst werden. Die richtige Lösung ergibt dann die Koordinaten des Verstecks und man kann sich auf die Suche begeben. Jeder Cache beinhaltet ein Logbuch vor Ort, in dem sich alle Finder eintragen, digital wird der Fund ebenfalls geloggt. Bei einem "Multi-Cache" wie den Naturpark-Caches ist oft noch ein Hinweis auf den Zielcache (Endcache) versteckt. Wird bei einem Multi-Cache die Suche durch alle Caches fortgesetzt, so endet die Schnitzeljagd dann bei dem großen Schatz. Dieser ist manchmal mit einem Souvenir versehen, das gegen ein anderes ausgetauscht werden darf.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 26.7.16 von Frau Posern

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Schnitzeljagd-besonders-auf-Streuobstwiese-beliebt;art1059,5529913

Naturpark-Förderverein bestätigt Vorstand im Amt

Auszug aus dem Kreisanzeiger vom 20.7.16

Radtour ins Revier der Auerhühner - ein Erlebnis! - Mit dem Förderverein des Naturparks unterwegs

Bad Liebenwerda 15 naturinteressierte Radler sind der jüngsten Einladung des Fördervereins Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft gefolgt und zu einer Tour ins Revier der Auerhühner gestartet. Dieter Lehmann war dabei und berichtet. Bei idealem Sommerwetter ging es unter Führung von Sandra Spletzer über Zeischa, vorbei am Waldbad, bis nach Kraupa. Dort wurde an zwei großflächigen Informationstafeln erstmals Halt gemacht. Sandra Spletzer gab Hintergrundinformationen über das Auerhuhn-Projekt der Naturparkverwaltung. Das Auerhuhn (lat. Tetrao urogallus) war einst Charaktervogel der Beerstrauch-Kiefernheiden und Traubeneichenwälder in der Lausitz. Durch menschliche Einflüsse verschlechterten sich die Lebensbedingungen für diese Rauhfußhühnerart, deren Bestände sich seit etwa 1970 dramatisch verringerten. Das letzte Auerhuhn wurde 1998 in der Rochauer Heide gesichtet. Seit 2012 wird durch den Förderverein Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft ein Wiederansiedlungs-Projekt verwirklicht.Weiter ging die Radtour auf zumeist naturbelassenen Wegen durch die inzwischen wieder blaubeerreichen Wälder und entlang großräumiger Heideflächen, deren prachtvolle Blütezeit Mitte August beginnt. Am Rastpunkt "Drei Eichen" gab Sandra Spletzer sehr ausführlich weitere Informationen zum Auerhuhn-Projekt. Die Wiederansiedlungen wurden durch Einfangen von wild lebenden Auerhühnern in Schweden möglich. Die ersten 20 Auerhühner wurden im Frühjahr 2012 in der Liebenwerdaer Heide ausgewildert. Weitere Freisetzungen folgten in den Jahren danach. Inzwischen leben etwa 60 Auerhühner in den Heidewäldern zwischen Liebenwerda und Oppelhain, und es hat dort auch schon Nachwuchs gegeben.Auf die Frage einer aus Mecklenburg stammenden Teilnehmerin an der Radtour, warum das Auerhuhn ausstarb, gab Sandra Spletzer sehr ausführliche Informationen.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 20.7.16

Neues Schulklassenprogramm zum Auerhuhn im Naturparkhaus ab sofort buchbar

Auszug aus dem Kreisanzeiger vom 20.7.16

Lebensraum für Eisvogel & Co. - Die Natur hat die Waldschleife der Kleinen Elster bei Schadewitz schon überbaut

Schadewitz Die Waldschleife der Kleinen Elster bei Schadewitz überrascht selbst die Planer und Bauleute. Es ist die neunte Schleife, die dem Fluss wieder mehr Leben bringen soll. In kürzester Zeit hat die Natur ein ordentliches Stück nachgeholfen. <figure align="left" itemtype="http://schema.org/ImageObject" class="articleImage gradient clearfix zoom"></figure> Anfang des Jahres war es noch ein Plan: Die Kleine Elster sollte wieder im Bogen ums Schadewitzer Wäldchen fließen. Anfang Februar begann die Meli Bau GmbH Herzberg im Auftrag der Flächenagentur Brandenburg mit den Arbeiten am Unterlauf. 2300 Kubikmeter Boden wurden abgetragen. Archäologische Untersuchungen begleiteten die Arbeiten. Entstanden sind 280 Meter neues Gerinne mit einer mittleren Solbreite von einem Meter rund um die 0,7 Hektar große Insel mit der Baumgruppe, die der Schleife ihren Namen gab. Einbauten an den Ufern, wie Wurzelstubben und Stammholzbuhnen, sorgen für Abwechslung, Lebensraum und spezielle Erosionen. An nicht wenigen Stellen ist der Fluss noch zwölf bis 14 Meter breit. Die Fließgeschwindigkeit lässt zu wünschen übrig, die Ufer wirken eintönig und leblos. Wegen der Bergbau-Senkungswässer hat der Mensch in den 1970er-Jahren eingegriffen. Mit dem Renaturierungsprojekt wird dem Fluss zwischen Doberlug-Kirchhain und Bad Liebenwerda Natürlichkeit und Artenreichtum zurückgegeben. Ein ehrgeiziges und viel beachtetes Projekt. Seit Ende Mai schon fließt Wasser durch die Waldschleife. Ein Überlaufdamm wurde geschaffen. Kostenrahmen und Bauzeit wurden eingehalten. Junge Erlen und Eichen säumen den Kanal. Am Mittwoch haben sich Ranger, Gewässer-Experten und andere Fachleute vom Ergebnis überzeugt. Hubertus Brückner, Geschäftsführer des Gewässerverbandes Kleine Elster-Pulsnitz sagt: "Es ist ein Glückstreffer für die Kleine Elster." Dem großen Ziel, einem guten ökologischen Zustand des Flusses, ist man an der Waldschleife schneller als gedacht ein ordentliches Stück näher gekommen. "Seit dem Bau der Klosterschleife in Doberlug-Kirchhain vor zwei Jahren wird ein neues Konzept verfolgt", erklärte Uwe Bielagk, verantwortlicher Projektleiter der Bad Liebenwerdaer Ingenieurgemeinschaft WTU. Der Mensch überlässt den letzten "Schliff" den Eigenkräften der Natur. Bielagk: "Das Gerinne wird bewusst kleiner gehalten. Bei höheren Abflüssen soll es sich selbst gestalten. Biotopstrukturen sollen sich entwickeln." Ein Riesenregen habe an der Waldschleife geholfen. "Wir haben bestimmt zehn Jahre eingespart. Es gab Abbrüche. Steilufer mit 90 Grad haben sich entwickelt. Ideal für den Eisvogel und die Uferschwalben." Naturfreund und Angler Wolfgang Mittelstädt aus Schönborn bestätigt: "Der Biber ist längst da und den Eisvogel habe ich beim Füttern beobachtet. Die Kiesbänke sind schöne Laichhabitate für Fische."

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 16./17.7.16 von Frau Lehmann

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/finsterwalde/Lebensraum-fuer-Eisvogel-Co;art1057,5521122

Naturpark-Radtour zum Revier des Auerhuhns

Bad Liebenwerda. Der Förderverein Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft lädt für Samstag, 16. Juli, zu einer Radtour durch den Naturpark ein. Die etwa vierstündige Tour führt durch das Revier des Auerhuhns. Unterwegs gibt es viel Wissenwertes über den Charaktervogel, zu seinem Vorkommen und der Wiederansiedlung im Naturpark. Die Strecke beträgt etwa 25 Kilometer. Treff ist um 13 Uhr in Bad Liebenwerda. Um Anmeldung wird gebeten er e-mail (info(at)naturpark-nlh(dot)de oder telefonisch (035341471594). Für Kurzentschlossene ist eine Anmeldung bis eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn möglich.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 14.7.16

Werenzhain sagt Dankeschön

Werenzhain. Der Ortsbeirat Werenzhain hat für Freitag, 15.Juli, Helfer, Untertützer, Akteure und Sponsoren zur Dankeschön-Veranstaltung in den Atelierhof eingeladen. Damit will man die großartige Unterstützung beim Ausrichtendes diesjährigen Naturparkfestes, das zu einer ganzen Naturparkfestwoche ausgedehnt wurde und von Erfolg gekrönt war, würdigen.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 11.7.16 von Frau Lehmann

 

 

Naturpark setzt auf saftige Steaks und Obstgehölze / Aktionen "Regionale Speisekarte" und Gartenplausch

Bad Liebenwerda. Die Mitarbeiter des Naturparks Niederlauistzer Heidelandschaft haben für die Sommermonate wieder attraktive Angebote zusammengestellt: Bis zum 12. August läuft die Aktion "Regionale Spezialitäten aus Pfanne und Grill".

Neun Gaststätten bieten Naturpark-Mitarbeiterin Andrea Opitz zufolge eine große Auswahl an feinsten Gerichten rund ums Steak. Auf Geschmack, Zarheit und Herkunft als Zeichen höchster Qualität werde besonders Wert gelegt.

Mit dabei bei der Regionalen Speisekarte sind: Vetternwirtschaft Finsterwalde, Arcus Hotel Elsterwerda, "Goldener Löwe" Hohelepisch, Landgasthof "Zu den drei Rosen" Winkel, Parkrestaurant Holzhof Elsterwerda, Parkschlösschen Maasdorf, Gasthof "Zur Linde" Saathain, Waldschänke Bad Erna und oberer Gasthof Hirschfeld.

Am 24. Juli öffnet der Pomologische Schau- und Lehrgarten Döllingen von 14 bis 17 Uhr wieder zum Gartenplausch und Kaffeeklatsch. Man kann beim Spaziergang im Garten viele alte Obstsorten entdecken. In Döllingen wachsenauf drei Hektar etwa 400 verschiedene Obstgehölze. Zum Gartenplausch werden die ersten pflaumenund Mirabellen reif sein.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 12.7.16

Döllingen Am Sonntag ist zwischen 14 und 17 Uhr wieder zum Gartenplausch in den Pomologischen Schau- und Lehrgarten in Döllingen eingeladen. Die vier Hauptobstarten Apfel, Birne, Kirsche und Pflaume sowie verschiedenes Beerenobst, Nuss- und heimische Wildfrüchte wachsen im Garten. Zur Zeit sind Kirschsorten und Felsenbirnen reif. Gern können diese probiert werden. Wer Felsenbirne noch nicht kennt, der sollte sich das süße Erlebnis nicht entgehen lassen. Vielen Gärtnern ist gar nicht bekannt, dass die Früchte überhaupt essbar sind. Dabei wurden Felsenbirnen früher als reine Obstgehölze angebaut. Sie erinnern in Aussehen und Geschmack ein wenig an Heidelbeeren, sie sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Gerbsäuren.

Service: Wer einen Obstbaum pflanzen möchte, erhält Rat.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 23.6.16

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Felsenbirnen-und-Kirschen-naschen;art1059,5497122

Auf Adebars Spuren

Wie balzt der Auerhahn - Naturparkhaus bietet neues Programm für Schulklassen

Bad Liebenwerda Ab sofort gibt es im Naturparkhaus Bad Liebenwerda ein neues buchbares Schulklassenprogramm für Schüler und Hortkinder der ersten bis sechsten Klasse. "Tierisch Wild ? auf der Suche nach Alfred Auerhahn" lädt Kinder ein, in etwa anderthalb Stunden auf spielerische und unterhaltsame Weise Wissen zum Wappentier des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft anzueignen.   Dabei werden Fragen beantwortet wie: Wie balzen Auerhähne? Was fressen die Küken? Und was machen Auerhühner im Winter? Unterstützt wird die Entwicklung und Durchführung des Programms von der Sparkassenstiftung "Zukunft Elbe-Elster Land". Erstmalig hat die 3. Klasse der Grundschule Gröden das Programm im Juni ausprobiert. Klassenlehrerin Lesche fand "das Programm sehr anschaulich und abwechslungsreich". Den Kindern bereiteten die vielen Mitmachaktionen und Spiele sichtliches Vergnügen, so Sandra Spletzer vom Naturpark-Förderverein. Das Programm ist ab sofort buchbar.  Informationen und Anmeldung: Naturparkhaus in Bad Liebenwerda, Tel. 035341 471594 oder www.naturpark-nlh.de

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 25./26.6.16 von Frau Posern

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Wie-balzt-der-Auerhahn;art1059,5498777

Am Samstag Naturpark-Radtour auf den Spuren der Weißstörche

Bad Liebenwerda Die nächste Naturpark-Radtour führt auf leichter Route am Samstag von 13 Uhr bis etwa 17 Uhr auf die Spuren der Weißstörche im Naturpark. Die Route führt entlang besetzter Horste im Naturpark. Es wird zur Weißstorchbetreuung der Region berichtet, dem Lebensraum der Vögel und besonderen Anekdoten rund um den Vogel. Die etwa 25 Kilometer lange Fahrradtour führt auf leichter Route zu vielfältigen Storchenhorsten im Naturpark. An den Naturpark-Radtouren können auch Kurzentschlossene teilnehmen ? eine Anmeldung ist bis eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn im Naturparkhaus möglich: Tel. 035341 471594, E-Mail info@naturpark-nlh.de. Treffpunkt ist an der Touristinfo auf dem Roßmarkt.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 23.6.16 von Frank Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Am-Samstag-Naturpark-Radtour-auf-den-Spuren-der-Weissstoerche;art1059,5497125

"Qual der Wahl" beim Fotowettbewerb

Auszug aus dem SonntagsWochenBlatt vom 5.6.16

Nächste Naturpark-Radtour führt nach Gut Saathain

Bad Liebenwerda Den Rosengarten auf Gut Saathain hat die nächste Naturpark-Radtour am Samstag von 13 Uhr bis 17 Uhr zum Ziel.  Die rund 25 km lange Route führt entlang der Schwarzen Elster nach Gut Saathain. Los geht es um 13 Uhr am Naturparkhaus, Markt 20, in Bad Liebenwerda. Eine Anmeldung ist bis eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn im Naturparkhaus oder unter der Telefonnummer 035341 471594 und per E-Mail an info@naturpark-nlh.de möglich.Die Teilnahme erfolgt gegen Spende. Veranstalter ist die Stadt Bad Liebenwerda in Kooperation mit dem Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft.Samstag, 28. Mai, von 13 Uhr bis 17 Uhr. Treffen ist am Naturparkhaus, Markt 20, in Bad Liebenwerda.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 26.5.16 von Frau Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/herzberg/Naechste-Naturpark-Radtour-fuehrt-nach-Gut-Saathain;art1056,5476663

Dobra setzt sich gegen Grünewalde durch - Naturparkfest in Werenzhain als Finale eines mehrtägigen Dorffestes / Trachtenkapelle sorgt für Stimmung

Werenzhain Das streng gehütete Geheimnis ist gelüftet: Auf der Bühne unter prächtiger Kastanie und dem Lindenbaum fliegt Gudrun Heydes Blumenstrauß in Siegerpose in die Höhe: Der Ortsteil Dobra der Kurstadt Bad Liebenwerda ist Naturparkgemeinde 2016. Der 365-Einwohner-Ort hat sich diesmal gegen Sorno, Lugau und die bereits mehrfach siegreiche Gemeinde Grünewalde aus dem Oberspreewald-Lausitz-Kreis durchgesetzt. Patrick Leske vom Ortsbeirat und Gudrun Heyde, die Ortsvorsteherin, sind begeistert. "Wir freuen uns wahnsinnig. Wir müssen uns tüchtig anstrengen, damit wir im nächsten Jahr das Naturparkfest bei uns starten können", sagt Gudrun Heyde spürbar gerührt auf der Bühne vor einem tollen Publikum. Das hat sich fast eine ganze Woche lang warmgelaufen für das Finale am gestrigen Sonntag. "Das ist ein unglaubliches Fest", lobt Lars Thielemann, Leiter der Naturparkverwaltung. Und Doberlug-Kirchhains Bürgermeister Bodo Broszinski spricht von einer cleveren Idee der Werenzhainer, als Vorjahressieger des Wettbewerbs Dorffest und Naturparkfest zusammen zu feiern.Tüchtig für Stimmung sorgen seit dem Vormittag die Musikanten der Trachtenkapelle Stammheim aus dem Schwarzwald. Da füllt sich sogar von Zeit zu Zeit trotz hochsommerlicher Temperaturen die Tanzfläche vor der Bühne. An Ständen entlang der Dorfstraße gibt es auserlesene Angebote, die auch von Werenzhainern offeriert werden ? so die Kräutertees von Kerstin Schiemann und die vom 92-jährigen Sattlermeister Alois Teuber gefertigten Taschen. Petra Wießner und Ilona Ertle von Naturwacht und Naturparkverwaltung kommen mit naturverbundenen Menschen wie Kerstin und Andreas Bormann aus Hohenleipisch ins Gespräch, die mit dem Rad anreisten. Eine 30-köpfige Radlergruppe vom Traditionsverein Theisa unter Leitung von Andrea Arndt hatte das Fest für den gemeinsamen Ausflug gewählt.Aus Herzberg waren Sepp und Christa Drobner gekommen. "Wir waren schon öfter bei den Naturparkfesten. Wir suchen uns gern aus, wo in der Region etwas Besonderes stattfindet", sagen die beiden und genießen den herrlichen Sonnentag mit Musik.Ein Extra-Dankeschön für das mitreißende, mit viel Liebe und vielen Akteuren gestaltete Fest geht stellvertretend an Iris Stöber und Lorena Kühne vom Atelierhof Werenzhain, der wie der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft in diesem Jahr 20. Geburtstag feiert. Zuvor hatte Iris Stöber mit dem erst im Februar vorigen Jahres gegründeten Chor "Werenzynas" unter Leitung von Beate Kunze auf der neu angelegten Streuobstwiese hinter dem Pferdekopfhaus "Komm lieber Mai und mache" gesungen. Aus gutem Grund. Denn hier wurde gestern ein Zeichen für naturverbundenes Handeln von Menschen gesetzt. Ortsvorsteher Uwe Roland teilt die Freude über zehn neu gepflanzte Obstbäume auch mit Landrat Christian Heinrich-Jaschinski.Die 1000 Euro Siegprämie von der Sparkasse Elbe-Elster für Werenzhain als Naturparkgemeinde 2015 sind gut angelegt. Ganz in der Nähe soll ein Rodelberg entstehen. Was die Dobraer mit ihrer Prämie machen werden, ist noch offen. "Wir sind gerade dabei, ein Leitbild für unseren Ort zu entwickeln", erklärt Gudrun Heyde.  

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 23.5.16 von Gabi Böttcher

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Gewinner ermittelt im Naturpark-Fotowettbewerb

Werenzhain Die drei Erstplatzierten des diesjährigen Fotowettbewerbes zum Naturparkfest sind ausgewählt. Das war eine schwere Entscheidung für die Jury mit Cordula Schladitz von der Naturparkverwaltung und Fotografenmeister Werner Neumann aus Elsterwerda an der Spitze. Insgesamt 170 Motive von 24 Autoren sind in der Naturparkverwaltung eingegangen. Unter dem Titel ,,Naturpark ? hier, wo ich zu Hause bin" fanden die Einsender imposante, ganz persönliche Blickwinkel. Werner Neumann: "Die Fotos sind von beachtlicher Qualität."Wichtig für die Entscheidung der Jury waren sowohl fotografische Aspekte als auch die Motivwahl, die die Heimatnote erkennen lassen sollte. Den Siegern winken Büchergutscheine und die Veröffentlichung ihres Fotos in der Heimatzeitung. Bis zum Sonntag können Besucher des Naturparkfestes ihre Favoriten wählen. Neben der Entscheidung der Jury, zu der auch ein Sonderpreis gehört, wird der Publikumsliebling am Sonntagnachmittag in Werenzhain bekannt gegeben.Die Ausstellung mit allen Wettbewerbsfotos wird am heutigen Freitag, 19 Uhr, im Saal des Atelierhofes eröffnet.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 20.5.16 von Gabriela Böttcher

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Musikalischer Schwung aus Stammheim - Trachtenkapelle aus dem Schwarzwald spielt auf beim Naturparkfest in Werenzhain / 35 Musiker samt Ortsvorsteher dabei

Werenzhain Musik aus dem Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord (Baden-Württemberg) erklingt gleich zweimal in der Festwoche zum Naturparkfest in der Niederlausitzer Heidelandschaft. Die Trachtenkapelle Stammheim reist an. Wir werden mit etwa 35 Musikern kommen. Darunter wird auch unser Ortsvorsteher Patrick Sekinger sein, der bei uns Klarinette spielt", teilt Maren Dobbert mit. Die Trachtenkapelle Stammheim spielt ein breites Repertoire: von volkstümlich (Polkas und Märsche) über bekannte Melodien (ABBA, Comedian Harmonists, Ray Charles) bis zu Oldies und modernen Pop-Songs ("Eloise", "Er gehört zu mir", Santana) können die Frauen und Männer spielen. "Wir haben auch einige gute Sänger in unseren Reihen, deshalb wird auch zum Gesangsmikrofon gegriffen", sagt Maren Dobbert.Die Trachtenkapelle war 1994 schon einmal in Werenzhain. Öfter aber hat das Tanzorchester dort gespielt, nämlich alle fünf Jahre zu den Feuerwehrjubiläen.Letzte Begegnung zwischen den Werenzhainern und Stammheimern war im vergangenen Sommer, als eine Delegation aus der Niederlausitz im Schwarzwald zu Besuch war. "Der Kontakt kam über Michael Lindner zu Stande, der vor einigen Jahren sehr überraschend verstorben ist. Er war nach der Wende beruflich in unserem Nachbarort Holzbronn tätig und hat damals in unserer Trachtenkapelle mitgespielt. Einige Jahre später ist er wieder zurück in seine Heimat, aber der Kontakt blieb bestehen", so Maren Dobbert.Bei zahlreichen Auslandsreisen, wie nach Südafrika, England, Russland, Hongkong und zuletzt im November 2015 nach Paraguay, konnte der nördliche Schwarzwald würdig vertreten werden.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 20.5.16 von Frau Lehmann

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Auerhuhn-Familie in der Lausitz wächst weiter - Mittwochabend sind 56 Wildfänge aus Nordschweden eingetroffen / Neue Freiheit in drei Waldgebieten

Bad Liebenwerda/Doberlug-Kirchhain/Luckau "Das war der mit Abstand erfolgreichste von den bisher vier Frühjahrsfängen", freut sich Lars Thielemann. Mit 56 Auerhühnern im Gepäck landete er am Mittwochabend auf dem Flugplatz in Schacksdorf. Wenige Stunden später sind die Tiere in ihre neue Heimat entlassen worden. Am 8. Mai war Lars Thielemann, Leiter der Naturparkverwaltung Niederlausitzer Heidelandschaft und der AG Auerhuhn, mit seinem Kollegen Udo List vom Naturpark Niederlausitzer Landrücken und dem insgesamt achtköpfigen Fängerteam nach Nordschweden aufgebrochen. Erstmals erweiterte man den Aktionsradius mit zwei Teams auf zwei Fanggebiete. Und das mit großem Erfolg. "Es genügt nicht zu wissen, wann und wo die Tiere an den Wegrändern auftauchen, es ist ein eingespieltes Fängerteam notwendig", sagt Lars Thielemann. Es habe diesmal alles perfekt funktioniert, so könne es weitergehen.Mittwoch, 17.45 Uhr, Flugplatz Schacksdorf bei Finsterwalde. Dr. Reinhard Möckel, einer der mit Fahrzeugen bereitstehenden Helfer, bemerkt die Cesna Caravan als erster. Naturwacht-Rangerin Monika Gierach aus dem Naturpark Niederlausitzer Landrücken: "Es ist immer wieder ein erhebendes Gefühl, wenn die Tiere ankommen. Da bekomme ich Gänsehaut."Die Cesna rollt heran, stoppt. Akribisch beschriftet und für die spätere Auswilderung vorbereitet sind die Pappkartons mit je zwei Tieren. Vorsichtig wird eine nach der anderen aus dem Flugzeug gehoben. Ohne Zeitverlust soll es weitergehen in die Wälder beziehungsweise für neun Tiere zunächst zum Anlegen eines Senders in die Greifvogelstation nach Oppelhain. Monika Gierach fährt schon mit zwölf Tieren los in die Rochauer Heide. Dorota Merta aus dem Forstamt Ruszow in Polen verlädt mit dem aus Polen gekommenen Fahrer ihre parallel mit einem Team in Schweden gefangenen elf Hennen. Foto: BöttcherErstmals trägt am Mittwoch ein zu Jahresbeginn geschlossener Kooperationsvertrag mit polnischen Auerhuhn-Akteuren Früchte. "Wir teilen uns die Flugkosten. Das ist eine richtige Win-Win-Situation", so Lars Thielemann. "We are happy", sagt auch Dorota Merta, die 18.30 Uhr auf dem Weg nach Ruszow ist. Für die heimischen Teams geht es kurz darauf in die Auswilderungsgebiete Liebenwerdaer Heide sowie ins Naturerbe-Gebiet Weißhaus der Deutschen Bundesstiftung Umwelt bei Doberlug-Kirchhain.Am Rande des Letzteren wartet Revierförsterin Manuela Holz. Gemeinsam mit Günter Hering, im Bundesfreiwilligendienst bei der Naturparkverwaltung in Bad Liebenwerda tätig, kann Lars Thielemann nach und nach 30 Tiere aus ihren Transportkartons entlassen. Drei erschöpft wirkende Vögel werden zunächst zur Beobachtung und Akklimatisierung in eine nahe gelegene Voliere gebracht. Die anderen starten rasant in die neue Umgebung. Ein kleines Wackeln am Karton und flugs sind die Auerhühner auf und davon. Um 19.40 Uhr das letzte. "Sie finden hier ein paradiesisches Nahrungsangebot vor. Und das Blaubeerkraut ist so hoch, dass sie eine gute Deckung haben", freut sich Lars Thielemann. In den Kartons fand er drei Eier. Zwei weitere befanden sich in anderen Kartons und 43 waren schon mit dem Flugzeug aus Schweden mitgekommen. Sie gehen in diesen Tagen in die Aufzuchtstation von Dr. Andrzej Krzywinski im polnischen Kadzidlo. Hier soll nach der Born-to-be-free-Methode (Aufzucht für Leben in freier Wildbahn) im besten Falle weiterer Nachwuchs für die Lausitz wachsen. Die Chance, dass darunter auch in freier Wildbahn so schwer zu fangende Hähne sind, ist groß.Für die Wiederansiedlung des Auerhuhns als Teil des Artenschutzprogrammes "Auerhuhn" in Brandenburg wünscht sich Lars Thielemann eine professionelle Projektkoordination und Begleitung. "Das kann man nicht so nebenbei machen", sagt der Leiter der Naturparkverwaltung. Bis zum Jahr 2020 können weiter je Jahr 60 Tiere aus Schweden geholt werden. Das sei wichtig, um eine stabile "Gründerpopulation" zu entwickeln.Zum Thema:Im Mai 2012 waren die ersten 28 Auerhühner aus Schweden im Naturschutzgebiet Forsthaus Prösa ausgewildert worden. Zu Pfingsten 2013 folgten weitere Tiere in der Rochauer Heide und erhöhten die Gesamtzahl auf 60 Tiere. Im vorigen Jahr kamen 18 Wildfänge im Frühjahr und drei im Herbst hinzu. Gegenwärtig wird von einem Bestand zwischen 30 und 40 Tieren ausgegangen. Ziel ist es, eine sich selbst tragende Population von mindestens 100 Tieren aufzubauen. Für eine Sensation sorgte 2014 der Nachweis, dass ein 2013 aus Schweden gebrachtes Huhn in der Rochauer Heide erfolgreich gebrütet hat. Inzwischen wurden sogar Enkel nachgewiesen.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 20.5.16 von Frau Böttcher

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Naturparkfest mit Filmen, Kutschen, Markt, Musik - In Werenzhain ist am Wochenende Unterhaltung nonstop angesagt

Werenzhain Das Naturparkfest 2016 in Werenzhain hält eine Angebotsvielfalt bereit, die für jedes Alter und jeden Geschmack etwas bieten dürfte. Den musikalischen Auftakt gab es gestern Abend mit einer Orgelandacht. Bis zum Sonntag geht es rund im Ort. Am heutigen Donnerstag wird ab 16 Uhr die Geschichte vom Gänseblümchen erzählt. Im Saal des Atelierhofes ist das Theaterstück von Kindern für Kinder zu erleben. Und diese Höhepunkte folgen am langen Wochenende:Freitag, 19 Uhr, Eröffnung der Fotoschau mit Ergebnissen des Wettbewerbes "Naturpark ? hier, wo ich zu Hause bin" im Atelierhof; 21 Uhr ? Filmnacht mit Stummfilmen und Musik.Samstag, 9.30 Uhr ? Sportfest mit Volleyball und Fußball auf dem Sportplatz Richtung Dübrichen; 14 Uhr ? Kindernachmittag mit Spielmobil im Atelierhof, 14.30 Uhr ? Nachmittag für Kinder mit Theaterstück "Der Wolf im Nachthemd" auf der Dorfplatz-Bühne; 17 Uhr ? Trachtenkapelle Stammheim; 19.30 Uhr ? Musikalischer Abend mit Nachwuchsbands aus Elbe-Elster.Sonntag, 10 Uhr ? Eröffnung des Naturparkmarktes auf der Werenzhainer Hauptstraße; 11 Uhr ? Musikalischer Frühschoppen der Trachtenkapelle Stammheim; 12 Uhr ? Offene Höfe mit Angeboten im Atelierhof Nr. 76, Schmiede und Sammlung Mahl Nr. 78 und beim Ländlichen Reit- und Fahrverein Nr. 84; 12.30 Uhr ? Kutschenkorso entlang des Dorfplatzes; 13 Uhr ? Übergabe Streuobstwiese am Pferdekopfhof; 14 Uhr ? Auszeichnung der Naturparkgemeinde 2016; 14.30 Uhr ? Kutschenkorso mit Präsentation der Gespanne auf dem Dorfplatz; 15.30 Uhr ? Musikalische Kaffeetafel mit dem Finsterwalder Saxofon Quartett und Jonas Gallin auf dem Dorfplatz; 17 Uhr ? Disco mit DJ Peter Marticke an der Bühne Dorfplatz.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 19.5.2016 von Frau Böttcher

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/finsterwalde/Naturparkfest-mit-Filmen-Kutschen-Markt-Musik;art1057,5471683

Kutschenkorso mit viel Schmuck aus Natur und Wald - Bis zu 20 Teilnehmer rollen über das Festgelände

Werenzhain Zobersdorf, Ponnsdorf, Lindena sind über Jahre zuverlässige Veranstalter für Kutschenkorsos. Mit dem Naturparkfest reiht sich auch Werenzhain ein. 15 bis 20 Gespanne werden am Sonntag, 22. Mai, im Dorf zu sehen sein, hofft Organisator Jürgen Mahl. Der Metallbauer und Niederlausitzer Kreishandwerksmeister spannt selbst mit an. "Ich weiß nur noch nicht, ob mit zwei, drei oder vier Gespannen", überlegt er.Die Teilnehmer kommen aus Elbe-Elster, aus dem Kreis Oberspreewald-Lausitz und vielleicht aus Luckau. Im Februar hatte Jürgen Mahl alle Freizeitfahrer zu einer Ideenschmiede nach Werenzhain eingeladen. "40 Leute waren damals da", erinnert er sich.Ordentlich was fürs Auge will man bieten. So werden Gespanne und deren Fahrer für ihre Ausfahrt zum Thema Natur und Wald rausgeputzt. Start ist am Dorfende beim Reitverein, der sich wie Jürgen Mahl an der Aktion "Offene Höfe" beteiligt. Bei Mahl in der Scheune kann man weitere alte Kutschen bestaunen ? noch nicht alle sind wieder aufgearbeitet. "Eine erste Runde zur Mittagsstunde führt den Korso über den Festplatz, bevor die Ausfahrt zum nördlichen Rand des Naturparks fortgesetzt wird. Ab 14.30 Uhr werden die Gespanne auf dem Festgelände von einem Moderator vorgestellt.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau von Frau Lehmann vom 18.5.16

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/finsterwalde/Kutschenkorso-mit-viel-Schmuck-aus-Natur-und-Wald;art1057,5470818

Bis Mittwoch schon 18 Auerhühner gefangen

Västerbotten Die zwei Auerhuhn-Fangteams aus der Lausitz, die am Mittwoch im Norden Schwedens angekommen waren, haben bereits 18 Tiere fangen können. Nach dem Aufbau der Volieren, in denen die Tiere bis zu ihrer Reise in die Lausitz betreut werden, ging es unverzüglich ans Werk. Zuvor waren die Volieren noch von den schwedischen Veterinären begutachtet und für in Ordnung befunden worden. Gegen 4 Uhr morgens machen sich die Fangteams um Lars Thielemann im Gebiet Västerbotten und Udo List in der südlich davon gelegenen Provinz Jämtland zum Fang auf. Am Abend sind sie dann erneut bis in die Nacht hinein entlang der abgeschmolzenen Straßenränder unterwegs. "Es lässt sich diesmal sehr gut an. Beim Start war das Wetter auf unserer Seite. Aber jetzt ist der Himmel verhangen und es könnte sogar Schnee geben", so Lars Thielemann gestern am RUNDSCHAU-Telefon.Die Fangteams hatten sich am Sonntag nach Schweden aufgemacht, um die Auerhuhn-Familie in der Liebenwerdaer und Rochauer Heide zu stärken. Insgesamt 60 Tiere dürfen 2016 von Schweden in die Lausitz wechseln. Aus hier aktuell etwa 40 Tieren soll eine sich selbst tragende Population von mindestens 100 Vögeln wachsen. Gabriela Böttcher

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 13.05.16 von Frau Böttcher

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Bis-Mittwoch-schon-18-Auerhuehner-gefangen;art1059,5467643,B::pic78814,3693196

Erstmals fangen zwei Teams Auerhühner in Schweden

Bad Liebenwerda Die Wiederansiedlung des Auerhuhns ? des Wappentieres des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft ? soll mit einer weiteren Fangaktion in Schweden vorangetrieben werden. Erstmals haben sich am Sonntag zwei Teams auf den Weg gemacht. Heute Nachmittag wollen sie ihre Ziele im angestammten Gebiet in Västerbotten und zusätzlich in der südlich davon gelegenen Provinz Jämtland erreichen. Lars Thielemann, Leiter des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft und der AG Auerhuhn, freut sich über die Genehmigung der schwedischen Behörden, in diesem Jahr erneut 60 Auerhühner fangen zu dürfen.Im engen Kontakt mit schwedischen Partnern ist der Zeitpunkt für die Aktion bestimmt worden. "Am Sonntag hieß es aus Schweden, die Tiere sind an der Straße", so Lars Thielemann, der gestern mit seinem Kollegen Udo List vom Naturpark Niederlausitzer Landrücken und dem insgesamt achtköpfigen Fängerteam bereits mit der Nachtfähre Rostock-Trelleborg nach Schweden übergesetzt hatte. Obwohl der Antrag auf Projektförderung noch bearbeitet wird, musste sich das Team auf den Weg machen, um das kurze Zeitfenster zu nutzen, in dem sich die Tiere bei schmelzendem Schnee an den Straßenrändern zeigen. Ohne die kurzfristige Unterstützung von den Partnern Naturschutzfonds Brandenburg, Landkreis Elbe-Elster, Hoheitsförsterei Luckau, Landeswaldoberförsterei Lübben, der Naturparkverwaltungen und der Naturwacht wäre das nicht möglich gewesen. Erstmals könnte auch eine Kooperation mit polnischen Auerhuhnfängern aus dem Forstamt Ruszow zur Kostenteilung beim Rücktransport der Tiere aus Schweden Früchte tragen. Je nach Fangverlauf rechnet Thielemann gegen Ende der Woche mit der Rückkehr aus Schweden. Hoffentlich erfolgreicher als im vorigen Herbst. Hier musste man sich mit drei gefangenen Auerhühnern zufriedengeben.

Auszug aus der Lausitezr Rundschau vom 10.5.16 von Gabi Böttcher

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Lausitzer-fangen-erstmals-mit-zwei-Teams-Auerhuehner-in-Schweden;art1059,5464669

Anja Obenaus freut sich auf ihr Amt als Blütenkönigin des Naturparks

Döllingen Mehrere tausend Besucher haben bei strahlendem Sonnenschein in einer Kulisse aus unzähligen leuchtenden Farben das Blütenfest im Pomologischen Schau- und Lehrgarten in Döllingen am 1. Mai besucht. Einige Gäste nahmen schon zu früher Stunde an der Krönungszeremonie der neuen Blütenkönigin teil. "Ich liebe meine Heimat im Süden von Brandenburg", beschrieb Anja Obenaus (21) aus Döllingen in ihrer Antrittsrede einen der Gründe, das Amt der Blütenkönigin für zwei Jahre auszuüben. Sie wolle damit für ihre Heimat über Döllingen, das Amt Plessa und den Landkreis Elbe-Elster hinaus für die Schönheit und Besonderheiten unserer Region werben.In der atemberaubenden Kulisse unzähliger blühender Obstbäume wurde Anja Obenaus in einer rührenden, fast einstündigen Zeremonie zur neuen Blütenkönigin gekrönt. Der Heimatverein "Die Lobenburger" hatten mit ihrer Trainerin Carla Throne mit den Lobenburger Spatzen ein Einmarschprogramm einstudiert. Zuvor dankten alle Beteiligten aus Gemeinde, Amt, Naturpark und Vereinen Amtsvorgängerin Elisabeth Assel (30) aus Bad Liebenwerda. Von Schirmherrin Barbara Hackenschmidt, welche an diesem Tag ihren 61. Geburtstag feierte, bekam Anja ihre neue Schärpe über die Schulter gebunden. Mit der Krone vollendete dann Naturparkchef Lars Thielemann die Krönungszeremonie.Äppelmoid Jana Reichel (36) sagte ihr bei der Ausübung ihres neuen Amtes Unterstützung zu. Dabei war die neue Blütenkönigin selber schon einmal Monarchin in Döllingen, als Schützenkönigin der Döllinger Gilde. Von Vereinschefin Petra Wetzel bekam Anja neben Glückwünschen und Blumen ein Starter-Set an verschiedenen Werbematerialien mit dem Bild der neuen Blütenkönigin.Naturparkchef Lars Thielemann überreichte ihr einen dicken Ordner an Informationsmaterial über den Pomologischen Schau- und Lehrgarten und den Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft. Mit dem damit gesammelten Fachwissen muss Anja Obenaus dann, genau wie ihre Vorgängerinnen, bei verschiedenen repräsentativen Anlässen bis zur Landes- und Bundesebene nicht nur optisch eine gute Figur machen. "Eine Blütenkönigin muss das Amt nicht nur antreten, sondern auch für zwei Jahre ausfüllen", meinte Lars Thielemann. Die Erfahrung zeige, das die Mädchen auch danach noch weiterhin Blütenkönigin bleiben, was sich daran zeige, dass auch ehemalige Königinnen immer wieder mit Krone und Schärpe an offiziellen Veranstaltungen teilnehmen. Gleich nach der Krönung wurde Anja Obenaus von Barbara Hackenschmidt und Martina Mieritz zum 9. September nach Potsdam zum SPD-Sommerfest eingeladen.Beim der Krönung folgenden traditionellen Rundgang durch den Pomologischen Garten konnte die neue Monarchin bei ihren ersten offiziellen Amtshandlungen gleich insgesamt drei neue Baumpatenschaften an die Baumpaten übergeben.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 7./8.5.16 von Veit Rösler

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Anja-Obenaus-freut-sich-auf-ihr-Amt-als-Bluetenkoenigin-des-Naturparks;art1059,5462995,B::pic78800,3689159

Zum Auftakt der Obstsaison - Blütenfest in Döllingen

Döllingen Das traditionelle Blütenfest eröffnet am Sonntag die Obstsaison im Pomologischen Garten in Döllingen. Höhepunkt wird in diesem Jahr die Krönung der neuen Blütenkönigin sein. Dieser Festakt mit anschließendem Rundgang durch den Garten findet um 10 Uhr statt, informiert Andrea Opitz vom Team der Veranstalter der Naturparkverwaltung.Die Schwarzheider Musikanten spielen ab 11.30 Uhr zum Frühschoppen auf. "Liebe geht durch den Magen" ein Stück der Theatergruppe des DRK, Wohnstätte Haus Winterberg  ab 15.30 Uhr  und die Blütenshow mit den Lobenburgern ab 14.30 Uhr sind weitere Programmpunkte am Nachmittag. Mit-Mach-Angebote für Kinder und Führungen im Garten lassen keine lange Weile aufkommen.Auch ein kleiner Markt mit regionalen Köstlichkeiten und Bioprodukten lädt zum Einkaufen ein. Gärtner bieten Raritäten für die Frühjahrspflanzung an. Traditionell stehen auch verschiedene Tomatenpflanzen alter Sorten und außergewöhnliche Beet- und Balkonpflanzen im Angebot.Für das leibliche Wohl wird mit Deftigem aus der Gulaschkanone und vom Grill und frisch gebackenem Kuchen mit Früchten aus unserem Garten gesorgt.Sonntag, 1. Mai, 10 bis 18 Uhr, Blütenfest im Pomologischen Schau- und Lehrgarten Döllingen

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 28.4.16 von Gabi Böttcher

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/herzberg/Zum-Auftakt-der-Obstsaison-Bluetenfest-in-Doellingen;art1056,5451083

Weißstörche im Anflug

Auszug aus dem Kreissanzeiger vom 20.4.16

Blütenfest am Pomologischen Schau- und Lehrgarten Döllingen

Auszug aus dem Kreisanzeiger vom 20.4.16

Kurz notiert

... Naturparkgemeinde wollen in diesem Jahr vier Gemeinden werden. Grünewalde und Lugau bewerben sich erneut, Sorno und Dobra steigen zum ersten Mal in den Wettbewerb ein. Am 13. April wird die Bewertungskommission alle vier Orte bereisen. Seit 1999 lobt der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft den Wettbewerb aus. Naturparkgemeinde 2015 ist Werenzhain. Der Ort will in diesem Jahr nicht nur das Naturparkfest am 22. Mai feiern, sondern gleich eine Festwoche vom 17. bis zum 22. Mai gestalten. Die Sieger des Wettbewerbes erhalten 1000 Euro Preisgeld und einen in Zusammenarbeit mit dem Naturpark gestalteten Werbeflyer für den Ort. Frank Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/herzberg/Kurz-Notiert;art1056,5442497

Weißstörche im Anflug - Ostern erste Adebare gelandet

Naturpark-Radtouren straten mit Runden zu den Streuobstwiesen

Bad Liebenwerda In Kooperation mit der Stadt Bad Liebenwerda finden auch in diesem Jahr wieder von April bis September monatlich geführte Radtouren zu den Höhepunkten des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft statt. Neu ist, dass die Radtouren gegen eine Spende angeboten werden, so die Naturparkverwaltung. Die erste Naturparkradtour dieses Jahres führt am Samstag, 23. April, von 13 bis circa 17 Uhr zu den Streuobstwiesen rund um Hohenleipisch. Die etwa 28 Kilometer lange Route führt durch frühlingshafte Wälder und Wiesen. Wissenswertes zu Geschichte und naturkundlichen Besonderheiten der Streuobstlandschaften wird vermittelt. Los geht es um 13 Uhr am Naturparkhaus in Bad Liebenwerda am Markt 20.An den Radtouren können jetzt auch Kurzentschlossene teilnehmen. Anmeldungen sind bis eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn im Naturparkhaus möglich: Telefon 035341 471594, E-Mail an info@naturpark-nlh.de.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 9./10.4.16 von red/pos

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Naturpark-Radtouren-starten-mit-Runden-zu-den-Streuobstwiesen;art1059,5442464

April, April im Tierreich

April, April ? zum Monatswechsel dürfen Mitmenschen nach Lust und Laune ausgetrickst werden. Aber gibt es das auch in der Natur? Können Tiere und Pflanzen betrügen? Dieser Frage gingen 26 Spürnasen zusammen mit Umweltpädagogin Ilona Ertle im Naturparkhaus Bad Liebenwerda nach. Bad Liebenwerda. Libellen sind in der Lage eine Stunde lang zu tauchen und sind sogar schneller als ein Luchs ? nicht nur für die Kinder, sondern auch für ihre Eltern und Großeltern gab es beim Spürnasennachmittag im Naturparkhaus Bad Liebenwerda Neues zu erfahren. Unter dem Motto "Betrug und Täuschung im Tierreich" lernten die Spürnasen spielerisch, dass sich nicht nur Menschen gegenseitig in den April schicken. Auch einige Tiere nutzen den "Aprilscherz", um an Nahrung zu gelangen oder sich vor Feinden zu schützen.Ingrid Rohkitte kommt gerne mit ihren Enkelkindern zu den Spürnasen. "Ich kann das Programm nur empfehlen. Die Nachmittage sind eine schöne Feriengestaltung für die Kinder. Und auch Erwachsene können etwas lernen", sagt die Bad Liebenwerdaerin. Auch ihre zehnjährige Enkelin Emma ist begeistert: "Ich finde es hier schön, weil man immer Neues erfährt." Sie und ihre Schwester sind bei den Spürnasennachmittagen oft dabei."Viele Kinder kommen häufiger, deshalb haben wir Pässe und Stempel eingeführt", erklärt Ilona Ertle, Umweltbildnerin des Naturfördervereins der Niederlausitzer Heidelandschaft. Sie hat die Spürnasen ins Leben gerufen. "Jedes Kind erhält bei der ersten Teilnahme einen Pass und bei jedem Besuch einen neuen Stempel", erklärt sie. Wer am Ende der Saison fünf Stempel hat, darf sich etwas aus der Überraschungskiste aussuchen.Die Spürnasennachmittage finden in den Ferien donnerstags um 14.30 Uhr statt. "Manchmal erhalte ich mehr Anmeldungen, als unser Platz hergibt. Dann fällt es mir schwer, nein zu sagen", so Ilona Ertle. Im Schnitt nehmen 15 bis 20 Kinder teil. "Das Angebot spricht naturinteressierte Schüler zwischen sechs und elf Jahren an. "

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 8.4.16 von Sandra Hoppe

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Rangertour"Durch das Blütenmeer"

In Kürze

Ranger-Tour. Die Rangerin Petra Wießner führt am morgigen Samstag, 28. März, Interessierte durch den Gutspark von Saathain. Die Naturfreunde machen sich entlang des ehemaligen Flußbettes auf die Suche nach einem Blütenmeer auf dem Waldboden. Die Wanderung dauert etwa zwei Stunden. Treff ist um 14 Uhr am Gutspark in Saathain. Saison im Naturparkhaus. Am Sonntag, 29. März, erwacht dass Naturparkhaus in Bad Liebenwerda zum Leben. Ein buntes Programm stimmt Erwachsene und Kinder auf das bevorstehende Frühjahr ein. Beginn ist 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 1.4.16

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/herzberg/In-Kuerze;art1056,4962925

Auf der Suche nach dem versteckten Schatz - Moderne Schnitzeljagd im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft

Seit Ostern können sich die Liebhaber der modernen Schnitzeljagd im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft auf die Suche nach verborgenen Schätzen begeben. Cache "Auerhuhnheimat" ist besonders geliebt. Jasmin Gerlach (Mitte) hat das Projekt in ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr entwickelt. Beate Schreiber (r.) und Sandra Spletzer (l.) freuen sich über diese Angebotserweiterung im Naturpark. Foto: Frank ClausBad Liebenwerda. Der Naturförderverein der Niederlausitzer Heidelandschaft hat Ostern ein neues Projekt gestartet: das Geocaching, eine moderne Schatzsuche mittels GPS-Daten. Entwickelt wurde das Projekt von Jasmin Gerlach während ihres Freiwilligen Sozialen Jahres beim Naturförderverein. "Wir wollen mit diesem Angebot mit der Zeit gehen", sagt Sandra Spletzer vom Naturpark. Die Beobachtung zeige, dass nicht nur junge Menschen vom Geocaching fasziniert sind. "Auch die ältere Generation erkundet auf diese Weise gerne die Landschaft", so Sandra Spletzer.Beate Schreiber, Marktbereichsleiterin der Volksbank, ist ebenfalls von der neuen Freizeitgestaltung begeistert. "Wir unterstützen dieses Projekt, weil dadurch das touristische Potenzial des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft weiter erhöht wird." Schließlich werde beim Geocaching mit viel Spaß und Freude die Natur der Umgebung näher kennengelernt.Aber wie funktioniert das Geocaching nun genau? Nach Anmeldung auf der Internetseite "geocaching.com" kann zwischen sogenannten "Geocaches", das sind kleine versteckte Schätze, ausgewählt werden. Um den Schatz zu finden, muss vorab ein Rätsel gelöst werden. Die richtige Lösung ergibt dann die Koordinaten und damit auch die Route. Jedes Cache beinhaltet ein Logbuch, in dem sich alle Finder eintragen, sowie die Koordinate für den nächsten Cache. Wird die Suche fortgesetzt, so endet die Schnitzeljagd dann bei dem großen Schatz. Dieser ist mit einem Souvenir versehen, welches gegen ein anderes ausgetauscht werden darf.Seit Freitag sind alle sechs Geocaches im Naturpark freigeschaltet. "Bisher wurden die Caches 20-mal geloggt", sagt Sandra Spletzer vom Naturparkhaus Bad Liebenwerda. "Am beliebtesten ist bisher der Cache ?Auerhuhnheimat' mit sechs Logs."Zum Thema:Bernhard Hoecker und Tobias Zimmermann kommen am Freitag, 8. April, um 19.30 Uhr mit ihrem Buch "Neues aus Geocaching" ins Bürgerhaus Bad Liebenwerda. Karten gibt es an der Tourist-Information und im Restaurant Burgkeller in Bad Liebenwerda. Bereits ab 18.15 Uhr findet vor dem Bürgerhaus ein Meet and Greet für Locals and Visitors der Geocaching-Szene statt. Ab 19 Uhr soll dabei ein Logbuch herumgereicht werden.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 30.3.16 von Sandra Hoppe

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Fotowettbewerb 2016 - "Naturpark - hier wo ich zu Hause bin"

Auszug aus dem Wochenkurier vom 27.3.16

Wettbewerb um die Naturparkgemeinde des Jahres - Gemeinden müssen bis zum 31. März ihre Bewerbungsunterlangen einreichen

Bad Liebenwerda Der Wettbewerb um die Naturparkgemeinde des Jahres ist in vollem Gange. Traditionell wird die Auszeichnung auf dem Naturparkfest am 22. Mai vergeben. "Für alle Gemeinden, die sich am Wettbewerb um die Naturparkgemeinde des Jahres beteiligen wollen, möchten wir an den Bewerbungsschluss erinnern", sagt Cordula Schladitz vom Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft. Die Bewerbungsunterlagen müssen bis Donnerstag, 31. März, in der Naturparkverwaltung, Markt 20 in Bad Liebenwerda abgegeben werden müssen. Auch in diesem Jahr gilt wieder, dass die eingereichten Wettbewerbsunterlagen auf Wunsch der Gemeinde bis zu drei Jahre ihre Gültigkeit behalten können. "Damit möchten wir den Aufwand, den die Zusammenstellung der Wettbewerbsunterlagen mit sich bringt, minimieren" so Cordula Schladitz.Am 13. April wird das Kuratorium des Naturparks gemeinsam mit der Lausitzer Rundschau die Bewerbergemeinden bereisen, um sich vor Ort über die Aktivitäten der Gemeinde zu informieren. In geheimer Wahl wird dann der Sieger des Wettbewerbs ermittelt. Mit dem Titel Naturparkgemeinde ist gleichzeitig ein Preisgeld von 1000 Euro, zur Verfügung gestellt von der Sparkasse Elbe-Elster, verbunden. Dazu kommen der Druck eines Faltblattes und ein Schild mit der Aufschrift Naturparkgemeinde 2016. Außerdem wird die Naturparkverwaltung wiederum ein "Naturparkprojekt" in der Siegergemeinde finanziell unterstützen.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau von Frau Claus

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Fotowettbewerb 2016 "Naturpark - hier wo ich zu Hause bin"

Auszug aus dem Wochenkurier vom 19.3.16

Wer wird Naturparkgemeinde?

Auszug aus dem Wochenkurier vom 19.3.16

Der Natur auf der Spur / Naturpark-Schnuppertag kommt gut an / Ziel ist Bildung einer neuen Junior-Ranger-Gruppe

Domsdorf Der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft geht aktiv auf Nachwuchs-Suche und will eine neue Junior-Ranger-Gruppe ins Leben rufen. Am Schnuppertag ist das Interesse groß. An sieben Stationen haben die Mädchen und Jungen Geheimnisse der Natur entdeckt. Nadja Ober, selbst noch neu im Naturpark, wird die Junior-Ranger anleiten. Foto: ClausWenn alle bei der Stange bleiben und vielleicht noch der eine oder andere dazu kommt, dann "ist das ein feines Ergebnis". Nadja Ober, eine der Naturpark-Rangerinnen, freut sich am Sonnabend jedenfalls über die beachtliche Resonanz. 17 Mädchen und Jungen sind zum Schnuppertag an die Brikettfabrik "Louise" nach Domsdorf gekommen und wollen testen, ob sie als Junior-Ranger geeignet sind.Der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft setzt auf die jungen Leute, will die späteren Natur-Bewahrer und ?Schützer frühstmöglich heranziehen. Diesmal sind Kinder zwischen sechs und neun Jahren eingeladen.Die alten Hasen haben sich einiges einfallen lassen und sind mit gutem Vorbild vorangegangen. Alle vier Ranger, neben Nadja Ober sind das noch Ina Tschiesche, Tino Gärtner und Petra Wießner, sind dabei. Mit Gunter Ober und Erich Kocurek helfen auch noch zwei Ehenamtliche mit aus und die aktuellen Junior-Ranger, also die "Großen" sind ebenso am Start.Sieben Stationen sind auf der Wiese aufgebaut. Dabei können die Jüngsten Spuren im Sand lesen ? erstaunlich, was sie schon alles wissen ? sich aus Gips ein Trittsiegel gießen und beim Kräutermemory herausbekommen, was ihnen bei verbundenen Augen unter die Nase gehalten wird. Ihre Aufgabe: aus vielen Sorten später wieder ein spezielles Kraut erschnuppern. Was kriecht und krabbelt denn da und wo lebt welches Insekt am liebsten? Am Insektenhotel lernen die Steppkes die Wohnzimmer von Käfer, Wespe und Co. kennen. Das Pflanzenmemory ist nicht so einfach. Welche Frucht oder Blüte passt zu welchem Blatt oder zu welchem Nadelzweig? Da hat auch die Redakteurin so ihre liebe Not. Und weil Natur entdecken auch Spaß machen soll, geht es beim Zapfenzielwerfen lustig zu. An einem Wolpertingerbaum sind Dinge befestigt, die dort eigentlich nicht wachsen. Äpfel am Nadelbaum, Senfbecher am Zweig, Folientüten in der Krone, das alles gehört da natürlich nicht hin und die Kinder erkennen es mittels Fernrohr bestens und haben ihren Spaß.Fast drei Stunden beschäfigen sich die Jüngsten mit Dingen in der Natur und nun steht die spannende Frage: Bleiben sie dabei? Werden die Eltern ihnen den Besuch der regelmäßigen Treffen ermöglichen? Dann soll es richtig raus gehen in die Natur. Tiere beobachten, Pflanzen kartieren, kleine Tabellen aufstellen. "Domsdorf bietet uns beste Bedingungen", sagt Nadja Ober. Und es liegt einigermaßen zentral im Kreisgebiet. Sie freut sich, dass das Team der Brikettfabrik ihnen einen Raum und die Nutzung der sanitären Anlagen angeboten hat. "Von hier aus können wir losziehen. Der Biber ist nicht weit, Vögel tummeln sich hier, die Natur ist wunderschön", schwärmt die Rangerin, die seit Oktober des vergangenen Jahres das Team verstärkt und zu gibt, als Berlinerin selbst noch gehörig auf Entdeckerreise zu sein.Wer Lust hat, bei den Junior-Rangern mitzumachen, kann sich jederzeit anmelden. Dann gibt es auch die Termine für die regelmäßigen Treffen.Telefon: 035341 10192E-Mail: heidelandschaft@naturwacht.de  

 

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 8.3.16 von Frau Claus

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Tourentipp - Die Lausitzer Rundschau empfiehlt

Der neueste Tourentipp der Lausitzer Rundschau führt durch den Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft Schauen Sie doch mal rein!

blog.urlaubsreich-aktiv.de/niederlausitzer-heidelandschaft-bei-bad-liebenwerda-ein-wunderschoenes-fleckchen-erde/

Weg von der Glotze und raus in die Natur / Naturpark bildet Junior-Ranger-Gruppe / Treffpunkt in Domsdorf

Domsdorf Kinder zwischen sechs und neun Jahren, die lieber Entdecker im Freien sind als vorm Fernseher oder Computer zu hocken, sind jetzt beim Naturpark gefragt. Eine neue Junior-Ranger-Gruppe wird gebildet. Nadja Poser ist die Neue im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft. Dabei ist sie so neu gar nicht. Seit Oktober hat sie sich mit der Heidelandschaft vertraut gemacht und schwärmt: "Ich habe bislang keinen Tag bereut." Die 40-Jährige kommt aus Berlin, hat an der Freien Universität Biologie studiert und sich zusätzlich zur Wildnispädagogin qualifiziert.Jetzt will sie ein Projekt federführend leiten. Ihr Ziel: eine neue Junior-Ranger-Gruppe bilden.Das Ganze soll an diesem Samstag, 5. März, bei einem Schnuppertag passieren. Dann lädt die Naturwacht alle kleinen Naturschützer und solche, die es werden wollen, zu einem Entdeckertag ein. Treffpunkt ist 14 Uhr auf dem Gelände der Brikettfabrik Louise in Domsdorf. Dort gibt es einen kleinen Vorgeschmack auf das, was die Junior-Ranger bei der Naturwacht alles erleben können. Während des abwechslungsreichen Programms können die zukünftigen kleinen Ranger ihr Wissen rund um heimische Bäume testen, auf Spurensuche gehen und ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Nadja Poser. Nadja Poser macht Mut und formuliert ihren Aufruf so: "Bist du zwischen sechs und neun Jahre alt und spielst lieber draußen als drinnen? Macht es dir Spaß den Wald und seine Bewohner zu entdecken? Möchtest du lernen, wie man Insektenhotels und Nistkästen baut, welche Pflanzen man essen kann und welche nicht? Möchtest du gemeinsam mit anderen Kindern Abenteuer in der Natur erleben? Dann werde Junior-Ranger bei der Naturwacht und melde dich bis zum morgigen Donnerstag, 3. März, zum Schnuppertag an!"Die Biologin verspricht einen tollen Nachmittag mit Entdeckungen an vielen Stationen. Die Junior-Ranger werden später im Naturpark unter anderem Bestandskontrollen durchführen, Flächen kartieren, Tiere beobachten und Nisthilfen anbringen. Anmeldung: Tel. 035341 10192E-Mail: heidelandschaft@naturwacht.de

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 2.3.16 von Frank Claus

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Neue "Naturentdecker" gesucht

DOMSDORF: Am Samstag, 05. März 2016, lädt die Naturwacht alle kleinen Naturschützer und solche, die es werden wollen zu einem Schnuppertag ein. Treffpunkt ist 14.00 Uhr auf dem Gelände der Brikettfabrik Louise in Domsdorf.  Gesucht werden die neuen Junior Ranger 2016.  Bist du zwischen 6 und 9 Jahre alt und spielst lieber draußen als drinnen? Macht es dir Spaß den Wald und seine Bewohner zu entdecken? Möchtest du lernen wie man Insektenhotels und Nistkästen baut, welche Pflanzen man essen kann und welche nicht? Möchtest du gemeinsam mit anderen Kindern Abenteuer in der Natur erleben? Dann werde Junior Ranger bei der Naturwacht! Einen kleinen Vorgeschmack auf das was die Junior Ranger bei der Naturwacht alles erleben können bekommst du am Samstag. Die Ranger haben ein kleines abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Dort kannst du dein Wissen rund um unsere Bäume testen, auf Spurensuche gehen und deine Kräfte unter Beweis stellen. Hast du Lust bekommen? Dann melde dich bis Donnerstag, 3.3.2016 zum Junior Ranger Schnuppertag an. Kontakt: Naturwacht Brandenburg im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft Markt 20 - 04924 Bad Liebenwerda Tel.: 035341/10192 Anmeldungen bis zum 03.03.2016 erforderlich unter Telefon: 035341 / 10192 oder Email: heidelandschaft(at)naturwacht.de  

Auszug vom Sonntags Wochenblatt vom 21.2.16

Auf Sparflamme durch den Winter - Wanderung zu den Fledermäusen in den Bunkerwald bei Hohenleipisch

Die seltene, geschützte Mopsfledermaus (Barbastella barbastellus) ist auch im Bunkerwald bei Hohenleipisch heimisch Foto: dpa

Hohenleipisch Der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft lädt am Samstag zu einer Winterwanderung zu den Fledermäusen in den Bunkerwald bei Hohenleipisch ein. Fledermäuse schlafen bzw. überwintern während der kalten Jahreszeit in frostfreien Quartieren. Sie reduzieren ihre Lebensfunktionen wie Atemfrequenz, Herzschlag und Stoffwechsel, um Energie zu sparen. Meist hängen Fledermäuse in ihrem Winterquartier eng zusammen, um sich gegenseitig zu wärmen. Die beste Zeit also, um einen Einblick in die Welt der einzigen fliegenden Säugetiere zu bekommen.Wie schon in den vergangenen Jahren laden Maik Korreng von der Initiative Fledermausschutz und der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft zu einer Wanderung durch den Bunkerwald bei Hohenleipisch, zu den Winterquartieren der Fledermäuse, ein. Vor der Wanderung gibt es interessante Informationen zum Jahreszyklus dieser Tiere. So sinkt zum Beispiel der Herzschlag während des Winterschlafes auf nur zehn Schläge pro Minute, während er im Sommer bei etwa 600 Schlägen/min liegt.Zu erwarten sind solche Arten wie Braunes und Graues Langohr oder die Breitflügelfledermaus. Eine Besonderheit der hier vorkommenden Arten ist die geschützte Mopsfledermaus. Sie ist etwa fünf Zentimeter groß und hat eine Flügelspannweite bis 29 Zentimeter. Ihren Namen verdankt sie ihrer mopsartigen Schnauze.In Abhängigkeit von der Teilnehmeranzahl erfolgt die Aufteilung in maximal zwei Gruppen, die jeweils ausgewählte Bunker auf dem ehemals militärisch genutzten Muna-Gelände bei Hohenleipisch aufsuchen werden (Dauer: drei Stunden).Termin: Samstag, 20. Februar, 9 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz vor der Sparkasse Hohenleipisch (weiter geht's mit dem Pkw in Richtung Muna).Kontakt: Initiative Fledermausschutz, Maik Korreng, Tel. 0173 3671907, E-Mail: maikkorreng@aol.com pm/ra

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 17.2.16

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Auf-Sparflamme-durch-den-Winter;art1059,5396746

Wer will neue Blütenkönigin für die Amtszeit 2016 bis 2018 werden?

Hohenleipisch Der Heimatverein "Die Lobenburger" sucht für die Amtszeit von 2016 bis 2018 eine neue Blütenkönigin. Die Krönung wird diesmal anlässlich des Blütenfestes am 1. Mai im Pomologischen Schau- und Lehrgarten in Döllingen erfolgen. Bewerberinnen sollten viel Liebe zur Heimat aufweisen, eine gute Allgemeinbildung besitzen, im Amt Plessa wohnhaft und mindestens 18 Jahre alt sein. Vereinschefin Petra Wetzel: "Wir bieten eine liebevolle Betreuung durch unseren Verein, Fahrtkostenerstattung und eine der Funktion angemessene Ausstattung wie Kleid und Visitenkarten." Die bisherigen Blütenköniginnen berichteten stets von vielen neuen Erfahrungen, die sie gesammelt hätten. Bewerbungen bitte an Petra Wetzel unter Tel. 03533 7823 oder per E-Mail an petra.wetzel(at)lobenburger(dot)de

Auszug aus der Lausitzer Rundschau von Frank Claus

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Spürnasen entdecken das Leben im Moor - Aktion im Naturparkhaus Bad Liebenwerda gestartet / Auch Eltern und Großeltern lernen Neues

Bei Spielen und Rätseln erfahren die Spürnasen mehr über die Tiere und Pflanzenwelt im Moor.  Foto: Zeidler

Bad Liebenwerda Zusammen mit Lilly und Fräulein Azuré haben sich die Spürnasen im Naturparkhaus Bad Liebenwerda in der Ferienwoche auf eine Reise in das geheimnisvolle Land der Moore begeben. Im ersten Spürnasenprogramm 2016 lernten nicht nur die Kinder etwas Neues. Wie entstehen Moore? Woraus besteht der Torf und wie klingt der Moorfrosch, wenn er ein Weibchen anlocken will? Auf all diese Fragen weiß Umweltbildnerin Ilona Ertle zum Auftakt der diesjährigen Spürnasenferien am vergangenen Donnerstag im Naturparkhaus Bad Liebenwerda eine Antwort. Zusammen mit Lilly und Fräulein Azuré geht sie mit den Kindern auf eine Reise in die Welt der Moore. Dort entdecken sie schmale Gräser, viele Moose und bunte Blüten. Außerdem begegnen ihnen Tiere wie der Moorfrosch, der Falter und die Eidechse.Stempel für den FerienpassMit Spielen und Rätseln macht Ilona Ertle den Nachmittag zum Erlebnis. Zwei sehr erfahrene Spürnasen sind Leonie und Emma. "Ich hab schon zwei Pässe mit Stempeln voll", verrät die zehnjährige Emma stolz. Denn für jeden Besuch bei den Spürnasen gibt es einen Stempel in den Ferienpass. Wer am Ende der Saison fünf Stempel hat, darf sich etwas aus der Überraschungskiste aussuchen. "Es ist hier immer sehr lustig, und nebenbei lerne ich noch etwas", sagt Emma. Ihrer Freundin Leonie machen die Rätsel besonders Spaß. "Normalerweise kommt auch meine Oma immer mit", verrät Emma. "Sie interessiert sich ebenfalls für die Natur."Auch Claudia Büttner kommt gern mit ihrer Tochter Maly in das Naturparkhaus. Bei den Spürnasen lernen beide dazu. "Ich finde die Kombination aus Spiel und Rätsel einfach genial", so die Bad Liebenwerdaerin. "Heute habe ich gelernt, dass ein Moor im Jahr nur einen Millimeter wächst." Besonders schön findet sie es außerdem, dass die Kinder in Gruppen arbeiten.Spielideen für Zuhause"Alle machen mit und lernen die heimische Natur ein bisschen besser kennen", sagt Claudia Büttner. "Ich nehme auch immer ein paar Spielanregungen für den nächsten Kindergeburtstag mit nach Hause."Kein neues Wissen gab es hingegen für Regina Krause. Die Biologielehrerin kennt sich aus in der Natur und ist mit ihrer Enkelin Mary bereits zum zweiten Mal bei den Spürnasen dabei. "Mary besucht mich immer in den Ferien", erzählt Regina Krause. Letztes Mal war die Siebenjährige begeistert vom Spürnasenprogramm. "Sie ist etwas schüchtern und kennt hier ja keinen, aber durch die Spiele und den Wettbewerb kommt sie aus sich heraus", freut sie die Oma. Beide wollen auch weiterhin am Spürnasenprogramm teilnehmen.Die Spürnasenferien gibt es seit 2010. "Das Programm richtet sich an Kinder zwischen sechs und elf Jahren", sagt Ilona Ertle. "Aber natürlich können Eltern und Großeltern gerne mitkommen. Manchmal sind sogar mehr Begleiter als Kinder da."Zum Thema:Weitere Termine für die Spürnasen stehen schon fest. Sie treffen sich in den Brandenburger Schulferien immer am Donnerstag. 31. März, 14.30 Uhr: "April, April - geschickt gelogen" Von Betrug und Täuschung im Tierreich.1. August, 14.30 Uhr: "Tierisch Wild" Auf der Suche nach Alfred Auerhahn. 18. August, 14.30 Uhr: "Schlau wie der Fuchs" Rund um das Leben von Reineke Fuchs.25. August, 14.30 Uhr: "Gemeinsam sind wir stark" Von Verwandten, Freunden und Gemeinschaften im Tierreich.27. Oktober, 14.30 Uhr: "Helden der Nacht" Tiere im Verborgenen.Das Programm richtet sich an Kinder zwischen sechs und elf Jahren, dauert 1, 5 bis bis 2 Stunden und kostet 2,50 Euro. Eltern und/oder Großeltern sind ebenfalls willkommen. Anmeldung unter Telefon 035341 471594 oder info@naturpark-nlh.de

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 9.2.16 von Michèle-Cathrin Zeidler

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Spuernasen-entdecken-das-Leben-im-Moor;art1059,5389647,B::pic78800,3628454

 

 

Kinder schaffen Paradies für Tiere - Sieger der Naturpark-Mitmach-Aktion "Grün ist bunt" gewählt / Unterstützer für weitere Projekte werden gesucht

Die Jury der Mitmach-Aktion "Grün ist bunt" aus Vertretern des Naturparks, der Volksbank als Sponsor und Karl-Ulrich Hennicke vom Naturschutzbund Finsterwalde hat sich entschieden.  Foto: Zeidler

Bad Liebenwerda Die Arbeitsgruppe "Bahnhofsclique" um Julia Engelmann, Moritz Laake und Louis Bloedow hat die Jury mit ihrem Projekt überzeugt. Sie wollen am Bahnhof in Beutersitz auf dem ehemaligen Gelände des Wasserwerkes ein Paradies für Tiere schaffen. Die "Bahnhofsclique" aus Beutersitz hat die Mitmach-Aktion "Grün ist bunt" des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft und damit 700 Euro für die Umsetzung ihrer Projektidee gewonnen. Sie wollen auf dem Gelände des ehemaligen Wasserwerkes in der Nähe des Bahnhofs in Beutersitz ein Paradies für Tiere schaffen. Dafür soll ein Steinhaufen für Reptilien, eine Igelburg, ein Insektenhotel, Fledermauskästen und Nistkästen gebaut werden. Ziel ist es, den Ort als gesellschaftlichen Treffpunkt zu etablieren."Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht", sagt Sandra Spletzer vom Naturparkhaus. "Am Ende hat uns das hohe Bürgerengagement der Bahnhofsclique überzeugt." Alle anderen Projekte stammen aus einem institutionellen Rahmen. Bei der Bewertung der fünf eingereichten Projekte stützte sich die Jury auf bestimmte Kriterien. So wurde der Aspekt der Nachhaltigkeit bewertet, der soziale, lokale und ökologische Effekt, aber auch der Bildungsansatz der Projekte musste erkennbar sein. Die "Bahnhofsclique" möchte die einheimischen Vögel beobachten und füttern. Außerdem soll eine Memotafel als Rätselspiel mit Tierspuren gebaut werden. "Die Jugendlichen heben hier ein Projekt aus der Taufe", so Karl-Ulrich Hennicke vom Naturschutzbund Finsterwalde. "Das Preisgeld ist nur ein kleiner Schritt für den Beginn. Danach werden sie noch viel Zeit und Arbeit investieren müssen." Auch ihn haben das Engagement der Gruppe und das biologisch durchdachte Konzept am Ende überzeugt."Alle eingereichten Projekte sind gute Ideen zur Förderung der biologischen Vielfalt", sagt Silke Falkenhain von der Volksbank Elsterland. "Es ist schade, dass wir nur ein Projekt unterstützen können". Deshalb möchte die Jury dazu aufrufen, die anderen Projekte mit Spenden zu unterstützen. So will die Grundschule Nord in Finsterwalde in ihrem Arboretum eine Trockenmauer mit Hohlräumen als Brutplätze oder Verstecke für Eidechsen, Blindschleichen, Kröten und Hummeln errichten. Dafür benötigen die Schüler Materialien wie Schubkarren und Schaufeln sowie Pflanzen. Steine hingegen sind noch auf dem Schulgelände vorhanden. Das Projekt wäre später eine Bereicherung für den Sachkunde-, Biologie-, naturwissenschaftlichen Unterricht.Außerdem wollen naturverbundene Kinder und Erzieher im Hort Nehesdorf in Finsterwalde ein Insektenhotel und Hummelhäuser aufstellen. Die Gestaltung der Hummelhäuser würde die Töpfer-AG im Hort übernehmen und benötigt dafür Ton und Keramikfarbe. Weiterhin werden die Materialen für die Insektenhotels benötigt sowie Pflanz- und Saatgut. Auch die "Greenkids Mühlberg" möchte gern ein neues Insektenhotel bauen und Baumscheiben bepflanzen. Sie wissen, welchen wichtigen Beitrag ein Insektenhotel zum Umweltschutz leisten kann und wollen daher ihr altes instabiles Insektenhotel erneuern. Damit auch viele Insekten kommen, wollen sie Baumscheiben mit verschiedenen Sträuchern und Stauden bepflanzen.Weiterhin möchten die Heinz-Sielmann-Grundschule Crinitz zwei Igelhäuser und vier Fledermaushäuser im Bereich ihrer Streuobstwiese aufstellen. Die Schüler würden sich über diese Erweiterung ihres Naturerlebnisschulhofes sehr freuen.Wer die Projekte unterstützen will, kann sich an das Naturparkhaus wenden. Auch in diesem Jahr soll es wieder eine solche Aktion geben. "Dann hoffen wir auf noch mehr Bewerbungen", sagt Silke Falkenhain von der Volksband Elsterland.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 6.2.16 von Michèle-Cathrin Zeidler

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Naturfreunde, gehen die Ideen aus? 700 Euro Preisgeld für Projektideen im Naturschutz ? - Einsendeschluss am 31. Januar

Bad Liebenwerda Die Mit-Mach-Aktion des Naturparks "Grün ist Bunt" in Kooperation mit der Volksbank Elsterland eG geht in den Endspurt. Am 31. Januar ist Einsendeschluss. Die Resonanz ist noch zu verhalten. "Wir haben erst zwei Projektideen", sagt Sandra Spletzer, Leiterin des Informationszentrums im Naturparkhaus Bad Liebenwerda. Dabei lässt der Aufruf genügend Freiraum für Kreativität."Mitbewohner gesucht" heißt der Wettbewerb. Die Teilnehmer können die Vielfalt der Arten und Lebensräume vor der Haus- oder Schultür kennen lernen, indem sie zum Beispiel Nistgelegenheiten anbringen, ein Insekten- oder Igelhotel bauen oder Hecken und Steinhaufen als Lebensraum für Vögel und Reptilien anlegen. Der Ideenvielfalt der Teilnehmer sind keine Grenzen gesetzt, das Team des Naturparkhauses hilft bei der Ideenfindung und Umsetzung. Momentan gibt es nur zwei Projekte, bei denen Nisthilfen geschaffen werden sollen.Auch in diesem Jahr sind Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 21 Jahren aufgerufen, mit Partnern Dauerhaftes für die Natur zu schaffen. Bis 31. Januar können sich junge Menschen ? Freunde, Arbeitsgemeinschaften, Schülerteams, Vereine ? mit einer tollen Projektidee bewerben. Das beste Konzept wird von einer Jury ausgewählt und von der Volksbank Elsterland eG mit 700 Euro unterstützt. Teilnehmen können Projekte in allen Kommunen sowie angrenzenden Kommunen des Naturparks, die Umsetzung erfolgt 2016.Formulare für Anmeldung, Kostenplan und Projektskizze können unter www.naturpark-nlh.de/gruenistbunt heruntergeladen werden. Diese bitte ausfüllen und bis 31. Januar an den Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, "Grün ist bunt", Naturparkhaus, Markt 20, 04924 Bad Liebenwerda senden.Teilnahmebedingungen unter www.naturpark-nlh.de. Infos gibt es auch unter Tel. 035341 471594 oder 10192.

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Naturfreunde-gehen-die-Ideen-aus;art1059,5375809

 

 

Schwedische Auerhühner haben echte Südbrandenburger Enkel

Bad Liebenwerda Genetische Untersuchungen des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin haben jetzt den Beweis erbracht: Die kleine Auerhuhn-Population, angesiedelt in der Liebenwerdaer und der Rochauer Heide, hat mittlerweile Enkel. Im Mai 2012 waren die ersten 27 von insgesamt 60 Auerhühnern aus Schweden im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft ausgesetzt worden. "Ich freue mich sehr über diesen Erfolg, der selbst die kühnsten Erwartungen der Projektinitiatoren übertrifft. Er basiert auf der langjährigen intensiven Zusammenarbeit des Landesbetriebes Forst, der beiden Naturparke sowie des Bundesforstbetriebes Lausitz, des Leibniz-Instituts und privater Waldbesitzer zur Lebensraumverbesserung in den großen Waldgebieten der westlichen Niederlausitz", sagte Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger.Aus den aktuell etwa 30 bis 40 Tieren soll eine sich selbst tragende Population von mindestens 100 Vögeln wachsen.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 16./17.1.16 von Frau Böttcher

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Schwedische-Auerhuehner-haben-echte-Suedbrandenburger-Enkel;art1059,5350580

 

 

Auerhühner werden echte Brandenburger

Bad Liebenwerda Das hat selbst die Fachwelt überrascht: Die seit 2012 in den Naturparken Niederlausitzer Heidelandschaft und Niederlausitzer Landrücken ausgesetzten Auerhühner aus Schweden haben Enkel. Wissenschaftler des Leibniz-Institutes wiesen die Tiere jetzt anhand von Federn nach, informiert das Landesumweltministerium. Foto: FotoliaZiel ist eine sich selbst tragende Population von mindestens 100 Tieren.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau von Gabriela Böttcher

www.lr-online.de/nachrichten/LR-Titel-Auerhuehner-werden-echte-Brandenburger;art1674,5350654

Doberlug-Kirchhain ist bunter

Foto: Heike Lehmann

Doberlug-Kirchhain 2015 war ein Jahr der Herausforderungen ? für die Stadt Doberlug-Kirchhain und die Heeresinstandsetzungslogistik GmbH (HIL). Das wurde beim Neujahrsempfang am Freitag deutlich. Ein guter Zeitpunkt, das Ehrenamt zu würdigen und den Gewerbetreibenden Anerkennung zu zollen. Doberlug-Kirchhain ist bunter geworden", konstatierte Stadtverordnetenvorsteher Sebastian Rudolph vor vollem Saal im Refektorium. Vor etwa einem Jahr war dies ein Kernsatz von Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter bei einer großen Bürgerversammlung zur Außenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in der ehemaligen Lausitz-Kaserne. Schröter warb damals für Akzeptanz, Toleranz und Unterstützung. Rudolph erklärte jetzt: "Wir sind mit der Erstaufnahmeeinrichtung bisher sehr gut umgegangen." Er dankte allen Ehrenamtlichen für ihr Engagement. Rudolph betonte: "Die Herrichtung der Gebäude und Anlagen haben der Region viele Aufträge beschert. Einwohner der Stadt haben in der Einrichtung Anstellung gefunden."Der Stadtverordnetenvorsteher hat die Gäste aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens in Vertretung des erkrankten Bürgermeisters gemeinsam mit HIL-Werkleiter Peter Beuckmann empfangen. Mit flotten Melodien umrahmte ein Saxofon-Ensemble der Kreismusikschule die Veranstaltung.Rudolph verwies beim Blick auf 2015 auf die umgebauten Gerätehäuser in Arenzhain, Prießen und Trebbus, die Ausrüstung der Wehren mit Digitalfunk und die Beschaffung von Einsatzkleidung für etwa 10 000 Euro. Zum Jahresende wurde die Neugestaltung der Sportanlage an der Berg-Grundschule abgeschlossen. Möglich wurde sie, dank enger Zusammenarbeit und Förderung im Kommunalverbund Sängerstadtregion.2016 richtet der Ortsteil Werenzhain das Naturparkfest aus. Mit einer Festveranstaltung wird im Sommer das 25. Jubiläum der Städtepartnerschaft mit Hemer (Nordrhein-Westfalen) in der Kloster- und Gerberstadt gefeiert. Direkte Grüße aus Hemer überbrachte am Freitag die Partnerschaftsbeauftragte Ursula Reinhard. Im Schloss Doberlug kündigt sich der erste Teil einer Dauerausstellung an. Zwei schwierige Jahre liegen hinter den Mitarbeitern des HIL-Werkes, so Peter Beuckmann. Rückgeführtes Gerät aus Afghanistan instand zu setzen und der Bundeswehr wieder zur Verfügung zu stellen, war schwieriger als erwartet. "Es waren für uns zunächst unbekannte Einsatzgeräte. Uns fehlten Ersatzteile. Aber wir haben die Aufgabe gemeistert und unsere Prognosen übererfüllt", verkündete der Werkleiter. Damit verband er die Wertschätzung für regionale Firmen, mit denen zusammengearbeitet wird. "Sie sind ein Teil unseres Erfolgs", so Beuckmann.Eine Ehrenurkunde des Bürgermeisters überreichte Sebastian Rudolph der Umweltgruppe Lugau, die seit 25 Jahren im Dorf und heutigen Ortsteil unter Leitung von Frank Kieseweetter verschiedenste Spuren hinterlassen hat ? von der Neugestaltung der Dorfaue, über die Pflege des Baumbestands bis hin zu verschiedenen Uferbepflanzungen. Auf ihr Drängen, verstärkt durch eine Unterschriftensammlung, wurde 2007 auch die Obstbaumallee zwischen Doberlug-Kirchhain und Lugau erneuert. Daran erinnerte Laudator Lars Thielemann, Leiter der Naturparkverwaltung Niederlausitzer Heidelandschaft.

Aszug aus der Lausitzer Rundschau von Heike Lehmann

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/finsterwalde/Doberlug-Kirchhain-ist-bunter;art1057,5353788

700 Euro Preisgeld für eine tolle Projektidee im Naturschutz warten - Naturparkhaus erinnert: Einsendeschluss am 31. Januar

Ein Insektenhotel passt zum Beispiel zum Thema. Foto: Archiv Naturparkhaus

Bad Liebenwerda Die Mit-Mach-Aktion des Naturparks "Grün ist Bunt" in Kooperation mit der Volksbank Elsterland eG geht in den Endspurt. Nur noch bis Ende des Monats können die Projektideen eingesendet werden. Ein Insektenhotel passt zum Beispiel zum Thema. Foto: Archiv NaturparkhausAuch in diesem Jahr sind Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 21 Jahren aufgerufen, gemeinsam mit Partnern Dauerhaftes für die Natur in der Heimat zu schaffen. Das beste Konzept wird von einer Jury ausgewählt und von der Volksbank Elsterland eG mit 700 Euro unterstützt. Teilnehmen können Projekte in allen Kommunen sowie angrenzenden Kommunen des Naturparks, deren Umsetzung 2016 erfolgt.In diesem Jahr werden "Mitbewohner gesucht". Teilnehmer können die Vielfalt der Arten und Lebensräume vor der Haus- oder Schultür kennen lernen indem sie zum Beispiel Nistgelegenheiten anbringen, ein Insekten- oder Igelhotel bauen oder Hecken und Steinhaufen als Lebensraum für Vögel und Reptilien anlegen. Der Ideenvielfalt der Teilnehmer sind keine Grenzen gesetzt.

www.naturpark-nlh.de/gruenistbunt

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 11.1.16

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/700-Euro-Preisgeld-fuer-eine-tolle-Projektidee-im-Naturschutz-warten;art1059,5338651

Werenzhainer steuern zum Naturparkfest eine Festwoche an - Schon vor dem 22. Mai sind Gäste eingeladen

Werenzhain Das Naturparkfest, ausgerichtet von der Naturparkgemeinde 2015, soll in diesem Jahr weit über das eigentliche Fest am Sonntag, 22. Mai, hinausgehen. "Wir haben uns eine richtige Festwoche vorgenommen", kündigt Ortsvorsteher Uwe Roland an. Er weiß dabei eine große Schar von Akteuren hinter sich. Die Künstlerinnen vom Atelierhof Werenzhain sind in doppelter Feierlaune, denn sie begehen 2016 den 20. Geburtstag ihres Vereins und werden sich in das Naturparkfest einbringen. Schon am Dienstag, 17. Mai, steigen die Werenzhainer mit einem ersten Angebot ? einem Vortrag zum Stand des Flurbereinigungsverfahrens ? ein. Dann geht es Schlag auf Schlag: Am Mittwoch gibt es eine Orgelandacht in der Kirche mit dem Chor des Ortes, den Werenzynas. Die Knirpse von der Kita "Werolino" wollen die Gäste ebenfalls erfreuen, ein Auftritt ist am Donnerstag im Atelierhof vorgesehen. Hier wird dann auch am Freitag die Fotoausstellung des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft, der 2016 ebenfalls 20. Geburtstag feiert, eröffnet und zur Werenzhainer Filmnacht eingeladen. Der Samstag steht nach derzeitiger Planung im Zeichen des Sports. Und am Sonntag zünden die Werenzhainer dann beim Naturparkfest ein Feuerwerk der Unterhaltung und Information für ein breites Publikum.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 8.1.16 von Gabi Böttcher

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/finsterwalde/Werenzhainer-steuern-zum-Naturparkfest-eine-Festwoche-an;art1057,5332927

 

 

Glühwurm schießt 2015 den Vogel ab - Juli-Tour mit Rangern war die beliebteste / Start 2016 auf Spuren des Auerhuhns

Mit einer Resonanz von mehr als 50 Teilnehmern, wie das Jahr 2015 am 28. Dezember bei der Rangertour in Maasdorf endete, kann es am kommenden Samstag auf den Spuren des Auerhuhns gern beginnen. Foto: Frank Claus

Bad Liebenwerda In professioneller Begleitung die heimische Natur zu erkunden, öffnet neue Horizonte. Die Ranger der Naturwacht Brandenburg konnten 2015 bei ihren 12 Touren im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft mehr als 230 Gäste begrüßen. Den Vogel abgeschossen hat die Juli-Tour auf den Spuren der Leuchtkäfer. Mit einem tollen Zuspruch von mehr als 50 Interessierten endete das Jahr 2015 für die Ranger der Naturwacht am 28. Dezember. Bei einem Familien-Nachmittag an der Kleinen Elster bei Maasdorf begleiteten Ina Tschiesche und Tino Gärtner die Gäste bei einer Wanderung um den Heiligen Hain und die Flussschleifen der Kleinen Elster. Tino Gärtner weiß von den begeisterten Reaktionen der Gäste bei den einmal im Monat angebotenen Rangertouren zu berichten ? wenn sie zum Beispiel die Eisvögel entdecken. "Sie sind entlang unserer Flüsse recht zahlreich", weiß der Ranger. Ein Augenschmaus, der sich in der Gemeinschaft besonders genießen lässt, sei in jedem Jahr aufs Neue die blühende Heide. "Inmitten der Heidschnuckenherde können die Gäste den Schäfer mit Fragen löchern", freut sich der Ranger mit den Tour-Teilnehmern über die Begegnungen in der Natur. Konkurrenzlos "den Vogel abgeschossen" hat im zurückliegenden Jahr die Leuchtkäfer-Tour im Juli. "Als sich schon bei den Anmeldungen abzeichnete, dass daran mehr als 20 Interessierte teilnehmen wollen, haben wir unser Team verdoppelt", erzählt Tino Gärtner. Petra Wießner und er waren dann völlig überwältigt, als 75 Naturfreunde am Abend auf dem Waldparkplatz in Kraupa standen und die "Irrlichter" der Natur sehen wollten. Auf zwei verschiedenen Routen wurde jedem Gast die Chance gegeben, die Tour zu genießen und tatsächlich "sein Glühwürmchen" und dessen Lebensraum zu entdecken. Ina Tschiesche freut sich noch heute über den Einstieg in das Jahr 2015: "Trotz schlechter Wetterverhältnisse kamen zu unserer Januar-Tour in den Lebensraum des Fichten-Kreuzschnabels 25 Gäste. Sie erlebten einen abwechslungsreichen Samstagnachmittag im Naturschutzgebiet Schadewitz." Um eine hohe Qualität der Führungen zu gewährleisten, können an den Ranger-Erlebnistouren nur maximal 14 Gäste teilnehmen. Dies waren im Mai die Schleifen-Tour und im September das "Schnucken gucken". "Die Erlebnistouren waren kurz nach der Ankündigung ausgebucht. Wir haben sie zu einem anderen Termin nochmals durchgeführt", bilanziert Ina Zschiesche.Mit ihren Ranger-Kollegen Petra Wießner und Tino Gärtner freut sie sich auf die monatlichen Touren im neuen Jahr. Der komplette Plan 2016 steht.Der erste Start erfolgt am Samstag, 9. Januar, um 14 Uhr auf dem Waldparkplatz Theisa. Anmeldungen bis Donnerstag, 7. Januar, 12 Uhr: Tel. 035341 10192, heidelandschaft@naturwacht.deZum Thema: Samstag, 9. Januar: Winterspaziergang durch den Lebensraum des Auerhuhns.Samstag, 13. Februar: Winterspaziergang durch den Lebensraum von Waldkauz und Co., Treff 14 Uhr, Schullandheim Täubertsmühle.Samstag, 13. März: Erlebnis- tour mit dem Kleinbus ? Exkursion auf den Spuren des Zisterzienserklosters, Treff 10 Uhr, Naturparkhaus in der Kurstadt Bad Liebenwerda.Samstag, 9. April: Frühjahrswanderung im Gutspark Saathain, Treff 14 Uhr, Gutspark Saathain.Samstag, 14. Mai: Frühlingssound ? Konzert an der Kleinen Mühle Drößig, Treff 18 Uhr, Kirche Drößig.Samstag, 11. Juni: Hirschkäfer-Tour um den Winterberg Elsterwerda, Treff 14 Uhr, Winterberg.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 4.1.16 von Gabi Böttcher

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Gluehwurm-schiesst-2015-den-Vogel-ab;art1059,5323157

Bad Liebenwerda. Der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft feiert im Jahr 2016 seinen 20. Geburtstag. Bewohner sind unter em Motto "Naturpark - hier, wo ich zu Hause bin" aufgefordert, am Fotowettbewerb teilzunehmen. Zeigen Sie , wie das Leben im Naturpark funktioniert, was sie an der Region lieben! Infos gibt es unter Tel. 035341 6150 oder 471594.

Im Internet: Naturpark-nlh.de

Pflanzzeit in Werenzhain

Werenzhain Die Naturparkgemeinde Werenzhain ist umgeben von einer Reihe großer Obstgärten. Doch im Garten des Gemeindezentrums "Pferdekopfhof" stand nur noch ein Apfelbaum. Für das Vorhaben, dort alte Obstsorten wie Gravensteiner, Hauszwetschge oder auch Rote Williams Christ anzupflanzen, fanden die Werenzhainer Unterstützung bei der Naturparkverwaltung in Bad Liebenwerda. Weitere Hilfe gab es durch die Lau-Bau GmbH, die die Pflanzlöcher aushob, und den Metallbauer Mahl, der die Bäume nach Werenzhain holte. Beim Pflanzen packten die Werenzhainer kräftig an. Im Frühjahr werden noch Sitzgruppen im "Pferdekopfhof" und vor der Feuerwehr aufgestellt. Diese können spätestens zur Festwoche zum Naturparkfest vom 17. bis zum 22. Mai sowie direkt beim Naturparkfest am 22. Mai genutzt werden.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 28. /29.11.15 von Frau Posern

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/finsterwalde/Pflanzzeit-in-Werenzhain;art1057,5260358

Der Lobenrundweg soll attraktiver werden - Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft steuert auf 20. Jubiläum zu

Im kommenden Jahr besteht der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft 20 Jahre. Wie das Jubiläum begangen wird, beschäftigt derzeit die Gremien. Bei der Jahrestagung am Mittwoch wurde Bilanz zu 2015 gezogen ? mit vielen positiven Aspekten.  Es war ein Jahr mit Klippen, hat Lars Thielemann, Leiter der Naturparkverwaltung, im Doberlug-Kirchhainer Refektorium resümiert. Durch den Wechsel der EU-Förderperiode habe es "leichtes Holpern" gegeben. Partner hätten zum Glück über die Klippen hinweggeholfen. Ab 2016 sei wieder eine Finanzierung über die Integrierte ländliche Entwicklung (ILE) möglich. Mit Unterstützung des Finsterwalder Instituts für Bergbaufolgelandschaften (FIB) werde ein Antrag für ein EU-Life-Projekt erarbeitet.Eine Gästebefragung bescheinigt dem Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft eine hohe Wiederbesuchsrate. Mehr als 1500 Interviews wurden geführt. Hochgerechnet ergab sich die Zahl von 273 000 Besuchern im Jahr. Lars Thielemann spricht von knapp zehn Millionen Euro pro Jahr, die so von außen in die Naturpark-Region fließen. Übernachtungsgäste kämen durchschnittlich zweimal im Jahr. Gute Noten gab es für Naturlandschaft und Radwege. Familienfreundlichkeit und Barrierefreiheit seien jedoch noch auszubauen.4283 Besucher wurden im Naturparkhaus in Bad Liebenwerda bis Ende Oktober gezählt ? leicht weniger als im herausragenden Jahr der Landesausstellung. Für ein Besucherzentrum im Schloss Doberlug will man im kommenden Jahr konzeptionelle Grundlagen erarbeiten. Damit wolle man einen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung des Schlosses leisten.Die Sorge um die Zukunft der Elstermühle in Plessa als Ausflugsziel mit Gastronomie beschäftigt den Förderverein unter Vorsitz von Landrat Christian Heinrich-Jaschinski. "Der Vertrag ist zum ersten Quartal 2016 gekündigt. Aber noch ist das letzte Wort zum Verkauf nicht gefallen. Die Vorstandsmitglieder sind noch einmal in eine Ideenphase eingetreten", so Heinrich-Jaschinski bei der Jahrestagung.Für Anfang 2016 hat der Landrat ein Konzept zur Biosphäre Niederlausitz, die gemeinsam mit dem Naturpark Niederlausitzer Landrücken anvisiert ist, angekündigt. Der Arbeitsauftrag sei erteilt. Dann könnten Vor- und Nachteile abgewogen werden. Die Kuratorien beider Naturparke halten jedenfalls an der Idee fest. Kommunen hätten sich dazu positioniert.Fest im Blick behält man auch die Wiederansiedlung des Auerhuhns. Sponsoren und Partner hätten hierfür Kontinuität zugesichert, so Thielemann. Er kündigte zudem an, den Lobenrundweg im kommenden Jahr attraktiver zu machen.

Auszug aus der LausitzerRundschau vom 27.11.15 von Heike Lehmann

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/finsterwalde/Der-Lobenrundweg-soll-attraktiver-werden;art1057,5258499

Algerier fasziniert von Bergbaufolgelandschaft

Umweltexperten stoppen auf Studienreise durch Deutschland und Frankreich im Naturparadies Grünhaus

Lichterfeld Mitarbeiter des Algerischen Umweltministeriums, aus Nationalparks und weiteren Schutzgebieten waren dieser Tage Gäste des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft. Ziel war Grünhaus. Während einer Fachreise über die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) beschäftigten sich die Gäste aus Algerien mit dem Thema "Umweltgovernance und Biodiversität" in Deutschland und Frankreich. Beim Besuch des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft galt ihr Interesse insbesondere der Bergbaufolgelandschaft. Naturparkleiter Lars Thielemann begleitete die Gruppe auf einer Exkursion in die Bergbaufolgelandschaft ins Naturparadies Grünhaus. Hier machte er sie mit den besonderen Herausforderungen und Chancen der Sanierung, dem Engagement der Nabu-Stiftung und der Einbindung in den Naturpark bekannt. "Die Teilnehmer zeigten sich sehr interessiert und fasziniert", ist das Fazit von Lars Thielemann. Nicht immer habe er es mit so außerordentlich aufmerksamen Zuhörern zu tun. Der scheinbare Widerspruch, dass diese Bergbaufolgelandschaft künstlich ist und doch in ihrer Entwicklung offensichtlich etwas Natürliches, Wildes, Ungeplantes in sich birgt, sei nicht ganz einfach zu vermitteln beziehungsweise von den Gästen zu verstehen gewesen. Auch die Dimension der Inanspruchnahme von Landschaft durch den Bergbau und die dadurch verschwundenen Wälder und Siedlungen beeindruckten die Gäste. Auf großes Interesse stießen die zahlreichen Tierspuren.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 20.11.15 von Gabi Böttcher

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/finsterwalde/Algerier-fasziniert-von-Bergbaufolgelandschaft;art1057,5251194

Tagung des Naturparks mit Gründer-Champion

Doberlug-Kirchhain. Der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft zieht während seiner Jahrestagung eine Bilanz der zurückliegenden Monate und präsentiert einen Blick ins Jahr 2016. Als Gastreferentin wird Christina Grätz von der Nagola Re GmbH aus Jänschwalde, geehrt mit dem Kfw-Award "Gründer-Champion", erwartet. Renaturierung mit innovativer Kulturtechnik zeichnet diese Firma aus. Die Jahrestagung findet am Mittwoch, 25. November, 17 Uhr im Refektorium in Doberlug-Kirchhain statt.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 18.11.15 von Gabi Böttcher

Startschuss für Mit-Mach-Aktion des Naturparks "Grün ist Bunt" in Kooperation mit der Volksbank Elsterland eG

Naturparkkalender 2016 erschienen

Bad Liebenwerda Im Mittelpunkt des frisch erschienenen Naturparkkalenders 2016 stehen Tiere und Pflanzen des Naturparks in ihren Lebensräumen. Stimmungsvolle Aufnahmen reichen vom kleinen Mistkäfer in Großaufnahme über einen Wiedehopf bei der Fütterung bis hin zum Fischotter auf dem Eis. Ergänzt wird das Hauptmotiv durch kurze, informative Texte zum jeweiligen Lebensraum und einem Lebensraumfoto. Erstmalig wird er im Format A3 herausgegeben, sodass neben den gelisteten Veranstaltungen des Naturparks genügend Platz für eigene Notizen ist. Der Naturparkkalender 2016 ist ab sofort im Naturparkhaus Bad Liebenwerda, in der Tourist-Information Bad Liebenwerda sowie in der Elstermühle Plessa erhältlich.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 7./8.11.15

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Naturparkkalender-2016-erschienen;art1059,5228212

Mit dem Ranger auf Tour zu den Kranichrastplätzen der Elsteraue

Bad Liebenwerda Zu einer Exkursion zu den Vogelrastplätzen in der Elsteraue lädt die Naturwacht für Samstag, 7. November, ein. An der Seite des Rangers Tino Gärtner können die Teilnehmer der Morgennebel-Tour Kraniche aus Nordeuropa und Gänse aus Russland beim Energietanken auf der Reise ins Winterquartier beobachten. Treffpunkt ist um 8 Uhr am Naturparkhaus in Bad Liebenwerda, Markt 20. Eine Anmeldung für die vierstündige Exkursion mit dem Kleinbus ist bis zum 5. November erforderlich. Kostenpunkt: jeweils acht Euro. Sollte die Mindestteilnehmerzahl von fünf Personen nicht erreicht werden, müsse die Veranstaltung leider abgesagt werden, so die Naturwacht.Telefon 035341 10192 oder per E-Mail an heidelandschaft(at)naturwacht(dot)de

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 3.11.15

www.lr-online.de/regionen/senftenberg/Mit-dem-Ranger-auf-Tour-zu-den-Kranichrastplaetzen-der-Elsteraue;art1054,5221412

Jetzt heißt es: Mitbewohner gesucht

Elbe-Elster Der Startschuss für die Mit-Mach-Aktion des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft "Grün ist Bunt" für das Jahr 2016 ist gefallen. "Mitbewohner gesucht", heißt es diesmal in der Gemeinschaftsaktion mit der Volksbank Elsterland eG. Auf der Ortsversammlung der Volksbank Elsterland eG in der vergangenen Woche in Elsterwerda war es Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU) in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Fördervereins des Naturparks vorbehalten, das neue Thema "Mitbewohner gesucht" öffentlich bekanntzugeben. Sandra Spletzer, die Geschäftsführerin des Fördervereins, zum Inhalt: "Teilnehmer können die Vielfalt der Arten und Lebensräume vor der Haus- oder Schultür kennen lernen, indem sie zum Beispiel Nistgelegenheiten anbringen, ein Insekten- oder Igelhotel bauen oder Hecken und Steinhaufen als Lebensraum für Vögel und Reptilien anlegen. Der Ideenvielfalt der Teilnehmer sind keine Grenzen gesetzt, das Team des Naturparkhauses hilft gern bei der Umsetzung."Auch in diesem Jahr sind demnach Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 21 Jahren aufgerufen, gemeinsam mit Partnern Dauerhaftes für die Natur in der Heimat zu schaffen. Am Wettbewerb beteiligen können sich Einzelpersonen, aber auch Arbeitsgemeinschaften, Schülerteams und Vereine. Das beste Konzept wird von einer Jury ausgewählt und von der Volksbank Elsterland mit 700 Euro unterstützt. Teilnehmen können Projekteinreicher aus allen Kommunen, die direkt im Naturpark liegen und auch aus solchen, die angrenzen. Wichtig: Die Umsetzung des Vorhabens muss im Jahr 2016 erfolgen.Formulare für Anmeldung, Kostenplan und Projektskizze können unter www.naturpark-nlh.de/gruenistbunt heruntergeladen werden. Diese müssen bis spätestens 31. Januar 2016 an Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, "Grün ist bunt", Naturparkhaus, Markt 20, 04924 Bad Liebenwerda gesendet werden. Die vollständigen Teilnahmebedingungen sind auch im Internet nachzulesen. Für Fragen zu "Grün ist Bunt" steht das Team des Naturparkhauses unter Tel. 035341 471594 oder 10192 zur Verfügung.www.naturpark-nlh.de

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 2.11.15 von Frank Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Jetzt-heisst-es-Mitbewohner-gesucht;art1059,5220357

Regionale Speisekarte: Am Samstag ist Fischtag

Elbe-Elster Gastwirte der Regionalen Speisekarte begleiten das Abfischen in der Region an diesem Samstag, 31. Oktober, mit einem Aktionstag zum Karpfen. Bei diesem kulinarischen Event bieten acht Wirte den Karpfen in besonderen kulinarischen Variationen an. Andrea Opitz vom Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, die die Regionale Speisekarte koordiniert, sagt: "Die fischgerechte Produktion und die kurzen Vermarktungswege garantieren seine unvergleichlich frische Fische und damit einen hervorragenden Geschmack. Die Gastronomen wollen mit einer Vielfalt der Zubereitungsmöglichkeiten überraschen und viel Wissenswertes und Interessantes über die Teichwirtschaften und die Fischzucht vermitteln.Diese Gaststätten sind am Sonnabend dabei: "Zum Elstertal" Zeischa, Arcus-Hotel Elsterwerda, Landgasthof "Zu den drei Rosen" Winkel, Parkschlößchen Maasdorf, Oberer Gasthof Hirschfeld, Waldschänke Bad Erna, Parkrestaurant Holzhof Elsterwerda und Gasthof "Zur Linde" Saathain.Sonnabend, Fischtag Regionale Speisekarte im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 29.10.2015 von Herrn Claus

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/herzberg/Regionale-Speisekarte-Am-Samstag-ist-Fischtag;art1056,5216674

Reh, Hirsch oder Wildschwein ? die Region is(s)t wild

Bad Liebenwerda/Finsterwalde Der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft ist eine waldreiche und somit auch wildreiche Region. Daher haben die Gaststätten der Regionalen Speisekarte mit den 1. Niederlausitzer Wildwochen ein neues kulinarisches Programm entwickelt. Darüber informiert die Naturparkverwaltung mit einer Pressemitteilung.Wildfleisch oder Wildbret, wie es in der Jägersprache heißt, hat eine zarte Maserung und ist leicht verdaulich. Es ist mager, fett- und cholesterinarm, aber reich an Mineralstoffen und Geschmack. In früheren Jahrhunderten dem Adel vorbehalten, ist es, auch wegen der begrenzten Verfügbarkeit, immer etwas Besonderes.Wild zu essen, ist immer mehr im Kommen und hat zu Recht einen festen Platz auf den Speisekarten. Elf Restaurants verwöhnen ab dem 1. November ihre Gäste mit heimischen Spezialitäten. Neue Kreationen und kulinarische Hochgenüsse vom Reh, Hirsch oder Wildschwein und noch vieles andere mehr werden die Gaumen der Gäste erfreuen.Diese Partnerrestaurants der Regionalen Speisekarte laden zu den Wildwochen ein: Goldener Hahn, Vetternwirtschaft (beide Finsterwalde), ArcusHotel (Elsterwerda), Goldener Löwe (Hohenleipisch), Landgasthof "Zu den drei Rosen" (Winkel), Parkrestaurant Holzhof Elsterwerda, Parkschlößchen Maasdorf, Gasthof Zur Linde (Saathain), Zum Elstertal (Zeischa), Waldschänke Bad Erna und Oberer Gasthof Hirschfeld.Die Niederlausitzer Wildwochen schließen in diesen Gaststätten nahtlos an die "Kulinarischen Apfelwochen" an, die von Ende September bis Ende Oktober die Speisekarten mitprägten. Niederlausitzer Wildwochen: 1. November bis 30. Dezember

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 24. / 25.10.2015 von Frau Lehmann

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/finsterwalde/Reh-Hirsch-oder-Wildschwein-die-Region-is-s-t-wild;art1057,5211800

Drei Auerhühner "kraftvoll abgeflogen" - Erneute Fangaktion in Schweden beweist: Vögel bleiben eine Herausforderung

Elbe-Elster Mit zwei Hennen und einem Auerhahn musste sich Lars Thielemann, Leiter der Naturparkverwaltung Niederlausitzer Heidelandschaft und der AG Auerhuhn, bei einer neuerlichen Fangaktion in Schweden zufrieden geben. Gemeinsam mit Olrig Pörtner vom Landesbetrieb Forst bekam Thielemann in dieser Woche brachial zu spüren, dass die Natur nach eigenen Gesetzen tickt. Lars Thielemann mit einem drei bis vier Jahre alten Auerhahn, gefangen diese Woche in Schweden. Es waren deutlich weniger Tiere an den Straßenrändern. Die Reproduktion ist in diesem Jahr sehr gering ausgefallen. So konnte das Fänger-Duo auch die weniger scheuen Jungtiere nicht auf seine Rechnung setzen. "Wir haben unser Möglichstes versucht. Aber es hat sich bestätigt, dass es im Herbst besonders schwierig ist, die Tiere zu fangen", so Lars Thielemann. Einer der schwedischen Partner habe versucht zu trösten. Allein wegen des gefangenen Hahnes könnten sie sich als "Lucky Boys" fühlen.Sehr erfreut ist Lars Thielemann über eine sich neu anbahnende Partnerschaft. Dank eines Angebotes der schwedischen Firma Holmen können die Lausitzer künftig auch auf deren ausgedehnten Flächen in der Provinz Jämtland, südlich des bisherigen Fanggebietes in Västerbotten, Auerhühner einfangen. Das könnte schon bei der nächsten Aktion im Frühjahr der Fall sein. Um die Wiederansiedlung des Wappentieres des Naturparks voranzuteiben, muss die Auerhuhn-Familie weiter gestärkt werden.Inzwischen sind die drei Neuzugänge aus Schweden in ihrer neuen Heimat ausgesetzt. "Sie sind trotz eines 48 Stunden dauernden Transportes im Fahrzeug kraftvoll abgeflogen", freut sich der Naturparkchef. Und auch darüber, dass es dank der Unterstützung der Sparkasse Elbe-Elster noch eine Reserve an Sendern gibt, die eine wissenschaftliche Begleitung der Tiere ermöglichen. Diesmal ist nur der Hahn mit einem Sender ausgestattet worden. Zwischenzeitlich konnte in der Rochauer Heide ein Hahn nachgewiesen werden, der im Herbst 2013 in Schweden gefangen worden war. Sowohl in der Rochauer, als auch in der Liebenwerdaer Heide sind Hähne heimisch.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 17.10.2015 von Gabi Böttcher

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/finsterwalde/Drei-Auerhuehner-kraftvoll-abgeflogen;art1057,5204715

Folge 56: Wo Historie, Geschmack und Vielfalt am Ast hängen

Foto: Veit Rösler

Döllingen (Elbe-Elster) Wohin in der Lausitz? Die RUNDSCHAU weist den Weg. Wir stellen Ihnen in unserer Serie "RUNDSCHAU-Freizeitspaß" die schönsten Ausflugstipps zwischen Elbe-Elster-Land, Spreewald, Seenland und Neiße vor. Heute: der Pomologische Schau- und Lehrgarten Döllingen – wo Obst noch frisch vom Ast genascht werden kann.

Sie kennt den "Aha-Effekt" bestens. Denn sie hat ihn oft. Auf Arbeit. Nicht am PC oder in Meetings. Nein, beim Naschen. Andrea Opitz dreht seit 15 Jahren fast jeden Tag im Pomologischen Garten, kurz Pomo-Garten, ihre Runden. Dort, wo 400 Obstgehölze gedeihen, die äußerst seltene Früchte tragen.Früchte, von denen im Supermarkt jede Spur fehlt. Großer Katzenkopf, Kuhfuß, Spansche Knorpel oder rot-gelb gestreifte Schafsnase stehen in der Obstabteilung wohl nirgendwo auf dem Etikett.Wer also Katzenkopf und Co. probieren will, muss nach Döllingen zu Andrea Opitz. "Wir haben hier alle Hauptobstarten, also Apfel, Birne, Kirsche und Pflaume", beschreibt die Elsterwerdaerin die Besonderheit vom Pomo-Garten. Und jeder einzelne Apfelbaum trägt eine andere Sorte. 84 von ihnen stehen auf der drei Hektar großen Fläche. Birnensorten gibt es 56. Damit ist das letzte Ass noch lange nicht aus dem Ärmel gezogen: "Wir haben hier außerdem besondere Wildobstarten wie Aronia, Kornelkirsche oder Maulbeere", sagt die studierte Landwirtin und zeigt gen Norden zur Wildobstabteilung. Aber zurück zum "Aha-Effekt". "Den hatte ich zuallererst bei Pflaumen. Diese ganze Palette der Vielfalt kannte ich vorher auch nicht", erzählt die 54-Jährige. Denn im Supermarkt gebe es zwei Sorten, "wenn überhaupt", so Andrea Opitz. Genauso sieht es bei Äpfeln aus. "Ich finde es wichtig, dass die Menschen heute auch noch wissen, wie ein Apfel tatsächlich schmecken kann." Von wegen 20 Mal gespritzt.Im Pomo-Garten gebe es Obst "ganz ohne Gift". Mit Genuss könne man hier reinbeißen. Andrea Opitz tut das jeden Tag. Mindestens einen Apfel gönnt sie sich. Das hält nicht nur gesund, so lernt sie eben auch regelmäßig neue Sorten kennen. Erst im letzten Jahr ist hier der "Ruhm von Thüringen" gepflanzt worden. "Die Sorte galt als so gut wie ausgestorben." Genau wie die Birne "Grüne Hoyerswerder". Seit 2013 gedeiht sie und ist mittlerweile auch wieder in ihre Heimat nach Hoyerswerda zurückgekehrt. Der Pomo-Garten ist also weit mehr als ein wahres Schlaraffenland für Obstliebhaber. "Wir haben Sorten, die man herkömmlich gar nicht mehr kriegt. Die veredeln wir in Zusammenarbeit mit den Baumschulen", erklärt Andrea Opitz.Schließlich werden die Gehölze in die Landschaft gesetzt. "Der Garten ist eine Genreserve", bringt sie es auf den Punkt.Finanzieren lässt sich das hauptsächlich über Einnahmen von Veranstaltungen und Besuchergruppen. Auch Fördermittel fließen in das Projekt. Und dann gibt es da noch die Baumpaten. 96 Bäume sind aktuell vergeben. "Das sind hauptsächlich Privatpersonen, die uns finanziell unterstützen. Dafür können sie die Früchte ernten kommen", sagt die Naturparkangestellte.Und was passiert mit dem restlichen Obst? "Mein Kofferraum ist gerade voll mit Äpfeln." Das Fallobst chauffiert Andrea Opitz direkt in die Dobraer Hofmosterei. Dort wird es zu Fruchtaufstrich und Saft verarbeitet, den es auch bei der Pomo-Garten-Chefin zu verköstigen und kaufen gibt. Insektenhotel, Kräutergarten, Feuchtbiotop und Imkerlehrstand gehören außerdem zum Areal und komplettieren den Garten als artenreichen Lebensraum.Im Schnitt finden 8000 Besucher pro Jahr den Weg in das "Paradies", wie Andrea Opitz sagt. Unter ihnen sind auch immer mehr junge Leute. "Den Trend zur gesunden Ernährung merken wir auch bei uns."Besonders Familienväter würden sich wieder Obstbäume in den Garten holen. Wunschsorten können bei Andrea Opitz auch am kommenden Wochenende bestellt werden. Dann wird der traditionelle Apfeltag gefeiert. Wer schon Äpfel im Garten hat, aber die Sorte nicht kennt, sollte ein Exemplar mitbringen. "Zwei Pomologen werden die Obstsorten bestimmen", verrät Andrea Opitz.Zum Thema:Öffnungszeiten: Regulär von Mai bis September Montag bis Freitag von 7 bis 12 Uhr sowie jeden letzten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr. Individuelle Termine für Gruppen können telefonisch unter 035341 61512 vereinbart werden. Eintritt: 1 Euro pro Person. Mit telefonischer Anmeldung ab zehn Personen kostet eine Führung inklusive Eintritt 3,50 pro Person. Nach Absprache ist auch Kaffeegedeck oder Picknick möglich. Höhepunkte des Jahres: Volksfeste finden immer am 1. Mai zum Blütenfest sowie am letzten Sonntag im September zum Apfeltag statt. Letzterer ist am kommenden Sonntag, 27. September, von 10 bis 18 Uhr mit Regionalmarkt, Baumschnittseminar, Schaukochen und vielem mehr.Das ist in der Region außerdem zu erleben: Für Kremserfahrten oder Radtouren durch die Heidelandschaft gibt es unzählige Routen (z.B. Storchentour, Apfelroute). In der Stadt Elsterwerda gibt es den Miniaturenpark, in Plessa bietet sich ein Besuch der Elstermühle an. Weitere Tipps gibt es im Besucherzentrum Naturparkhaus Bad Liebenwerda unter Telefon 035341 471594.Alle Orte unserer Serie "Freizeitspaß" finden Sie online auch unter www.lr-online.de/freizeitspassRad- und Wandertourentipps finden Sie im Tourenportal der Lausitzer Rundschauund in der kostenlosen App unter www.urlaubsreich-aktiv.de

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 23.9.2015 von Anja Hummel

www.lr-online.de/serien/freizeitspass/Folge-56-Wo-Historie-Geschmack-und-Vielfalt-am-Ast-haengen;art306677,5178298

Ein Tag zum Reinbeißen ? alles rund ums Kernobst

Foto: Veit Rösler

Döllingen Ein bunter Mix aus Wissenswertem, Unterhaltsamen, Regionalem und Köstlichem rund um den Apfel erwartet Besucher von nah und fern am Niederlausitzer Apfeltag im Pomologischen Garten Döllingen. Naschen garantiert. Auch ein riesiger Spaß für die jüngere Generation ? der Apfeltag im Pomogarten. Foto: Veit RöslerWer schon immer wissen wollte, welche Sorten Äpfel und Birnen im eigenen Garten wachsen, kann es am Sonntag herausfinden. Besser gesagt: herausfinden lassen. Am Apfeltag übernehmen das gleich zwei Pomologen aus Thüringen. Dafür müssen die Obstbesitzer mindestens drei Stück mit Stiel mitbringen. Den richtigen Schnitt an Obstbäumen zeigt Fachfrau Urte Delft beim Seminar um 11 und 15 Uhr. In einer Ausstellung können 100 verschiedene Apfelsorten bestaunt werden. Wer lieber selber eine leckere Sorte Obst im Garten pflanzen möchte, kann sich die bestellen. Traditionell begleitet den Apfeltag ein Bauernmarkt mit frischen regionalen Waren und vor allem Obstprodukten. 50 Aussteller werden mit von der Partie sein, darunter auch Kunsthandwerker und Gärtner. Wie der Apfel in der Küche verwendet werden kann, zeigen zwei Schauköche um 13 und 16 Uhr. Die Erntewagen des Obstbauvereins Hohenleipisch fahren um 13 Uhr auf das Festgelände und flechten die Erntekrone. Die Plessaer Mühlenmusikanten spielen zum Apfelfrühschoppen ab 11.30 Uhr. Für lustige, charmante Unterhaltung sorgen die Lobenburger mit ihrer Hexenküche sowie die Guggenmusikanten aus Belgern. Im Puppentheater erleben die Kleinen ab 15 Uhr eine spannende Geschichte.Sonntag, 10 bis 18 Uhr, Pomologischer Schau- und Lehrgarten Döllingen

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 24.09.2015 von Anja Hummel

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/herzberg/Ein-Tag-zum-Reinbeissen-alles-rund-ums-Kernobst;art1056,5179448

Syrisches Mädchen wird Baumpatin

Foto: Veit Rösler

Döllingen Es war der 21. und der bisher bunteste Apfeltag im Pomologischen Garten in Döllingen. Die 101. Baumpatenschaft weht einen Hauch orientalisches Flair in den Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft. Beim bisher buntesten Apfeltag trafen sich am Sonntag Jung und Alt im Pomologischen Garten Döllingen. Foto: Veit Rösler"Das Wetter war genial. Das war der bunteste und schönste Apfeltag in der Geschichte des Naturparkes", da ist sich Naturparkchef Lars Thielemann am Sonntagnachmittag sicher. Und diese Geschichte fand er besonders schön: In einer rührenden Zeremonie, wie in einem Märchen aus 1000 und einer Nacht, hat am Sonntagnachmittag ein Mädchen aus Syrien die Baumpatenschaft für eine aus ihrer orientalischen Heimat stammenden Birnenquitte im Pomologischen Garten in Döllingen übernommen. Diese Quitte ist damit der 101. Obstbaum mit einer Patenschaft im Pomogarten. Selber steht die junge Frau, welche vor zwei Monaten als Kriegsflüchtling aus Syrien gekommen ist, unter der Patenschaft der Familie von Arno Wolf (72) aus Doberlug-Kirchhain. Jedes Bäumchen bekommt ein Schild mit dem Namen des Baumpaten. Rama El Ghamian freute sich riesig, als sie hörte, dass ihr orientalischer Name und ihr Herkunftsland demnächst neben einem in Deutschland heranwachsenden noch jungen Baum in deutscher und arabischer Schrift stehen wird. Die Familie Wolf versucht, ihrem Patenmädchen die Rolle von Mutter und Vater zu ersetzen. Dabei werden der ehemaligen Büroangestellten aus dem Nahen Osten unser Land und die Lebensgewohnheiten gezeigt. Zeitweise wohnt Rama El Ghamian bei der Familie Wolf in Doberlug-Kirchhain. Dabei lernt man gegenseitig die Sprachen. "Die Menschen von dort sind teilweise besser ausgebildet als wir", meint Arno Wolf.

Die Baumpflanzung des 101. Baumpatenbäumchens war gleichzeitig kleiner offizieller Festakt zum 15. Jubiläum der Grundsteinlegung des Pomologischen Schau- und Lehrgartens in Döllingen. Der Apfeltag hatte vor 21 Jahren in der Elstermühle begonnen, damals mit noch 20 Gästen. Die Döllinger freuen sich, in ihrem kleinen Ort ein so stetig wachsendes Fest anbieten zu können. Ortsbürgermeister Bernd Binder: "Spitzenmäßig. Der Äppeltag in Döllingen ist ein Selbstläufer. Parkplatzkapazität ist voll ausgelastet. Ich denke, alle Händler und Standbetreiber kommen auf ihre Kosten. Essen und Trinken schmeckt, ist teilweise ausverkauft. Und alle Besucher gehen mit einem Lächeln über den Platz." "Es ist irre. Es waren noch mehr Leute hier, als in den Vorjahren. Wir müssen dieses Phänomen in den nächsten Jahren mit einkalkulieren. Wir bekommen sehr viel positive Resonanz", meinte auch Hauptorganisatorin Andrea Opitz. Insgesamt 63 Händler hatten ihre Zelte aufgebaut und Angebote ausgebreitet. Einer von ihnen hatte ganz besonders viel zu tun. Pomologe und Apfelsortenbestimmer Hans-Jürgen Mortag aus Königsee-Rottenbach hatte um 15 Uhr über 200 Sorten bestimmt. "Wir stehen seit früh neun Uhr und die Schlange wird immer länger. Hier kommen ganz uralte Sorten und auch viele alte DDR-Sorten zur Bestimmung. Langsam merkt man aber auch den Einfluss der Nachwendezeit. Die Sortenvielfalt wird bunter", stellte Hans-Jürgen Mortag fest. Allein mindestens 2000 alte Apfelsorten sind derzeit weltweit bekannt, von denen manche bis zu 40 verschiedene Namen tragen.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 28.9.2015 von Veit Rösler

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Niederlausitzer Auerhuhn-Experten nach Thüringen eingeladen

Bad Liebenwerda/Oppelhain Die Familie der Auerhuhn-Enthusiasten nutzt immer wieder Gelegenheiten, sich über neue Erkenntnisse und Fortschritte in den verschiedenen Ansiedlungsprojekten auszutauschen. So ging jetzt auch bei den Niederlausitzer Auerhuhn-Betreuern eine Einladung zum Treffen der Raufußhuhn-Experten im Herbst im thüringischen Bad Blankenburg ein. Dort wird unter anderem die moderne Zuchtstation in der Uhlstädter Heide besucht."Für uns sind diese Treffen eine gute Gelegenheit, uns gegenseitig auszutauschen", unterstreicht Lars Thielemann, Leiter des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft und der hiesigen AG Auerhuhn.Und weil das Ziel diesmal nicht gar so weit entfernt ist, werden auch Teilnehmer aus der Niederlausitz wie Lars Thielemann, Dr. Beate Zimmermann vom Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften in Finsterwalde und voraussichtlich Falko Göbert von der Greifvogelstation in Oppelhain dabei sein. Luise Stephani von ThüringenForst, die die Koordinierung des Raufußhuhn-Projektes in ihrer Region in Regie hat, freut sich auf die Gäste aus der Niederlausitz und einen Vortrag über die aktuellen Entwicklungen in den Wiederansiedlungsgebieten.Um an einem Internationalen Expertentreffen wie dem in Kürze in Island stattfindenden teilzunehmen, müsste man schon über etablierte Populationen berichten können, meint die Thüringerin. Nichtsdestotrotz ist ThüringenForst auf dem Weg, mehrere Tausend Hektar Waldfläche auerwildtauglich zu gestalten. Hier gebührt dem Auerwild ein besonderes Augenmerk.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 27.8.2015 von Frau Böttcher

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Niederlausitzer-Auerhuhn-Experten-nach-Thueringen-eingeladen;art1059,5148468

Auerhuhn-Küken in Oppelhain

Foto: Erstmals sind in der Greifvogelstation Oppelhain des Landesbetriebes Forst Auerhuhnküken geschlüpft. Seit Juni haben sie sich prächtig entwickelt: Der Hahn (l.) und seine Schwester mit der gemeinsamen Mutter, rechts im Bild. Foto: Gabi Böttcher

Oppelhain Das ist schon eine kleine Sensation: Erstmals sind in der Greifvogelstation des Landesbetriebes Forst in Oppelhain Auerhuhnküken geschlüpft. Aus sechs gelegten Eiern waren es vier, zwei überlebten. Sie wurden gestern erstmals präsentiert. Eine Zucht wird jedoch nicht angestrebt. Erstmals sind in der Greifvogelstation Oppelhain des Landesbetriebes Forst Auerhuhnküken geschlüpft. Seit Juni haben sie sich prächtig entwickelt: Für den vogelkundlichen Laien erscheinen die beiden Jungvögel bereits erwachsen. Und genauso scheu, wie ihrer sensiblen Art immer wieder bescheinigt wird. Selbst erst am 6. oder 7. Juni den Eiern entwichen, werden sie jetzt sprichwörtlich wie rohe Eier behandelt.Falko Göbert und Torsten Pawlack beköstigen die zwei mit vielem, was das Gourmet-Restaurant namens Natur hergibt. Körnernahrung ist tabu. Schließlich sollen die zwei nahtlos in das parallel laufende Auerhuhn-Wiederansiedlungsprojekt in der Bad Liebenwerdaer und Rochauer Heide aufgenommen, sprich in wenigen Wochen ausgewildert werden.Um nach der Born-to-be-free-Methode von Dr. Andrzej Krzywinski in der Aufzuchtstation im polnischen Kadzidlo die Auerhuhn-Familie in der Lausitz zu stärken, sollen die Jungvögel auf keinen Fall an den Menschen gewöhnt, sondern ganz natürlich auf ihre Entlassung in die Freiheit vorbereitet werden. Deshalb ist fernab des Schaugeheges in der Auffangstation, wo derzeit zwei Hähne zu sehen sind, eine geschützte Voliere aufgebaut worden. Hier ist die Henne mit ihrem Nachwuchs untergebracht. Zur besonderen Freude der Akteure im Auerhuhn-Projekt ist eines der Jungtiere ein Hahn. Dass ihre Eltern zu Schauzwecken von einem Züchter aus Döbeln geholt worden waren, stehe im Einklang mit dem Anliegen, die Greifvogelstation als ein Zentrum der Waldpädagogik weiterzuentwickeln, hebt Uwe Lewandowski, Leiter der Oberförsterei Hohenleipisch im Landesbetrieb Forst Brandenburg, hervor. Eng arbeite man dabei mit allen Akteuren im Wiederansiedlungsprojekt zusammen. Nach dreijähriger Pilotphase soll jetzt das Wappentier des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft wieder in seinem einstigen Revier heimisch werden. Lars Thielemann, Leiter der Naturparkverwaltung und der AG Auerhuhn, lobt den Beitrag der Forst für die Öffentlichkeitsarbeit als ?extrem wichtig?. Eine professionelle Zuchtstation aufzubauen, werde jedoch nicht verfolgt. Strategie im Lausitzer Projekt ist es, Wildfänge aus Schweden auszusetzen und von ihnen bereits im Reisegepäck mitgebrachten Nachwuchs in der polnischen Station ausbrüten zu lassen. Am gestrigen Mittwoch war Lars Thielemann auf dem Weg dorthin, um ein im Mai aus Schweden mitgebrachtes Muttertier und sechs inzwischen ausgebrütete Jungtiere von dort abzuholen. Im Herbst ist eine weitere Fangaktion in Schweden geplant. Die Erfahrungen, die jetzt gleichzeitig in Oppelhain gesammelt würden, seien dennoch ausgesprochen wertvoll für den Umgang mit der sensiblen Tierart.

Kommentar: Ein Vogel als Herzenssache Gabi Böttcher

Auszug aus der Lausiter Rundschau vom 13.8.15 von Frau Böttcher

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Auerhuhn-Kueken-in-Oppelhain;art1059,5132973

Niederlausitzer Heidelamm auf regionalen Speisekarten

Region Pünktlich zur Heideblüte kommt wieder Fleisch von der Heidschnucke auf den Tisch. Ausgewählte Gaststätten der "Regionalen Speisekarte" setzen ab Samstag, 15. August, auf das Niederlausitzer Heidelamm und laden zum Probieren verschiedener Köstlichkeiten ein. Die Schnuckengerichte stehen auf folgenden Speisekarten: Restaurant "Goldener Hahn", Bahnhofstraße 3, Finsterwalde, Gaststätte Parkschlösschen, Dorfstraße 7, Maasdorf, Gaststätte "Zum Goldenen Löwen", Dresdener Straße 16, Hohenleipisch, Landgasthof "Zu den drei Rosen", Hauptstraße 32, Winkel, Waldschänke Bad Erna, Doberlug-Kirchhain, Parkrestaurant Holzhof, Holzhof 1a, Elsterwerda, Oberer Gasthof Hirschfeld, Großenhainerstraße 10, Hirschfeld.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 13.8.2015

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Niederlausitzer-Heidelamm-auf-regionalen-Speisekarten;art1059,5133810

Mitmachküche für Naschkatzen

Bad Liebenwerda In Kooperation mit der Schülerakademie Elbe-Elster lädt das Naturparkhaus Bad Liebenwerda alle kleinen Köche zwischen sechs bis elf Jahren mit oder ohne Eltern und Großeltern zur Mitmach-Küche ein. Am Mittwoch, 12. August, heißt es ab 14.30 Uhr "Aufgespießt und hochgestapelt – kreative Snacks für Party und Picknick". Das wilde Kochen dauert rund 1,5 Stunden und kostet fünf Euro pro Person inklusive Zutaten. Um eine Voranmeldung im Naturparkhaus unter Telefon 035341 471594 oder via E-Mail an info@naturpark-nlh.de wird gebeten.Weitere Kinder-Kochangebote gibt es am 19. und 26. August, jeweils um 14.30 Uhr.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 5.8.15

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Mitmach-Kueche-fuer-Naschkatzen;art1059,5123804

Fachleute registrieren vier Viererbruten

Foto: 4 Jungstörche in Prösen, Petra Wießner

Bad Liebenwerda Nach einer vorläufigen Erfassung der Jungstörche im Altkreis Bad Liebenwerda wurden in den 37 besetzten Nestern 62 Jungstörche gezählt. Darüber informiert Petra Wießner, ehrenamtliche Weißstorchbetreuerin beim Naturschutzbund. Zum Vergleich: Im Jahr 2014 waren es 81 flügge Junge. Damit werde in diesem Jahr ein durchschnittliches Ergebnis erzielt, schätzt Petra Wießner ein.Die Jungstörche in Kosilenzien und auf dem Druckereischornstein in Bad Liebenwerda fliegen längst. Der Baumhorst in Großthiemig wurde mit dem 27. April ziemlich spät besetzt. Trotzdem sind hier wie im vergangenen Jahr zwei Jungstörche gezählt worden. Anwohner haben beobachtet, wie der Altstorch in den Quellbach flog und Wasser für seine Jungen schöpfte.In Hohenleipisch gab es ebenfalls eine Spätbrut. Auch hier wachsen zwei Jungstörche heran. Ursprünglich waren sogar drei Eier im Nest. Hier holt Adebar das Wasser auf dem Hof der Anwohner, die das Schauspiel begeistert beobachten. Angebotenes Futter hat der Altstorch jedoch nicht angenommen.Außerdem wurde die Fachfrau darüber informiert, dass es unter anderem in Kauxdorf, Wainsdorf und Stolzenhain zu starken Horstkämpfen und damit verbundenen Partnerwechseln kam. Eine Brut kam nicht zustande.In Prösen, Bad Liebenwerda (Druckerei), Haida und Elsterwerda (Gartenstadt) konnten wieder die Ringstörche aus dem vergangenen Jahr registriert werden.2015 gibt es vier Viererbruten: in Mühlberg, Prösen, Plessa-Süd und Bad Liebenwerda auf dem Druckereischornstein.

Auszug aus der Lausitzer Rundschau vom 4.8.15

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Fachleute-registrieren-vier-Viererbruten;art1059,5122703

Das besondere Glück des Naturfotografen

Andreas Brettin: Serie Grünhaus

Bad Liebenwerda Trotz des nicht ganz einfachen Themas "Landschaft im Wandel", haben sich in diesem Jahr neun Fotografen dem Naturpark-Fotowettbewerb gestellt. Eine Jury hat die Preisträger aus den insgesamt 55 Einsendungen im Vorfeld des Naturparkfestes ausgewählt. Erster Platz ? Andreas Brettin: Serie Grünhaus Foto: Andreas BrettinDie Auszeichnung der Preisträger erfolgte am im Rahmen des Naturparkfestes auf der Elsterinsel zwischen Maasdorf und Prestewitz.Die Preisträger sind:Erster Preis: Andreas Brettin für seine Serie zu Grünhaus Zweiter Preis: Ingo Decker für das Foto "Auerhähne" Dritter Preis: Jutta Wegener für ihr Doppelbild "Flussaussicht an der Schwarzen Elster"Auch in diesem Jahr hat die Jury einen Sonderpreis vergeben: Dieser geht an Alfred Regel für das Foto mit dem Titel "Windkraftanlagen vor untergehender Sonne".Die Besucher des Naturparkfestes hatten wieder die Möglichkeit, die eingesendeten Fotos in einer kleinen Ausstellung zu bewundern und einen Publikumsliebling zu wählen. Nach Auszählung der Stimmen stand fest: Das Bild "Auerhähne" von Ingo Decker, das auch schon von der Wettbewerbsjury prämiert worden war, konnte die Gunst der Besucher auf sich vereinen.Die RUNDSCHAU gratuliert allen Preisträgern und veröffentlicht ihre Arbeiten. Auch im nächsten Jahr wird der Naturpark den Wettbewerb fortsetzen. Das Thema lautet: "Naturpark ? Hier wo ich zu Hause bin". Der genaue Abgabetermin wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. 

Auszug aus der Lauistzer Rundschau vom 25./26.7.15

www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/Das-besondere-Glueck-des-Naturfotografen;art1059,5113363